Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Induktionskochfeld Vergleich 2020

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Induktionskochfeld gibt es einzeln, im Doppel sowie mit bis zu sechs Kochzonen. Mobile Induktionskochplatten sind vor allem für das Reisen im Wohnmobil zu empfehlen.
  • Bei einem Induktionskochfeld mit Abzug wird eine Dunstabzugshaube in der Küche absolut überflüssig.
  • Nach dem Kochen lässt sich ein Induktionskochfeld ganz einfach reinigen. Das liegt vor allem an der glatten Oberfläche.

Induktionskochfeld-Test

Heutzutage wird effizientes Kochen in der Küche immer wichtiger. Das Essen soll nicht nur schnell zubereitet sein, sondern auch lecker schmecken und mit gesunden Inhaltsstoffen überzeugen. Fertigessen, welches sich zwar in wenigen Minuten genießen lässt, fällt in solch einem Fall oftmals gänzlich weg. Mit einem Induktionskochfeld verbinden Sie Schnelligkeit, Geschmack und hochwertige Nährstoffe. Denn auf einem Induktionskochfeld mit Abzug lassen sich in kürzester Zeit bequem und energiesparend schmackhafte Speisen kreieren.

Meist kommt beim Erwerb von Induktionskochplatten die ein oder andere Frage auf. In unserem Induktionskochfeld-Vergleich 2020 auf n-tv.de versuchen wir diese zu beantworten. Gleichzeitig stellen wir Ihnen in der dazugehörigen Vergleichstabelle gängige Modelle vor und bewerten diese anhand selbst gewählter Kriterien. Der Ratgeberteil dient dazu, Ihnen mit praktischen Tipps und hilfreichen Kaufempfehlungen die Suche nach Ihrem persönlichen Induktionskochfeld-Testsieger zu erleichtern.

1. Was ist ein Induktionskochfeld und wie funktioniert es?

Induktionsherd angelassen?

Im Gegensatz zum Ceran-Kochfeld agiert ein Induktionsherd mit Magnetfeldern und reagiert auf magnetische Gegenstände. Fassen Sie mit Ihrer Hand auf eine angeschaltete Kochplatte, sollte in der Regel nichts passieren (dennoch bitte nicht ausprobieren). Allerdings ist die Herdplatte direkt nach dem Kochen noch heiß und sollte erst einmal ausreichend abkühlen.

Optisch ist ein Modell aus gängigen Induktionskochfeld-Tests im Internet in der Regel nicht von einem klassischen Ceran-Kochfeld aus Glaskeramik zu unterscheiden. Allerdings finden sich in der Funktionsweise erhebliche Differenzen. So arbeitet eine Induktionskochplatte mit magnetischen Kräften, die die Töpfe erkennen, und reagiert im Gegenzug nicht auf Gegenstände, die nicht magnetisch sind.

Die elektromagnetische Induktion eines Induktionskochfelds mit zwei Platten oder mehr funktioniert folgendermaßen:

  • Schalten Sie das Induktionskochfeld mit Drehregler, Drehknopf oder via Touch-Pad ein, werden sogenannte Magnetspulen mit Wechselstrom ausgestattet, wodurch ein Magnetfeld entsteht.
  • Wird nun ein Topf oder ein anderer magnetischer Gegenstand auf ein einzelnes Induktionskochfeld gestellt, erweitert sich das Magnetfeld um das besagte Objekt.
  • Unterbrochen wird der permanente Magnetfluss genau dann, wenn Sie den Gegenstand von der Kochplatte entfernen.

Induktionskochfeld-Tests im Internet gibt es viele. Diese vermitteln einen Eindruck über die verschiedenen Modelle sowie Hersteller. Wenn Sie sich allerdings noch gar nicht sicher sind, ob ein Induktionskochfeld für Sie geeignet ist, dann finden Sie es anhand dieser Vor- und Nachteile von Induktionskochplatten heraus:

    Vorteile
  • Herdplatten erhitzen Speisen besonders schnell
  • spart Energie
  • einfache und komfortable Bedienung durch Touch-Pad und Timer
  • modernes Design
  • mehrere Kochfelder (bis zu sechs Stück) sind problemlos möglich
    Nachteile
  • Material der Kochstelle ist oftmals anfällig für Kratzer
  • eventuell müssen Sie in geeignete Töpfe investieren

2. Welche unterschiedlichen Kochplatten-Typen gibt es?

Steht bei Ihnen der Kauf einer neuen Küche an, kann dies auf den ersten Blick sicherlich erst einmal überfordernd wirken. Schließlich hat es nicht nur die Küchengestaltung in sich, sondern auch die Elektrogeräte.

Gerade Herd und Kochfeld sollten unseren Ansprüchen gerecht werden. Neben dem Induktionskochfeld gibt es noch Kochfelder mit Gas, aus Glaskeramik sowie aus Gusseisen.

In der folgenden Tabelle haben wir Ihnen die vier klassischen Herdplatten-Arten übersichtlich dargestellt und miteinander verglichen. Damit Sie sich nicht nur optisch ein Bild der verschiedenen Typen machen können, sondern auch ein Gefühl für deren Eigenarten bekommen, haben wir Ihnen zusätzlich jeweils drei Besonderheiten zusammengestellt:

Herdplatten-Art Abbildung Besonderheiten
Gaskochfeld Gaskochfeld K&H
  • Herdplatten bestehen aus Edelstahl und Glaskeramik
  • rustikales Design, welches punktgenau erhitzt
  • relativ aufwendig in der Reinigung
Glaskeramik-Kochfeld Glaskeramikkochfeld Gionien
  • unter diese Kategorie fällt das typische Ceran-Kochfeld
  • besonders leicht zu reinigen
  • Oberfläche ist äußerst anfällig für Kratzer
Massekochfeld Massekochfeld Pyramis
  • Herdplatten bestehen aus Gusseisen
  • besonders günstig in der Anschaffung
  • bei dem Material besteht eine Gefahr für Rost
Induktionsherd Induktionskochfeld Siemens
  • ist besonders einfach in der Reinigung
  • überzeugt durch zeit- sowie energiesparendes Kochen
  • sensible Oberfläche, die sehr kratzanfällig ist

Fazit: Sowohl ein Induktionsherd als auch ein Glaskeramik-Kochfeld sind bezüglich ihrer Reinigung besonders einfach zu handhaben. Allerdings ist die Oberfläche bei beiden Herdplatten-Kategorien durchaus kratzanfällig. Etwas aufwendiger beim Säubern, dafür aber äußerst robust, sind Kochplatten aus Gusseisen oder ein Gaskochfeld.

3. Kaufberatung: Was ist beim Induktionskochfeld-Kaufen zu beachten?

Induktionskochfeld-Vergleich

Induktionskochfelder gibt es mit zwei Platten oder mehr. Teilweise sind sogar bis zu sechs Kochfelder möglich.

Fragen über Fragen, die selbst in gängigen Induktionskochplatten-Tests im Internet nicht immer beantwortet werden können. Dabei sollte die Investition unbedingt in das richtige Gerät erfolgen, welches zu den persönlichen Ansprüchen passt.

Auf der Suche nach dem besten Induktionskochfeld haben wir von n-tv.de die vier wichtigsten Kaufkriterien für Sie zusammengestellt:

  • Maße
  • Leistungsstufen
  • Sicherungsfunktionen
  • Zubehör

3.1. Maße

Induktionskochplatten sollten nicht nur von der Einbautiefe her in die Arbeitsplatte passen, auch Anschluss und Breite des Induktionskochfeldes sind entscheidend.

Bei den Maßen kommt es immer auf den jeweiligen Hersteller an. Diese können von Marke zu Marke variieren. Es gibt Induktionskochfelder mit 60 cm, 70 cm und dann finden sich auf dem Markt auch Induktionskochfelder mit 90 cm.

Gerade Induktionskochfelder mit 60 und 90 cm sind Standardgrößen und finden in jedem Haushalt in Deutschland einen geeigneten Platz. Mobile Doppel- oder Einzel-Induktionskochfelder sind oftmals deutlich schmaler, damit sie sich einfacher transportieren lassen.

Tipp: Möchten Sie die Kochplatten in einer Kücheninsel einlassen und den Backofen beispielsweise auf Augenhöhe im Schrank einbauen, empfehlen wir darauf zu achten, dass das Induktionskochfeld autark arbeitet.

3.2. Leistungsstufen

Neben den einzelnen Kochzonen sind zum Zubereiten von Speisen auf dem Induktionskochfeld auch die Leistungsstufen nicht außer Acht zu lassen. Grundsätzlich gibt es hier keine einheitliche Regelung. In unserer Vergleichstabelle finden sich Geräte mit sechs, aber auch Modelle mit 17 Leistungsstufen.

Damit Sie das Induktionskochfeld noch höher regulieren können, empfehlen wir Ihnen eine sogenannte Powerstufe. Diese ist allerdings auf eine bestimmte Zeit begrenzt und lässt sich nicht auf jeder Kochplatte ausführen.

3.3. Sicherungsfunktionen

Induktionskochplatte-Test

Ein Induktionskochfeld mit Backofen sollten Sie regelmäßig reinigen. Damit die Oberfläche nicht zerkratzt, sind weiche Baumwolllappen oder ein feuchter Schwamm zu empfehlen.

Neben der Kindersicherung sollte ein Induktionskochfeld auch über weitere wichtige Sicherungsfunktionen verfügen. Wir von n-tv.de empfehlen Ihnen zum Beispiel ein Modell, welches über eine automatische Topferkennung verfügt.

Dadurch wird die Kochplatte erst beheizt, wenn auch wirklich ein Kochgefäß darauf steht. Ganz wichtig: Der Topf sollte unbedingt die richtige Größe haben.

Auch essenziell ist ein Überhitzungsschutz, der dafür sorgt, dass das leere Kochgeschirr nicht überhitzt, wenn es noch auf der Kochplatte steht. Dies geschieht anhand von Temperaturfühlern, die unterhalb der Oberfläche des Induktionskochfeldes angebracht sind.

3.4. Zubehör

Damit Sie das Induktionskochfeld zum Zubereiten von Speisen verwenden können, ist das richtige Kochgeschirr das A und O. Die Töpfe sollten von der Größe nicht nur exakt auf die einzelnen Kochplatten passen, sondern auch magnetisch sein.

Sehr gut geeignet sind zum Beispiel Töpfe und Bratpfannen aus Gusseisen oder Stahlemaille. Ebenso lassen sich Modelle aus Edelstahl für das Induktionskochfeld verwenden. Absehen sollten Sie allerdings von Kochgeschirr aus Aluminium, Kupfer oder Alu-Guss.

Tipp: Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, empfehlen wir Ihnen Pfannen und Töpfe zu verwenden, die über ein Induktions-Symbol (Magnetspule) verfügen.

4. Welche Marken und Hersteller von Induktionskochfeldern sind beliebt?

Folgende Marken und Hersteller von Induktionskochfeldern sind bei Ihnen besonders beliebt und oft in verschiedenen Tests im Internet vertreten:

  • Neff
  • Bosch
  • Siemens
  • AEG
  • Bauknecht
  • Beko
  • Miele
  • Caso

Auf der Suche nach einem günstigen Induktionskochfeld werden Sie auf verschiedenen Onlineplattformen, wie Amazon oder Ebay, auf jeden Fall fündig werden. Aber auch bei Aldi oder Lidl können Sie Glück haben und tragbare Induktionskochplatten ergattern. Hier lohnt sich ein Blick in das wöchentliche Angebot der Discounter auf jeden Fall.

5. Gibt es einen Induktionskochfeld-Test bei der Stiftung Warentest?

Induktionskochfeld Dunstabzug

Moderne Induktionskochfelder sind mit einem Dunstabzug ausgestattet, welcher die Kochdämpfe nach unten abzieht.

Wenn Sie sich für einen Induktionskochfeld-Test bei der Stiftung Warentest interessieren, haben Sie Glück, denn das deutsche Verbrauchermagazin führt bislang sogar zwei Untersuchungen.

Beide Tests konzentrieren sich zwar nicht ausschließlich auf Induktionskochplatten, aber innerhalb dieses Kochfelder-Vergleichs sind viele Modelle aus dieser Kategorie vertreten.

In der Ausgabe 09/2009 wurden insgesamt 17 Kochfelder getestet. Darunter befinden sich sieben Induktionskochplatten. Spitzenreiter waren die Geräte von AEG. Zudem schneiden ganze sechs Induktionskochzonen mit “gut” ab. Die Stiftung Warentest kommt nach diesem Vergleich zum Ergebnis, dass ein gutes Induktionskochfeld ab etwa 700 Euro zu haben ist.

Auch in der Ausgabe 02/2015 setzt das bekannte Verbrauchermagazin auf einen Kochfelder-Test. Dieses Mal werden 22 Glaskeramikkochfelder untersucht, darunter zehn Induktionskochplatten. Auch in diesem Test stellt sich heraus, dass ein gutes Induktionsgerät nicht teuer sein muss.

6. Wichtige Fragen und Antworten rund um das Thema Induktionskochfeld

Achten Sie zusammengefasst darauf, dass das Induktionskochfeld von der Breite in Ihre Vorrichtung in der Arbeitsplatte passt. Zudem sind gewisse Sicherungsfunktionen, wie zum Beispiel eine Kindersicherung, nahezu unerlässlich. Generell sollte das Induktionskochfeld aber zu Ihren Ansprüchen und persönlichen Bedürfnissen passen.

Abschließend möchten wir Ihnen jetzt noch die beiden wichtigsten Fragen zum Thema Induktionskochfeld beantworten, die häufig gestellt werden.

6.1. Wie soll man ein Induktionskochfeld reinigen?

Induktionskochfeld-Vergleich

Damit Sie problemlos mehrere Töpfe auf einem Induktionskochfeld platzieren können, sollten Sie auf eine optimale Anordnung der einzelnen Kochzonen achten.

Generell ist ein Induktionskochfeld sehr einfach zu reinigen. Da die Oberfläche aber anfällig für Kratzer ist, sollten Sie keinen groben Schwamm für das Säubern verwenden.

Zu empfehlen ist ein weicher Lappen aus Baumwolle, lauwarmes Wasser und ein mildes Reinigungsmittel.

Direkt nach dem Kochen sind die Platten noch heiß, daher sollten Sie diese zwingend abkühlen lassen, bevor Sie die Kochzonen reinigen.

6.2. Wie wird ein Induktionskochfeld angeschlossen?

Um ein Induktionskochfeld anzuschließen, sollte ein Fachmann die Steckverbindung des Modells mit der Steckverbindung des jeweiligen Backofens verbinden.

Möchten Sie das Induktionskochfeld autark verwenden, wird der Anschluss mit der Herdanschlussdose gekoppelt.

In beiden Fällen sollten Sie unbedingt einen Spezialisten die Arbeit erledigen lassen und auf keinen Fall selbst Hand anlegen.

Bildnachweise: Amazon.de/Siemens, Shutterstock.com/Joy_Studio, Amazon.de/K&H, Amazon.de/Gionien, Amazon.de/Pyramis, Amazon.de/Siemens, Shutterstock.com/brizmaker, Shutterstock.com/Proxima Studio, Shutterstock.com/Dmitrii Pridannikov, Shutterstock.com/ppart (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)