Kaufberatung: Mit unserem Coronavirus-Schnelltest Vergleich 2021 finden Sie das richtige Produkt

Erste Fakten
  • Ein Coronavirus-Schnelltest ist für all jene eine Option, sich selbst zu testen, die nicht in der Teststrategie der Bundesregierung erfasst sind. Getestet werden offiziell vor allem Menschen mit Symptomen, deren Kontaktpersonen ersten Grades sowie jene, die in Betreuungseinrichtungen arbeiten oder leben.
  • Es gibt mehrere Faktoren, die wichtig sind, um valide Testergebnisse mit einem Coronavirus-Schnelltest zu erhalten: Der Test muss fachgerecht durchgeführt werden. Zudem ist es ratsam, den Test zur Auswertung an ein Labor zu schicken – wenn dies zeitlich möglich ist.
  • Der Coronavirus-Schnelltest kann eine individuelle, persönliche Sicherheitsmaßnahme sein, wenn es darum geht, Mitmenschen nicht zu gefährden. Wer glaubt, den Virus in sich zu tragen und verhindern will, die Infektion ungewollt zu verbreiten, kann einen Coronavirus-Schnelltest nutzen.

Coronavirus-Schnelltest Test

Wer den Verdacht hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, hat es nicht immer einfach für Klarheit zu sorgen. Viele Testzentren sind überfüllt; nicht in allen Arztpraxen sind Corona-Tests möglich. Die Alternative könnte ein Coronavirus-Schnelltest für Zuhause sein. Über Vor- und Nachteile sowie über die Marken und Hersteller verschiedener Coronavirus-Schnelltests informiert diese Kaufberatung 2021.

1. Welche Arten von Coronavirus-Testverfahren gibt es?

corona-schnelltest

Besonders valide Testergebnisse bringen Coronavirus-Schnelltests, die im Labor ausgewertet werden.

Wer sich mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert, muss nicht zwingend krank werden, was auch bedeutet: Jeder könnte Überträger des Virus werden (und damit andere Menschen gefährden) – ohne es zu merken.

Wer selbst keine Symptome hat, hat nicht etwa schwächere Viren in sich oder überträgt eine mildere Form von Covid-19. Wie sich das Virus und die Krankheit bemerkbar machen, hängt vielmehr von der eigenen, körperlichen Konstitution ab, was auch bedeutet: Ein kerngesunder Mensch könnte das Coronavirus unbemerkt übertragen.

Ct-Wert

Der Ct-Wert gibt damit an, wie viele Durchläufe im Labor nötig waren, um eine Virenlast zu erkennen. Ein kleiner Ct-Wert zeigt an, dass die Virenlast hoch ist. Ein hoher Ct-Wert zeigt an, dass mehrere Durchläufe nötig waren, um Viren nachweisen zu können.

An dieser Stelle ist der Wunsch nach einem schnellen Testverfahren nur allzu verständlich. Doch nicht alle Coronatests funktionieren nach dem gleichen Schema.

Das sind die gängigen Testverfahren, um eine Infektion mit SARS-CoV-2 nachzuweisen:

Art des Coronatests Vorteile/Nachteile
PCR-Test + sicheres Verfahren

+ direkter Nachweis des Erregers und/oder des genetischen Virus-Materials

+ valide Laboranalyse

- Testergebnis dauert (24 Stunden bis hin zu mehreren Tagen)

- Testergebnis kann durch falschen Nasen-Rachen-Abstrich verfälscht werden

PCR-Schnelltest + direkter Nachweis des Erregers und/oder des genetischen Virus-Materials

+ kurzfristiges Ergebnis (10 Minuten bis 2,5 Stunden)

+ Testergebnis liegt schneller vor, weil Labor im Test “integriert” ist

- kann unklares Testergebnis hervorbringen

- Testergebnis kann durch falschen Nasen-Rachen-Abstrich verfälscht werden

Antigentest + direkter Nachweis des Erregers und/oder von Eiweißfragmenten des Virus

+ sehr schnelles Testverfahren (Testergebnis binnen 15 bis 30 Minuten)

+ geeignet als Schnelltest (in der Praxis, in Betreuungseinrichtungen, im Krankenhaus)

- Testergebnis kann durch falschen Nasen-Rachen-Abstrich verfälscht werden

Antikörpertest + Nachweis einer Immunreaktion des Patienten (hat Antikörper gebildet)

+ sehr schnelles Testverfahren (Testergebnis binnen 10 bis 20 Minuten)

+ geeignet als Schnelltest (in der Praxis, in Betreuungseinrichtungen, im Krankenhaus)

- keine Information darüber, ob die Person noch infektiös ist

- für diesen Test ist eine Blutprobe nötig

Fazit der n-tv.de-Redaktion: Die unterschiedlichen Coronavirus-Test-Typen sind auf ein Anwendungsgebiet zugeschnitten. Der Klassiker, der PCR-Test, wird empfohlen für Menschen mit Symptomen sowie für direkte Kontaktpersonen. Ein PCR-Schnelltest liefert deutlich schneller Ergebnisse, arbeitet aber auch ungenauer. Der PCR-Schnelltest kann zu Hause durchgeführt und ausgewertet werden. Ein Antigentest hingegen funktioniert gut als Ausschluss-Test – um quasi kurzfristig auszuschließen, dass ein Patient in einem Krankenhaus das Virus in sich trägt oder der Besucher eines Altenheims das Virus mitbringt. Der Antikörpertest ist ebenfalls als Schnelltest geeignet. Beim Antikörpertest wird mithilfe einer Blutprobe nachgewiesen, ob die Person infiziert war und deswegen vielleicht (!) für eine Weile immun sein könnte, was allerdings nicht wissenschaftlich belegt ist.

2. Wie funktioniert der Coronavirus-Schnelltest für Zuhause und für wen ist er geeignet?

Der Covid-19-Schnelltest für Zuhause ist eine Alternative für alle jene, die keine Symptome haben, aber deren Sorge unaufhaltsam keimt, mit dem Coronavirus infiziert zu sein – und so vielleicht sogar unwissentlich weitere Menschen zu infizieren. Für alle jene ist der Covid-19-Schnelltest die richtige Wahl.

Coronavirus-Schnelltest Ergebnis sofort

Einige Coronavirus-Schnelltests zeigen binnen einer halben Stunde, ob Sie infiziert sind.

Aus diversen Tests zu Coronavirus-Schnelltests im Internet haben wir diese Kaufkriterien zusammengetragen, die Sie kennen sollten, bevor Sie einen Coronavirus-Schnelltest kaufen:

  • Anzahl der Tests: Günstige Coronavirus-Schnelltests gibt es meist im Set. Wenn Sie also planen, sich selbst zu testen, bevor Sie Ihre Eltern im Pflegeheim besuchen oder in Kontakt mit anderen Risikopatienten treten, raten wir Ihnen zu einem Produkt, das mehrere Tests beinhaltet. CETOGENE hat beispielsweise ein Family-Paket im Sortiment.
  • Dauer des Coronavirus-Schnelltests (bis zum Testergebnis): Je nach Art des Tests variiert auch die Dauer bis das Testergebnis vorliegt. In die Kategorie der Coronavirus-Schnelltests, die sofort ein Ergebnis liefern, fallen wenige Produkte. Bitte bedenken Sie: Coronavirus-Schnelltests, die sofort ein Ergebnis aufzeigen, haben weniger zuverlässige Testergebnisse als Tests, die ans Labor geschickt werden. Die besten Coronavirus-Schnelltests werden nämlich im Labor ausgewertet. Dann liegt die Dauer des Coronavirus-Schnelltests bis zum Vorliegen des Testergebnisses bei 24 Stunden und länger. Right Sign hat einen Coronavirus-Schnelltest im Sortiment, der binnen zehn Minuten das Blut auf Covid-19-Antikörper testet.
  • Test auf vergangene Infektionen: Einige Hersteller bieten neben einem PCR- bzw. Antigentest (der eine akute Infektion herausfindet) auch einen Antikörpertest an, der darüber Auskunft geben könnte, ob Sie bereits im Vorfeld mit Covid-19 infiziert waren. Coronavirus-Schnelltests auf Antikörper gibt es von den Herstellern Panbio, Nadal und Cleartest.
  • Schnelltest Covid 19

    Entscheidenden Einfluss auf die Genauigkeit des Testergebnisses hat das Probenmaterial und, wie genau der Rachenabstrich genommen wurde.

    Art des Abstrichs: Ein Abstrich im Mund-, Nasen- und Rachenraum ist bei den meisten Tests Grundvoraussetzung, um den Corona-Schnelltest durchzuführen, denn eben dort sitzen die Viren, die die Gesundheit angreifen: im Rachen, im Mund und in der Nase. Wichtig ist, den Abstrich so vorzunehmen, wie der Hersteller dies vorgibt. Auch wenn es vielleicht angenehmer wäre, einen Rachenabstrich im oberen Rachenbereich vorzunehmen, ist das nicht der Ansatz eines Corona-Schnelltests. Ein falsch abgenommener Abstrich wird auch ein falsches Ergebnis zur Folge haben.

  • Ergebnis-Mitteilung: Wer sich dazu entschließt, einen Coronavirus-Schnelltest in Eigenregie zu Hause durchzuführen und von einem Labor auswerten zu lassen, sollte über die technischen Möglichkeiten verfügen, das Ergebnis über ein gesichertes Online-Portal abzurufen. Dafür ist meist eine Registrierung erforderlich. Die Hersteller sorgen ihrerseits dafür, dass ihre Portale den Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung entsprechen. Im Coronavirus-Schnelltest-Vergleich können Sie ablesen, wie die Hersteller dies handhaben.

Fazit der n-tv.de-Redaktion: Nach unseren Recherchen in zahlreichen Coronavirus-Schnelltest-Tests im Internet kommen wir zu dem Ergebnis, dass Sie – wenn Sie sich privat testen – idealerweise einen Coronavirus-Schnelltest durchführen, der im Labor ausgewertet wird. Das dauert zwar länger, gibt aber eine sicherere Auskunft über eine Infektion. Die Alternative sind professionelle Coronavirus-Schnelltests, beispielsweise von Roche, die (laut Hersteller) allerdings von medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden müssen. Als Privatperson sollten Sie auf diese Test-Typen keinen Zugriff haben – es gibt sie also weder online noch bei Discountern wie Aldi oder Lidl oder in Drogerien wie DM und Rossmann.

3. Wo sind Tests Pflicht und wo kann man einen Coronavirus-Schnelltest machen?

Coronavirus-Schnelltest Grenze

Inwiefern das Ergebnis eines Corona-Schnelltests künftig gelten kann, um Reisen wieder zu ermöglichen, ist noch unklar.

Die Teststrategie der Bundesregierung zielt auf spezielle Personengruppen ab. Getestet werden Menschen,

  • die schwere Corona-Symptome zeigen,
  • die Kontakt mit Infizierten hatten,
  • die in Gemeinschafts-, Kranken- oder Pflegeeinrichtungen leben oder arbeiten, in denen ein Covid-19-Fall aufgetreten ist,
  • die vor der Aufnahme ins Krankenhaus oder einer ambulanten Behandlung stehen.

Sie werden mithilfe eines PCR-Tests getestet. Ob es sich dabei um einen Coronavirus-Schnelltest mit oder ohne Laborauswertung handelt, ist abhängig von der jeweiligen Situation.
Antigentest gibt es seitens der Bundesregierung für Menschen, die in Kranken- oder Pflegeeinrichtungen arbeiten oder leben, sowie für Menschen, die in der Humanmedizin oder in der Pflege tätig sind.

Hinweis der n-tv.de-Redaktion: Ob das Ergebnis eines Coronavirus-Schnelltests an der Grenze gilt, ob ein Coronavirus-Schnelltest Gültigkeit besitzt, wenn es sich um einen Rückreisenden aus einem Risikogebiet handelt, und weitere Regularien zu Coronavirus-Schnelltests an der Grenze zu anderen Ländern, sind aktuell nicht einheitlich geregelt. Es gibt keine feststehende Regelung. Die Handhabung ist in weiten Teilen abhängig von der Entwicklung der weltweiten Pandemie.

Sie gehören nicht zu diesen Personengruppen, möchten sich selbst aber beruhigen und einen Corona-Schnelltest durchführen?

Dann können Sie einen Coronavirus-Schnelltest in der Apotheke oder online kaufen und zu Hause machen. Die Kosten für den Coronavirus-Schnelltest tragen Sie dann selbst. Auch der Effekt betrifft bei dieser Testvariante nur Sie selbst: Sie prüfen, ob Sie eine Infektion haben – in Eigenregie und nur für sich. Die Gültigkeit dieser Coronavirus-Schnelltests ist entsprechend begrenzt.

Darüber hinaus stellen auch immer mehr Einrichtungen ihre Teststrategie um, sodass Sie auch vor Pflegeheimen mit einem Coronavirus-Schnelltest aus der Apotheke konfrontiert werden könnten. Die Kosten für diesen Coronavirus-Schnelltest könnte dann auch das jeweilige Bundesland tragen.

4. Wichtige Fragen und Antworten aus diversen Coronavirus-Schnelltest-Tests im Internet im Überblick

  • 4.1. Was kostet ein Corona-Schnelltest?

    Die Preise für einen Corona-Schnelltest variieren je nachdem, welches Testverfahren angewandt wird, und wer den Test auswertet. Günstige Corona-Schnelltests basieren auf dem PCR-Testverfahren und zeigen zeitnah ein Ergebnis – ohne ein Labor mit der Auswertung des Tests zu beauftragen. Aufgrund der schnellen Informationen zum Testergebnis sind sie häufig die Testsieger in Coronavirus-Schnelltest-Tests. Sicherer (allerdings teurer) sind Corona-Schnelltests, die an ein Labor geschickt werden. Beide Varianten fallen in die Kategorie der Coronavirus-Schnelltests für Selbstzahler. Preislich bedeutet das, dass der Coronavirus-Schnelltest für Selbstzahler zwischen 45 und 100 Euro verkauft wird.
  • 4.2. Hat die Stiftung Warentest Coronavirus-Schnelltests getestet?

    Nein. Die Verbraucherschützer haben keine Schnelltests unter die Lupe genommen. Sie beschränken sich darauf, rund um die Corona-Pandemie herum für wertige Informationen zu sorgen was beispielsweise Schutzmaßnahmen, Rechtsfragen und Förderungen betrifft.