Tiefschlag nach Tiefschlag: Der Niedergang der SPD
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Der Niedergang der SPD hat eine lange Vorgeschichte.Bild 1 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaBesonders deutlich wird er aber seit der Bundestagswahl im September 2005.Bild 2 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaDort liegt die SPD mit 34,2 Prozent der Stimmen zwar noch fast gleichauf mit der Union, und Gerhard Schröder gebärdet sich in der Wahlnacht als eigentlicher Wahlsieger.Bild 3 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebDoch all dies ändert nichts an der Tatsache: Die SPD hat verloren, sie wird zum Juniorpartner in einer Großen Koalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel.Bild 4 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebMit dem Verlust der Regierungsmacht verliert die SPD immer mehr an Bedeutung.Bild 5 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb10. Oktober 2005: Gerhard Schröder lehnt das Amt des Vizekanzlers in der Großen Koalition ab ...Bild 6 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb... und wird wenig später Aufsichtsratschef beim Pipeline-Konsortium NEGP Company. Das Pikante: Das Konsortium betreibt die Ostsee-Pipeline von Russland nach Deutschland - ein Projekt, das Schröder als Kanzler vorangetrieben hatte.Bild 7 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa1. Oktober 2005: Der damalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering verzichtet auf eine neue Kandidatur als Parteichef.Bild 8 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebZuvor hatte er seinen Kandidaten Kajo Wasserhövel nicht als Generalsekretär durchsetzen können.Bild 9 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaStattdessen sprach sich der Parteivorstand mehrheitlich für die Parteilinke Andrea Nahles aus.Bild 10 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb15. November 2005: Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck wird neuer SPD-Chef. Schon im April 2006 tritt er aber aus Gesundheitsgründen zurück.Bild 11 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebNachfolger wird der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck.Bild 12 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb22. November 2005: Müntefering wird Vizekanzler und Arbeitsminister in der Großen Koalition.Bild 13 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa14. Mai 2006: Beck wird offiziell zum neuen SPD-Chef gewählt. Er bemüht sich in der Folgezeit um eine stärkere Abgrenzung von der Union.Bild 14 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa26. Oktober 2007: Nach wochenlangem Streit zwischen Beck und Müntefering stellt sich der SPD-Parteitag in Hamburg hinter Beck und beschließt eine längere Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld I für Ältere.Bild 15 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa13. November 2007: Müntefering tritt überraschend als Vizekanzler und Arbeitsminister zurück, um seiner schwerkranken Frau Ankepetra beizustehen.Bild 16 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa27. Januar 2008: Bei der Hessen-Wahl erzielen weder CDU und FDP noch SPD und Grüne eine Mehrheit.Bild 17 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaDies löst Spekulationen über Rot-Rot-Grün aus.Bild 18 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa20. Februar 2008: Kurz vor der Wahl in Hamburg sickern Äußerungen Becks aus einem Hintergrundgespräch durch, wonach sich die hessische SPD-Chefin Andrea Ypsilanti mit den Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin wählen lassen will - was sie vor der Wahl ausgeschlossen hatte.Bild 19 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa5. April 2008: Ypsilanti stellt sich wegen des abweichenden Votums der SPD-Landtagsabgeordneten Dagmar Metzger doch nicht zur Wahl als Ministerpräsidentin.Bild 20 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaDie Bundes-SPD hatte zuvor ein Bündnis mit der Linken auf Bundesebene ausgeschlossen, zugleich aber den Landesverbänden freie Hand gegeben.Bild 21 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa6. September 2008: Absprachen zwischen Beck und Frank-Walter Steinmeier, wonach der Außenminister Kanzlerkandidat werden soll, werden gerüchteweise verbreitet, ebenso die Darstellung, Beck sei zur Bekanntgabe dieser Entscheidung gedrängt worden.Bild 22 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa7. September 2008: Vor einer SPD-Klausurtagung am brandenburgischen Schwielowsee tritt Beck unter Hinweis auf Indiskretionen und Diffamierungen zurück.Bild 23 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaDas SPD-Präsidium nominiert Steinmeier zum Kanzlerkandidaten. Steinmeier holt Müntefering auf den Posten des Parteichefs zurück.Bild 24 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa18. Oktober 2008: Müntefering wird auf einem Sonderparteitag wieder zum SPD-Chef gewählt.Bild 25 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa25. November 2008: Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement tritt nach 28 Jahren aus der SPD aus.Bild 26 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaEr hatte im Januar die energiepolitischen Pläne Ypsilantis kritisiert und indirekt von der Wahl der Hessen-SPD abgeraten.Bild 27 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa18. Januar 2009: Der SPD Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel für Hessen erweist sich doch nicht als Supermann.Bild 28 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaDie Hessen-SPD verliert bei den erneuten Landtagswahlen haushoch.Bild 29 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaDie CDU mit Roland Koch regiert weiter.Bild 30 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaAuch in den kommenden Monaten kommt die SPD auf keinen grünen Zweig.Bild 31 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa7. Juni 2009: Bei der Europawahl erzielt die Partei mit nur noch 20,8 Prozent ihr bislang schlechtestes Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl überhaupt.Bild 32 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa27. September 2009: Bei der Bundestagswahl erreicht die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Steinmeier nur 23 Prozent und damit ihr schlechtestes Nachkriegsergebnis.Bild 33 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaSteinmeier kündigt noch in der Wahlnacht an, künftig Fraktionsvorsitzender der Partei zu sein.Bild 34 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaEine neue Parteiführung mit Sigmar Gabriel an der Spitze soll die SPD in der Opposition neu aufstellen und aus dem Tief führen.Bild 35 von 41 | Foto: APMüntefering dagegen zieht sich zurück.Bild 36 von 41 | Foto: dpaDoch es bleibt fraglich, ob das Stühlerücken hilft.Bild 37 von 41 | Foto: APVor ihrem Parteitag an diesem Wochenende in Dresden steckt die SPD weiterhin im Stimmungstief.Bild 38 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaLaut wöchentlichem Forsa-Wahltrend von "Stern" und RTL verlieren die Sozialdemokraten erneut einen Punkt und liegen jetzt bei 20 Prozent.Bild 39 von 41 | Foto: dpaNur jeder fünfte Deutsche erwartet, dass das designierte Führungs-Duo, Sigmar Gabriel und Andrea Nahles, den Niedergang der SPD stoppen kann.Bild 40 von 41 | Foto: dpaAuch wenn Müntefering geht, die Krise bleibt.Bild 41 von 41 | Foto: REUTERS