Bilderserie: Spektakulär? Spektakulär teuer! Die Transfers im Sommer 2008
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Es wurden wieder viele Millionen ausgegeben in diesem Sommer, richtig viele Millionen.Bild 1 von 79 Landauf, landab haben die Fußballmanager in Europa nach Saisonende in ihren Hosentaschen nach dem Safeschlüssel gekramt und anschließend ausgegeben, was die Vereinskasse hergab.Bild 2 von 79 Oder wahlweise auch das, was der potente Mäzen, ...Bild 3 von 79 ... der potente Staatskonzern im Hintergrund ...Bild 4 von 79 ... oder auch die Sparkasse des Vertrauens zu bieten hatte.Bild 5 von 79 Nur: So richtig spektakulär waren die Fußball-Transfers in diesem Sommer nicht, weshalb sich mancher Fan kurzerhand ein neues Hobby suchte.Bild 6 von 79 Und das, obwohl die Fußball-EM und auch die olympischen Spiele den Stars ...Bild 7 von 79 ... und Sternchen doch eigentlich die perfekte Bühne geboten hatte, um sich ins Scheckbuch der Klubs zu spielen.Bild 8 von 79 Doch Kicker wie die Brasilianer Amaury (rechts im Bild) und Jo, die jeweils für mehr als 20 Millionen Euro den Verein wechselten, waren bislang höchstens Insidern bekannt.Bild 9 von 79 Und beim 21 Millionen teuren Transfer Ronaldinhos zum AC Mailand konnte man sich einfach des Eindrucks nicht erwehren, dass der FC Barcelona das weitaus bessere Geschäft gemacht hat.Bild 10 von 79 Womit wir - recht elegant?!?! - zum Transfertreiben in der Bundesliga übergeleitet hätten.Bild 11 von 79 Dort ist im Gegensatz zum Ausland auf den ersten Blick die neue Sparsamkeit ausgebrochen. Mit 150,95 Millionen Euro für 138 neue Spieler haben die 18 Bundesliga-Klubs deutlich weniger ausgegeben als im Rekordsommer 2007. Damals wurden 194,38 Millionen investiert.Bild 12 von 79 Allerdings: Allein für 72 Millionen Euro zeichnete damals der FC Bayern verantwortlich.Bild 13 von 79 Dass sich die Münchner in diesem Jahr vergleichsweise zurückhielten und für Werder Bremens Tim Borowski, Ersatzkeeper Hans-Jörg Butt und ...Bild 14 von 79 ... Milan-Leihgabe Massimo Oddo (Weltmeister, Weltmeister, Weltmeister!!!!) rund 72 Millionen Euro weniger ausgaben, kann man auf verschiedene Weisen interpretieren.Bild 15 von 79 Erstens, so wie der Sport-Informations-Dienst. Der dichtete: Beim Titelverteidiger Bayern München vertraut man selbstbewusst der eigenen Stärke.Bild 16 von 79 Zweitens, so wie die dpa: Das Geld gab Bayern-Manager Uli Hoeneß in diesem Jahr lieber für den neuen Chefcoach Jürgen Klinsmann, dessen stark erweitertes Trainerteam und den Umbau des nun hochmodernen Zentrums (samt Buddhas, Anm. n-tv.de) an der Säbener Straße aus.Bild 17 von 79 Und drittens, ... nein, nein, Späßchen! Dass die Bayern sich ihre vermeintlich grandiosen Transfers vom Vorjahr noch einmal angesehen und festgestellt haben könnten, dass neben den knapp 40 Millionen Euro teuren Top-Einkäufen Franck Ribery und Luca Toni ...Bild 18 von 79 ... nur der für lau vom FC Schalke geholte Hamit Altintop richtig eingeschlagen hat, lassen wir einfach mal außen vor.Bild 19 von 79 Und dass Gennaro Gattuso den Bayern vor der Saison statt der erhofften Zusage ebenso einen Korb gab ...Bild 20 von 79 ... wie Alexander Hleb, der sich für einen anderen FCB entschied - geschenkt und schon vergessen!Bild 21 von 79 Zurück zum Thema, den absolut gesunkenen Transferausgaben. Offensichtlich ist angesichts der bajuwarischen Zurückhaltung, dass die auf der Lauer liegende Konkurrenz des Rekordmeisters mehr Geld ausgegeben hat als im letzten Jahr.Bild 22 von 79 Die größten finanziellen Anstrengungen hat dabei der Hamburger SV unternommen, der seit Saisonbeginn knapp 27 Millionen Euro in vier neue Spieler investiert hat - freilich in gebrauchten Scheinen.Bild 23 von 79 Denn bei den Transfers sind die Hanseaten ein überschaubares Risiko eingegangen. Es wurde praktisch nur Geld in die Hand genommen, das durch die Verkäufe von Rafael van der Vaart an Real Madrid ...Bild 24 von 79 ... und Vincent Kompany zu Manchester City eingenommen worden war.Bild 25 von 79 Als direkter Ersatz für Spielgestalter van der Vaart wechselte der Brasilianer Thiago Neves von Fluminense Rio de Janeiro an die Elbe. Entweder für mehr als neun Millionen (sid), was einen neuen Transferrekord für den HSV bedeuten würde, oder für 7,5 Mio. (dpa).Bild 26 von 79 Für die Abwehr wurden Neves' Landsmann Alex Silva (6,2 Mio.), ein Innenverteidiger, ...Bild 27 von 79 ... und Bayerns Edelreservist Marcell Jansen (8 Mio.) verpflichtet.Bild 28 von 79 Dortmunds Mladen Petric (4,8 Mio.) soll wie Neves die HSV-Offensive beleben.Bild 29 von 79 "Mit diesen Transfers sind wir gut aufgestellt. Wir haben uns in allen Mannschaftsteilen gezielt verstärkt", glaubt Sportchef Dietmar Beiersdorfer.Bild 30 von 79 Allerdings erhöhen die Transfers auch den Druck auf den amtierenden UI-Cup-Sieger. Die Qualifikation für den UEFA-Pokal kann nur noch das Minimalziel sein. Eigentlich geht es mit dieser Truppe schon um einen Platz in der Champions League 2009/2010.Bild 31 von 79 Die vermeintlichen Hauptkonkurrenten um die Plätze in der „Königsklasse hinter dem FC Klinsmann" haben sich hingegen bei personellen Umorientierungen eher zurückgehalten. Der VfB Stuttgart mutierte zum Alterssitz von Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann ...Bild 32 von 79 ... und ersetzte Kapitän Fernando Meira durch "Kannibale" Khalid Boulahrouz, der fünf Millionen Euro kostete.Bild 33 von 79 Schalke gab jene 15,5 Millionen Euro, die man sich eigentlich erst in der dann dummerweisen verpassten Champions League verdienen wollte, für Mittelfeldabräumer Orlando Engelaar, den Neu-Coach Fred Rutten aus Enschede mitbrachte, ...Bild 34 von 79 ... und den peruanischen Stürmer Jefferson Farfan vom PSV Eindhoven aus.Bild 35 von 79 Bremen hielt sich mit Millionenausgaben zurück, aber auch bei Werder war ein Angreifer aus Peru der spektakulärste Neuzugang. Nach sieben Jahren kehrte Claudio Pizarro zu Werder zurück, auf Leihbasis. Bei Chelsea hatte es nur zum Stammplatz auf der Bank gereicht.Bild 36 von 79 Ein Schicksal, das er in Chelseas Millionentruppe überraschend mit den im Sommer 2007 ebenfalls ablösefrei verpflichteten Tal Ben Haim und Steve Sidwell (im Bild hinter den Stars Drogba und Terry) teilte.Bild 37 von 79 Groß investiert wurde im Liga-Norden aber nicht nur in Hamburg, sondern auch beim VfL Wolfsburg. Alleinherrscher Felix Magath ...Bild 38 von 79 ... konnte sich dank des Hauptsponsors ...Bild 39 von 79 ... fast jeden Wunsch erfüllen ...Bild 40 von 79 ... und unter anderem die italienischen Weltmeister Andrea Barzagli (14,0) und Cristian Zaccardo (7,0) ...Bild 41 von 79 ... sowie Zvjezdan Misimovic (4,0/Nürnberg) ins schöne Wolfsburg locken.Bild 42 von 79 "Unser Ziel ist es, uns in der Bundesliga-Spitze zu etablieren und international zu spielen", sagte Magath, der seine Elf für die Zusatzbelastung im UEFA-Cup kurz vor Transferschluss noch einmal nachrüstete.Bild 43 von 79 Für den Sturm kam der Brasilianer Caiuby Francisco da Silva (2,5), für die Abwehr wurde Bernd Korzynietz (im Bild) aus Bielefeld losgeeist - und als sechster Torwart wurde der Schweizer U21-Keeper Marvin Hitz vom FC St. Gallen vorgestellt.Bild 44 von 79 Hinter Hamburg und Wolfsburg mit je 28 Millionen Euro sowie dem FC Schalke (15,5 Mio.) folgen in der deutschen Transferrangliste übrigens: Bayer Leverkusen (11,4), das mit Patrick Helmes einen echten Hochkaräter holte, ...Bild 45 von 79 ... Aufsteiger 1899 Hoffenheim (10,7) ...Bild 46 von 79 ... und Borussia Dortmund (10,25). Der BVB glaubt fest daran, dass der Tausch von Mladen Petric gegen Jürgen Klopps Lieblingsspieler Mohamed Zidan plus 4,8 Millionen Euro ein guter war.Bild 47 von 79 Der beste BVB-Einkauf war bislang aber fraglos Youngster Neven Subotic, der für 4 Millionen Euro aus Mainz kam und restlos überzeugen konnte.Bild 48 von 79 Am wenigsten gab der Karlsruher SC aus, der mit 1,4 Millionen Euro sogar noch 300.000 Euro weniger investierte als Energie Cottbus. Allein 1,2 Millionen Euro gab der KSC für Stuttgarts Antonio da Silva (2 v.r.) aus. Der Brasilianer soll Tamas Hajnal (zum BVB) ersetzen.Bild 49 von 79 Apropos unspektakuläre Transfers: Die gab es wie eingangs erwähnt en masse auch im Ausland, wo sie im Gegensatz zur Bundesliga aber richtig teuer waren.Bild 50 von 79 Beispiele gefällig? Voila! Andrew Johnson tauschte in der englischen Premier League die Vereine. Den Stürmer zog es vom FC Everton zum FC Fulham - für einen gedeckten Scheck über 13,5 Millionen Euro.Bild 51 von 79 Everton reinvestierte den Transfererlös umgehend in Marouane Fellaini, den man sich schlanke 18,5 Millionen Euro kosten ließ.Bild 52 von 79 Ebenfalls teurer als bekannt: Johan Elmander. Der Schwede hat ab sofort im Lebenslauf stehen, dass er im Sommer 2008 für 12,5 Millionen von Toulouse zu den Bolton Wanderers gewechselt ist.Bild 53 von 79 David Bentley, in England als neuer Beckham wahlweise gelobt oder verspottet, wechselte für 22 Millionen Euro von den Blackburn Rovers zu Tottenham Hotspurs.Bild 54 von 79 Die Spurs investierten insgesamt 86 Millionen Euro, unter anderem in Luka Modric. Für den Kroaten verlangte Dinamo Zagreb 20,5 Millionen - und bekam sie.Bild 55 von 79 Der eingangs erwähnte Amaury, Angreifer von Beruf und bis vor kurzem für US Palermo auf Torejagd, war Juventus Turin sogar 22,8 Millionen Euro wert.Bild 56 von 79 Es gab aber auch einige Wechsel, die Kenner mit der Zunge schnalzen lassen.Bild 57 von 79 Der FC Barcelona, in Spanien gleich für vier der zehn teuersten Transfers verantwortlich, leistete sich unter anderem den brasilianischen Weltklasse-Rechtsverteidiger Daniel Alves vom Ligakonkurrenten FC Sevilla, für 32 Millionen Euro.Bild 58 von 79 Damit war Alves fast doppelt so teuer wie sein neuer Verteidigerkollege Martin Caceres, den Barca für 16,5 Millionen Euro vom FC Villarreal abwarb. Anekdötchen am Rande: Für Villarreal hat Caceres nie ein Spiel bestritten.Bild 59 von 79 Ebenfalls neu in Barcelona und ebenfalls nicht billig: Mittelfeldspieler Alexander Hleb (15 Mio./ FC Arsenal) ...Bild 60 von 79 ... und Mittelfeldzerstörer Seydou Keita (14 Mio.), der sich mit Alves einen Möbelwagen teilen konnte.Bild 61 von 79 Zur größten Lachnummer seit, nun ja, sehen Sie selbst, drohte Manchester City zu werden.Bild 62 von 79 In den vergangenen Wochen und Monaten erreichten uns zahlreiche Meldungen über eifrige Transferbemühungen von Man City - denen meist wenig später Meldungen über das Scheitern der eifrigen Bemühungen folgten.Bild 63 von 79 Weder Ronaldinho wollte trotz eines wahrscheinlich lächerlich hohen Vertragsangebots zu City wechseln, ...Bild 64 von 79 ... noch Dimitar Berbatow, der letztlich für 38 Millionen Euro von Tottenham zu Manchester United ging, ...Bild 65 von 79 ... noch Mario Gomez ...Bild 66 von 79 ... noch David Villa, der zur Abwehr weiterer City-Avancen künftig sein Vertragsende auf dem Rücken trägt.Bild 67 von 79 Erst kurz vor Transferschluss fand sich doch noch ein bedürftiger Klub für die vielen Millionen, ...Bild 68 von 79 ... die Man City auch nach dem Kauf des Brasilianers Jo (22,5 Mio./ZSKA Moskau) unbedingt noch ausgeben wollte: Real Madrid.Bild 69 von 79 Die „Königlichen", die sich ihrerseits mit dem vergeblichen Werben um ManU-Star Cristiano Ronaldo blamiert hatten, akzeptierten ein Angebot über rund 40 Millionen Euro für den Brasilianer Robinho - aus Gründen der Menschlichkeit, wie Real-Präsident Calderon verkündete.Bild 70 von 79 Dass Robinho dem Wechsel zustimmte, war, gelinde gesagt, überraschend. Denn: Eigentlich hatte er ja zum FC Chelsea wechseln wollen, ganz unbedingt sogar.Bild 71 von 79 Im Roman Empire hatte Herr Abramowitsch im Sommer Lust auf ein wenig portugiesisches und brasilianisches Flair verspürt ...Bild 72 von 79 ... und deshalb neben Portugals langjährigem Nationalcoach Luis Felipe Scolari, einem Brasilianer, ...Bild 73 von 79 ... auch die eingebürgerten portugiesischen Nationalspieler Jose Bosingwa (20,5 Mio./ FC Porto/Kongo) ...Bild 74 von 79 ... und Deco (10 Mio./FC Barcelona/Brasilien) ...Bild 75 von 79 ... in den Einkaufswagen gepackt. Letzterer wird dringend im zentralen Mittelfeld benötigt - falls sich Frank Lampard, Michael Ballack, Michael Essien und/oder John Obi Mikel verletzen.Bild 76 von 79 Damit wären wir durch. Es sei denn, Sie interessiert noch, ...Bild 77 von 79 ... dass Ajax Amsterdam einen neuen niederländischen Transferrekord aufgestellt hat. Für den erst 19-Jährigen Miralem Sulejmani bezahlte Ajax 16,25 Mio. Euro.Bild 78 von 79 Ein wahrhaft spektakulärer Transfer - für den SC Heerenveen. Der hatte das Sturmtalent 2006 für gerade einmal 300.000 Euro Ausbildungsentschädigung von Partizan Belgrad verpflichtet. Naja, die Inflation halt ... (Alle Bilder: AP, Reuters, dpa)Bild 79 von 79
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