Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Buggy Vergleich 2020

Das Wichtigste in Kürze
  • Der Buggy ist flexibler, wendiger und besitzt ein geringeres Eigengewicht als ein klassischer Kinderwagen.
  • Während ein Sitzbuggy ausschließlich für ältere Kleinkinder geeignet ist, können Sie einen Liegebuggy bereits für Ihr Baby ab sechs Monaten einsetzen.
  • Viele Modelle des Buggys sind klein zusammenfaltbar und somit besonders praktisch auf Reisen.

Buggy-Test

Sobald Nachwuchs unterwegs ist, machen sich werdende Eltern an das Zusammenstellen der Grundausstattung. Neben Kinderbett, Schnuller und Wickelkommode sind auch der Kinderwagen sowie der Buggy ein Muss. Schließlich soll Ihr Baby bequem und flexibel von A nach B gebracht werden. Da es gerade auf Reisen vor allem sehr platzsparend zugehen muss, ist ein Kinderbuggy bei Eltern sehr beliebt. Auch als Ersatzkinderwagen für den Alltag eignet sich ein Buggy hervorragend.

In unserem Buggy-Vergleich 2020 auf n-tv.de finden Sie unterschiedliche Modelle, die anhand ausgewählter Kriterien untereinander verglichen werden, um Ihnen den besten Kinderbuggy zu präsentieren. Zudem geben wir Ihnen im dazugehörigen Ratgeber viele Tipps und praktische Kaufempfehlungen, damit Sie Ihr persönliches Lieblingsprodukt entdecken.

1. Was ist ein Buggy?

Buggy vs. Kombikinderwagen

Der Kombikinderwagen ist in der Regel ein 3-in-1-Modell, welches direkt nach der Geburt bis zum dritten Lebensjahr verwendet werden kann. Für Neugeborene eignet sich ein Maxi-Cosi-Aufsatz sowie die Babywanne, ältere Kleinkinder finden im sportlichen Kindersitz bequem Platz.

Ein Buggy dient zum praktischen Transport Ihres Nachwuchses von A nach B. Im Gegensatz zum herkömmlichen Kinderwagen, den sich werdende Eltern für Ihr Neugeborenes zur Geburt zulegen, ist ein Buggy faltbar, flexibel und besonders handlich. Deshalb sollte diese Kinderkarre ebenfalls in keiner Grundausstattung fehlen. Allerdings sind die meisten Modelle aufgrund der Sitzposition nicht für frischgeborene Babys geeignet.

Tipp: Möchten Sie einen Buggy für Ihr Baby verwenden, sollten Sie unter anderem darauf achten, dass sich die Rückenlehne verstellen lässt.

Außerdem unterscheiden sich Buggy und Kinderwagen in ihrer Ausstattung. Gerade Kinderbuggys sind eher praktisch und wenig komfortabel. Zwar besitzen einige Modelle einen Sonnen- bzw. Regenschutz, dieser ist jedoch keinesfalls in dem Umfang ausgebaut, dass sich Ihr Kind darunter komplett zurückziehen kann. Anders ist es beim Kinderwagen.

Ebenso ist der Verzicht auf einen Sicherheitsgriff, der das Kind zusätzlich vor einem Sturz schützen soll, ein wesentlicher Unterschied zum Kinderwagen.

Hinweis: Es gibt natürlich auch Buggys von namhaften Herstellern, die über einen Sicherheitsgriff und ein ausgeprägtes Sonnendeck verfügen. Lediglich die simplen Kinderbuggy-Varianten sind oftmals spärlich ausgestattet.

Egal für welche Buggy-Kategorie Sie sich schlussendlich entscheiden, wir haben Ihnen die Vor- und Nachteile des Kinderbuggys gegenüber eines Kombikinderwagens übersichtlich zusammengestellt:

    Vorteile
  • handliches Design
  • geringes Eigengewicht
  • ideal auf Reisen
  • in der Handhabung besonders wendig
  • lässt sich flexibel einsetzen
    Nachteile
  • nicht für Neugeborene geeignet
  • wenig Stabilität
  • geringer Komfort

2. Welche unterschiedlichen Buggy-Typen gibt es auf dem Markt?

Nicht nur für den klassischen Kinderwagen lassen sich verschiedene Aufsätze erwerben, auch der Buggy überzeugt in unterschiedlichen Ausführungen.

Wir von n-tv.de haben Ihnen die fünf typischen Modelle aus gängigen Buggy-Tests im Internet in einer Tabelle zusammengefasst:

Buggy-Art Abbildung Besonderheiten
Reisebuggy Buggy Safety 1st
  • einfaches Design ohne viel Komfort
  • lässt sich zusammenklappen
  • besonders geringes Eigengewicht
Sportbuggy Buggy ABC Design
  • oftmals cooler Buggy im Dreirad-Design für mehr Wendigkeit
  • dank stabiler Räder als Buggy auch fürs Gelände geeignet
  • höheres Eigengewicht als übliche Kinderbuggys
Sitzbuggy Buggy Kidmeister
  • ähnelt dem Aufbau des Reisebuggys
  • teilweise mit nützlichen Extras ausgestattet
  • Buggy ist nicht ab Geburt für Baby verwendbar
Liegebuggy Buggy Clamaro
  • Buggy mit Liegefunktion
  • Fußstütze lässt sich ebenfalls an Position anpassen
  • mit Sitzverkleinerung ist der Buggy auf für Babys geeignet
Zwillingsbuggy Buggy Knorr
  • praktischer Geschwisterwagen mit zwei Sitzen
  • bietet in der Regel viel zusätzlichen Stauraum
  • in weiteren Ausführungen erhältlich

Fazit: Wenn Sie auf der Suche nach einem Buggy für Ihr Neugeborenes sind, ist ein komfortabler Liegebuggy empfehlenswert. Das Modell zum ausschließlichen Sitzen ist als Buggy prima für ältere Kinder einsetzbar. Faltbare Reisebuggys lassen sich hingegen einfach transportieren und eignen sich ideal als Ersatzbuggy für den Alltag oder im Urlaubsort. Für sportbegeisterte Eltern ist Outdoor ein Jogger Buggy zu empfehlen und zusätzliche Geschwisterkinder sind in einem Zwillingsbuggy gut aufgehoben.

3. Kaufberatung: Auf was sollte beim Buggy-Kaufen geachtet werden?

Kinderbuggy-Test

Ein Sonnenschutz ist beim Buggy essenziell, um Ihr Kind vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.

Es gibt Buggys für Babys, für Kleinkinder oder auch Modelle, die sich zum Joggen eignen. Haben Sie sich für eine Produktkategorie entschieden, ist aber auch das Zubehör bzw. die Ausstattung des jeweiligen Buggys wichtig.

Damit der beste Buggy genau zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt, haben wir von n-tv.de die wichtigsten Kaufkriterien aufgelistet.

3.1. Sicherheitsgurt

Ein Muss für die Sicherheit im Buggy ist ein 5-Punkt-Gurt, der Ihr Kind vor dem Herausfallen schützt. Damit der Nachwuchs trotz Fixierung im Buggy immer noch bequem sitzt und die Gurte nicht einschneiden, sollten diese bestenfalls gepolstert sein. Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist das Vorhandensein eines Griffs vorne am Buggy.

3.2. Räder

Für mehr Komfort beim Fahren empfehlen wir Ihnen gummierte Räder. Diese klappern nicht und sind außerdem deutlich stabiler als Modelle aus Plastik.

Tipp: Möchten Sie mit Buggy und Kind im Park joggen gehen, sind spezielle dreirädrige Jogger Buggys ratsam. Diese sind um ein Vielfaches wendiger als Modelle mit vier Rädern.

3.3. Gewicht

Buggy-Vergleich

Kinderwagen-Buggy mit Luftreifen ermöglichen dank der zusätzlichen Federung ein bequemes Schieben auf verschiedenen Untergründen.

Buggys überzeugen im Gegensatz zum klassischen Kinderwagen vor allem mit einem hohen Maß an Flexibilität und einem geringen Eigengewicht. Damit Sie von den Vorzügen des Buggys profitieren, sich aber keine Sorgen um die Stabilität des Wagens machen müssen, empfehlen wir Ihnen einen Kinderbuggy mit einem Eigengewicht zwischen fünf und zehn Kilogramm.

3.4. Verdeck

Egal ob Sonne oder Regen, Ihr Kind sollte im Buggy vor den Einflüssen des Wetters stets gut geschützt sein. Am besten geht dies mit einem praktischen Verdeck, welches sich individuell ausfahren bzw. erweitern lässt. Dadurch ist der Nachwuchs vor der direkten Sonneneinstrahlung, aber auch vor Nässe bestens geschützt.

Hochpreisige Buggys sind oft sogar mit weiterem Zubehör, wie beispielsweise einem Sonnenschirm, transparentem Regenverdeck oder einem Mückennetz ausgestattet. Dies ist zwar kein Muss, empfiehlt sich aber zum Schutz des Kindes.

4. Gibt es einen Buggy-Test bei der Stiftung Warentest?

Nicht nur in unserem Vergleich finden Sie eine kategorisierte Übersicht von verschiedenen Buggys, auch das deutsche Verbrauchermagazin “Stiftung Warentest” hat in der Ausgabe 04/2018 zwölf Kinderbuggys getestet.

In einem Preisspektrum von 110 bis 710 Euro finden sich hier bekannte Modelle von Quinny, Joie, Bugaboo oder Peg-Pérego. Ebenso werden in diesem Test verschiedene Buggy-Typen bedient.

Es fällt auf, dass alle zwölf Buggys von den Testkandidaten im Punkt “Sitzkomfort” maximal mit einem “Befriedigend” bewertet werden. Da die Bequemlichkeit vor allem für Babys, die ab sechs Monaten im Buggy sitzen bzw. liegen können, gewährleistet sein muss, sollte der beste Buggy hier unbedingt überzeugen.

5. Welche Marken und Hersteller für Buggys sind beliebt?

Geschwisterwagen

Ein Geschwisterwagen ist ideal für Familien mit Zwillingen oder zwei kleinen Kindern, die im Buggy Platz finden sollen.

Ein günstiger Buggy lässt sich sowohl im stationären Fachhandel als auch ganz bequem online auf diversen Plattformen finden. Gerade bei Letzterem können Sie oft einige Euros zusätzlich sparen.

Die folgenden Marken und Hersteller von Buggys sind bei Ihnen besonders beliebt und sollten bei der Suche nach Ihrem persönlichen Buggy-Testsieger keinesfalls vernachlässigt werden:

  • Hauck
  • Joie
  • Bugaboo
  • Chicco
  • Board Maxi
  • Maclaren
  • Baby One
  • ABC Design
  • Thule
  • Cybex
  • Baby Jogger
  • EasyWalker

Wenn Sie Glück haben und das wöchentliche Angebot von Discountern oder anderen Händlern regelmäßig durchstöbern, lässt sich auch bei Lidl oder Tchibo ein nennenswertes Buggy-Schnäppchen machen.

6. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Buggy

Buggy Jogger

Perfekt für den Sport im Außenbereich: Der Jogger Buggy.

Achten Sie zusammengefasst darauf, dass Ihr favorisierter Kinderbuggy aus gängigen Tests im Internet zu Ihren Bedürfnissen, aber auch zu Ihrem Nachwuchs passt. Generell sollten die meisten Modelle erst ab einem Kindesalter von sechs Monaten den klassischen Kinderwagen ablösen.

Um die Kaufberatung unseres Buggy-Vergleichs abzurunden, beantworten wir Ihnen jetzt die drei wichtigsten Fragen zum Thema “Buggy”.

6.1. Wie lange braucht man einen Buggy?

Im Durchschnitt beginnen Kleinkinder in einem Alter von etwa 16 Monaten mit dem Laufen. Sobald Ihr Nachwuchs die ersten eigenen Schritte macht, dient der Buggy oftmals nur noch als Accessoire oder als bequeme Sitzmöglichkeit für längere Strecken zu Fuß.

Grundsätzlich ist ein Buggy aber bis zum dritten bzw. vierten Lebensjahr des Kindes ein durchaus praktischer Helfer. Ab dem Kindergartenalter wird seitens Ihres Nachwuchses oft sogar selbst auf den Stroller verzichtet.

Hinweis: Jedes Kind ist verschieden und daher sollten Sie sich nicht ausschließlich am Alter orientieren. Auch körperliche Eigenschaften sowie Größe und Gewicht spielen eine ausschlaggebende Rolle für den Einsatz oder das Weglassen eines Buggys.

6.2. Ab wann sollte man einen Buggy verwenden?

In der Regel sollten Sie einen klassischen Buggy, der nur über eine Sitzposition verfügt, nicht für Neugeborene verwenden. Möchten Sie einen Kinderbuggy ab der Geburt einsetzen, sind Modelle mit Liegefunktion sowie ein Buggy mit spezieller Sitzauflage zu empfehlen.

Für Kinder ab sechs bis neun Monaten, die bereits selbstständig sitzen können, ist ein Buggy daher oftmals besser geeignet.

Mögliche ältere Geschwister lassen sich entweder in einem Geschwisterwagen bequem von A nach B bringen oder Sie verwenden für die großen Kleinen einen sportlichen Buggy mit Board.

6.3. Welcher Buggy ist das richtige Modell?

Die Frage, welcher Buggy oder welches Modell das richtige ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es kommt hier immer auf die jeweiligen Bedürfnisse und Verwendungsmöglichkeiten an. Welche unterschiedlichen Buggy-Arten es auf dem Markt gibt, haben wir Ihnen bereits in einem oberen Abschnitt dargestellt.

Beim Kauf eines Buggys aus gängigen Tests im Internet sollten Sie grundsätzlich auf die Ausstattung sowie die Sicherheit achten. Aber auch die Verarbeitungsqualität ist ein wichtiger Punkt. Schließlich sollte das Modell trotz Flexibilität und Wendigkeit immer noch mit Bequemlichkeit und Stabilität punkten.

Bildnachweise: Amazon.de/Joie, Shutterstock.com/ZephyrMedia, Amazon.de/Safety 1st, Amazon.de/ABC Design, Amazon.de/Kidmeister, Amazon.de/Clamaro, Amazon.de/Knorr, Shutterstock.com/PhaiApirom, Shutterstock.com/Borisovstudio, Shutterstock.com/FamVeld, Shutterstock.com/Kamila Starzycka (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)