Kaufberatung: Mit unserem Tourenski-Test bzw. -Vergleich 2022 finden Sie das richtige Produkt

Zusammenfassung: Ihren Tourenski Testsieger finden
  • Tourenski bieten für Aufstieg und Abfahrt bei einer Skitour viele wichtige Eigenschaften.
  • Achten sollten Sie vor dem Kauf auf die Art der Skier und die benötigte Länge.
  • Neben den Tourenski selbst sollten Sie sich auch um das weitere Skiequipment kümmern.

Das Skifahren auf der präparierten Piste eines Skigebietes ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Selbst Menschen, die über das restliche Jahr kaum Sport machen, sind in den Wintermonaten dennoch für ein oder zwei Wochen auf der Skipiste zu finden.

Denn: Ski zu fahren macht Spaß. Außerdem ist dieser Tourismuszweig stark mit Party und Après-Ski verbunden. Wer vielmehr den sportlichen Aspekt, die Naturerfahrung und das Bergsteigen schätzt, der fühlt sich wahrscheinlich auf Tourenski eher zuhause.

Im verschneiten Gebirge unterwegs zu sein, den Aufstieg, ebenso wie die Abfahrt, auf Skiern zu bewältigen und unter Umständen mehrere Tage am Stück auf Tour zu sein, macht für viele den Reiz des Skitourengehens aus. Doch den persönlichen Sieger im Tourenski-Test auszuwählen, kann gerade für Anfänger eine Herausforderung sein. Worauf müssen Kaufinteressenten achten? Wir von N-TV.de verraten es Ihnen in unserem Tourski-Vergleich 2022 mit anschließender Kaufberatung.

1. Taillierung, Radius, Vorspannung, Rocker: Was bedeuten grundlegende Fachbegriffe?

Fachjargon kann für Einsteiger eine ziemliche Herausforderung sein. Die nachstehenden Begriffe sollten Interessenten kennen, um den Ausführungen des Verkäufers zum jeweiligen Test-Tourenski schon im Geschäft sowie bei der folgenden Kaufberatung der N-TV.de-Redaktion folgen zu können:

Begriff Erklärung
Bindung
  • leichte und flexible Bindung
  • beim Aufstieg nur Schuhspitze fixiert
  • Pinbindung zu empfehlen
  • Sicherheitsauslösung gerade für Einsteiger notwendig
Taillierung
  • leicht konkav geformt
  • Schaufel (vorderes Ende) am breitesten, Mitte am schmalsten
  • Carving (Skitechnik) wird dadurch erleichtert
Radius
  • ergibt sich aus Taillierung des Skis
  • je kleiner der Radius, desto stärker die Taillierung
  • je stärker die Taillierung, desto engere Schwünge sind möglich
Vorspannung
  • Ski auch in der Länge etwas gebogen
  • Ski liegt so nur an zwei Punkten auf
  • Mitte berührt so nicht den Untergrund, sofern kein Gewicht darauf lastet
Rocker
  • einer der Aufliegepunkte ist zur Mitte hin verschoben
  • verändert so die Fahreigenschaften
  • vorne aufgebogen = Tip-Rocker
  • hinten aufgebogen = Tail-Rocker

2. Welche Tourenski-Arten gibt es?

Skitouren: Trendsportart der vergangenen Jahre

Gerade unter Outdoor- und Wintersport-Liebhabern haben sich Skitouren in den letzten Jahren zu einer Trendsportart gemausert, obwohl eine recht umfangreiche Ausrüstung und einiges an Vorwissen benötigt wird. Dementsprechend breit gefächert ist jedoch auch der Markt.

Ob ein Tourenski-Set den ersten Test wirklich zur Zufriedenheit des Skifahrers meistert, hängt auch davon ab, zu welcher Zielgruppe dieser gehört. Es ergibt wenig Sinn, einen Freeride-Ski als Ihren Tourenski zu kaufen, wenn der eigene Fokus auf langen, technisch schwierigen Aufstiegen liegt.

2.1. Allrounder-Tourenski

Tip-Rocker Tourenski, die verschiedensten Test-Bedingungen genügen sollen, eignen sich genauso gut für den Aufstieg wie die Abfahrt. Ob Tagesausflug oder Mehrtagestour, Tiefschnee oder Piste, perfekte Schneeverhältnisse oder übler Bruchharsch – Allround-Tourenski kommen mit so gut wie allen Bedingungen zurecht, ohne auf Abfahrt oder Aufstieg spezialisiert zu sein.

  • Meist mäßig ausgeprägter Tip-Rocker
  • Mittig zwischen 80 und 90 Millimeter breit
  • Mäßiges Gewicht

Allround-Tourenski eignen sich insbesondere für klassische Skitouren und Einsteiger, deren Können noch ausbaufähig ist. Solche Modelle eignen sich hingegen nicht unbedingt als Tourenski für Profis.

2.2. Aufstiegsorientierte Tourenski

Wer Skitouren unternimmt, weil er die sportliche Herausforderung sucht und oft lange, auch technisch anspruchsvolle Aufstiege bewältigt, sollte sich nach einem Aufstiegs-Tourenski umsehen. Im Test glänzt der leichte Tourenski sowohl bei mehrtägigen Skidurchquerungen als auch beim täglichen Aufstieg über die Skipiste zu Trainingszwecken.

  • Mittige Breite kleiner als 80 Millimeter
  • Besonders leicht (häufig unter 1,5 kg)

Das Fahrverhalten in der Abfahrt ist hier zweitrangig. Aufgrund der schmalen Bauweise bietet dieser Typ im pulvrigen Tiefschnee weniger Auftrieb und bei schwierigen Schneeverhältnissen stellen sie eher hohe Anforderungen an die Fahrtechnik.

Tourenski Aufstieg

Tourenski für den Aufstieg sollten leicht zu bewegen sein.

Durch das geringe Gewicht sind Aufstiegs-Tourenski jedoch auch vertreten, wenn jedes Gramm zählt, etwa bei Expeditionen und hohen Gipfeln. Diese Modelle werden insbesondere als Tourenski für Profis angeboten.

2.3. Abfahrtsorientierte Tourenski

Wer Skitouren geht, um im frischen, unverspurten Pulverschnee die Abfahrt zu genießen, außerhalb des Skigebietes zu fahren und dem Fahrspaß zuliebe auch bereit ist, etwas mehr Gewicht den Berg hinaufzubewegen, der sollte sich in der Kategorie des Freeride-Touring nach Abfahrts-Tourenski umsehen. Diese Kategorie bietet sich ideal als Tourenski für agiles Fahrverhalten an.

  • Besonders breit (mehr als 90 Millimeter, teils deutlich mehr)
  • Höheres Gewicht (bis zu vier Kilogramm)
  • Meist mit ausgeprägtem Rocker

Aber auch Anfänger können mit einem Freeride-Tourenski im ersten Test gut bedient sein, denn die breite Auflagefläche macht das Fahren im Pulverschnee oder auf Bruchharsch einfacher als mit schmaleren Modellen. Dann sollte nach einem allroundfähigen Abfahrts-Tourenski aus der Freeride-Touring-Kategorie Ausschau gehalten werden, der zwar etwas breiter ist, aber nicht zu den sehr breiten Modellen (mehr als 100 bis 110 mm) gehört.

Tipp: Suchen Sie nach den perfekten Skiern für Pulver- oder Tiefschnee, so sollten Sie Full-Rocker Tourenski ins Visier nehmen. Mit diesen stark gebogenen Skiern gleiten Sie ideal über den Boden.

3. Was sind weitere Kaufkriterien für die Auswahl der besten Tourenski?

3.1. Länge der Tourenski

Neben den bereits genannten Aspekten ist die richtige Länge des Tourenskis entscheidend für das Geh- und Fahrgefühl. Um im Test am Berg optimale Fahreigenschaften genießen zu können, sollte die Skilänge immer in Abhängigkeit von Touring-Art und eigener Körpergröße gewählt werden. Sehr große Menschen benötigen in diesem Fall also extra erhältliche, besonders lange Tourenski.

So sollten Tourenski-Allrounder im Praxis-Test etwa die Körpergröße des Tourengehers minus zehn Zentimeter aufweisen. Aufstiegsorientierte Ski werden gegebenenfalls auch kürzer gefahren – das spart nicht nur Gewicht, es erleichtert auch die Spitzkehre im steilen Gelände. Freeride-Touring-Ski dagegen sollten mit einer Tendenz der Länge zur Körpergröße hin gewählt werden, denn damit verhalten sich die Ski in der Abfahrt stabiler.

Hinweis: Grundsätzlich sollten Tourengeher darauf achten, ihre Ski nicht zu kurz zu wählen, auch wenn es sich um einen Tourenski-Test im Speed-Touring handelt. Je geringer die Länge, desto schlechter sind in aller Regel auch die Auftriebseigenschaften.

Einige Modelle werben für sich als Tourenski für Damen. Im Praxis-Test weisen solche Ski jedoch prinzipiell dieselben Eigenschaften auf wie Tourenski für Herren. Allerdings werden Tourenski für Damen oft mit geringerer Länge angeboten, was sich für kleine Personen unabhängig ihres Geschlechts als sinnvoll erweisen kann. Analog dazu sind Tourenski für Herren häufig als besonders lange Tourenski in Handel zu finden.

3.2. Zubehör zum Tourenski

Tourenski Equipment

Neben den Skiern ist auch das restliche Tourenski-Equipment essenziell für eine entspannte Skitour.

Allein mit dem neuen Tourenski ist ein Test in eigener Regie kaum möglich. Mindestens entsprechende Felle für den Aufstieg und eine Bindung sowie passende Skischuhe werden benötigt. Viele Händler bieten auch Tourenski im Set an. Die kommenden Touren im Skitourenski-Test werden dadurch meist deutlich günstiger, als wenn jede Komponente einzeln angeschafft werden würde.

So gut Tourenski inklusive Bindung auch sind – nur die LVS-Ausrüstung und bspw. ein Lawinenrucksack retten im Ernstfall Leben.

  • Tourenski-Felle: Beim Test-Anlegen sollten die Felle die Lauffläche der Ski weitgehend bedecken und bis auf drei Millimeter an die Kanten reichen.
  • Harscheisen: Sie gehören zur Standardausrüstung und ermöglichen den Aufstieg auch im steilen Gelände bei harschigem oder vereistem Schnee.
  • Tourenskischuhe: Sie sind mitunter der wichtigste Ausrüstungsgegenstand und sollten in jedem Fall vorher anprobiert werden.
  • Skihelm: Gerade beim Skifahren ist ein Helm immens wichtig, um Stürze nicht mit dem Leben bezahlen zu müssen.

Außerdem benötigen Skifahrer in aller Regel

  • eine Skihose,
  • Skihandschuhe und
  • eine UV-schützende Skibrille.

Achtung: Skitouren verlaufen in den allermeisten Fällen im lawinengefährdeten Gebiet! Daher ist es unerlässlich, entweder im Vorfeld genügend Wissen und Erfahrung zu sammeln, um selbstständig die Lawinensituation anhand der Witterung, der Hangneigung, der Schneeverhältnisse etc. zu beurteilen und entsprechende Entscheidungen zu treffen, oder aber Skitouren nur in Begleitung eines ausgebildeten Bergführers zu unternehmen. Eine adäquate LVS-Ausrüstung (Sonde, LVS-Gerät, Schaufel usw.) ist in jedem Fall Pflicht, ein Lawinenrucksack kann eine sinnvolle Zusatzanschaffung sein.

4. Wichtige Kundenfragen und unsere Antworten rund um den Tourenski-Vergleich

4.1. Aus welchen Materialien besteht ein Tourenski?

Der wichtigste Teil eines Skiers ist der Kern. Dieser besteht meist aus Holz, beispielsweise bei den beliebten Tourenski mit Tourlite-Holzkern. Um ihre Tourenski besonders stabil zu machen, verbinden einige Hersteller das Holz im Tourenski mit Carbonfaser oder Fiberglasfaser.

Günstige und sehr leichte Tourenski mit häufig schlechterer Verarbeitung verwenden statt Holz verschiedene Schaumarten. Das so entstehende Produkt ist meist relativ weich und wesentlich weniger langlebig, als die hochwertigeren Holz-Alternativen.

Nach außen hin besitzt der Tourenski einen Kunststoffbelag, welcher vor allem dazu gedacht ist, Kratzer am Holz zu vermeiden und die Skier individuell zu dekorieren und ein eigenes Design verpassen zu können.

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4.2. Welche Hersteller und Marken gibt es im Tourenski-Segment?

Besonders hochwertige oder auch gute und günstige Tourenski finden Sie häufig bei diesen Herstellern:

  • Rossignol
  • Atomic
  • Fischer
  • K2
  • Völkl
  • Dynafit
  • Scott
  • Salomon
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4.3. Welche Tourenski zeichnet Stiftung Warentest als Tourenski-Testsieger aus?

Die Stiftung Warentest hat bereits mehrere Arten von Skiern getestet. Darunter Carvingskier oder Langlaufski. Tourenski wurden jedoch noch nicht überprüft. Daher können wir von N-TV.de Ihnen an dieser Stelle leider keinen Tourenski-Testsieger präsentieren.

Öko-Test hat sich hingegen noch gar nicht mit Tourenskiern auseinandergesetzt. In unserer Vergleichstabelle finden Sie jedoch mehrere Modelle, welche durchaus Testsieger-Qualitäten bieten.

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4.4. Wie sollte man Tourenski pflegen?

Tourenski Pflege

Die richtige Pflege ist für ein langes Leben Ihrer Skier unerlässlich.

Um Freude an langlebigen Tourenski zu haben, sollten diese regelmäßig gepflegt werden, das erhält auch die Geh- und Fahreigenschaften. In der Regel sollte der Tourenski nicht test- oder versuchsweise selbst gepflegt werden – nur wer weiß, was er tut, ist da auf der sicheren Seite.

Stattdessen bietet es sich an, den Skiservice, etwa des Verkäufers, in Anspruch zu nehmen. Dieser wachst die Oberfläche, schleift die Kanten und kontrolliert die Bindung des Skiequipments professionell.

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Typ Für Abfahrt
Verfügbare Skilängen 164 cm
Wie lang und schwer sind die Rossignol Soul 7 HD + SPX 12 Dual 18/19? Die Rossignol Soul 7 HD + SPX 12 Dual 18/19 wiegen bei einer Länge von 172 cm insgesamt 3,5 kg.
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Typ Allrounder
Verfügbare Skilängen 167 | 174 cm
Ist der K2 Herren Freeride Ski Wayback 82 Ecore 160 Ski sehr leicht? Der K2 Herren Freeride Ski Wayback 82 Ecore 160 Ski wiegt 1090 g. Damit zählt er in unserem Vergleich zu den leichtesten Ski.
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Typ Allrounder
Verfügbare Skilängen 170 cm
Was wurde unternommen, um zu verhindern, dass Schnee auf den Skiern kleben bleibt? Das Obermaterial der Skier ist hydrophob und schneeabweisend, somit bleibt kein Schnee kleben.
Rossignol 2020 BC 120
Rossignol 2020 BC 120 Derzeit ab 349,00 € verfügbar
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Typ Allrounder
Verfügbare Skilängen 176 cm
Ist der Rossignol 2020 BC 120 Wachsbasis Backcountry Tourenski für Anfänger geeignet? Nein, der Rossignol 2020 BC 120 Wachsbasis Backcountry Tourenski ist für schnelles Fahren auf unterschiedlichem Gelände konzipiert. Daher eignet sich dieser sportliche Ski nicht für Anfänger.
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Typ Allrounder
Verfügbare Skilängen 160 cm
In welchen Längen ist der K2 WAYBACK 84 Ski erhältlich? Der K2 WAYBACK 84 ist ein All-Terrain-Ski, den Sie in den Längen 160 cm, 167 cm oder 174 cm erhalten. Der Paulownia-Holzkern hält das Gewicht des Tourenskis niedrig und sorgt für Flexibilität.
K2 Herren Wayback 88
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Typ Allrounder
Verfügbare Skilängen 181 cm
Wie wird verhindert, dass Schnee auf den Skiern kleben bleibt? Das Obermaterial der K2 Herren Wayback 88 Tourenski weist hydrophobe Eigenschaften auf, deshalb haftet der Schnee auf diesem nicht an. Das führt zu positiven Erfahrungen beim Gebrauch der Tourenski.
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Typ Allrounder
Verfügbare Skilängen 170 cm
Ist im Lieferumfang der Tourenski auch eine Bindung enthalten? Nein, eine Bindung ist im Lieferumfang der Tourenski nicht enthalten. Diese muss zusätzlich gekauft werden. Im Internet finden sich hierzu zahlreiche Anbieter.