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Brennende Barrikaden haben in Göttingen einen für mehrere Stunden geplanten Aufmarsch der rechtsextremen NPD verkürzt.
Bereits nach wenigen hundert Metern ...
... musste die Polizei den Zug zurück zum Bahnhof geleiten.
"Ein ordnungsgemäßer Verlauf der Kundgebung ist bei dem großen Widerstand von 3.200 Gegendemonstranten nicht zu gewährleisten", sagte ein Polizeisprecher.
Die NPD war mit rund 250 Anhängern in Göttingen aufmarschiert.
Rund 60 Organisationen, Vereine und Kirchen hatten zu einer friedlichen Gegendemonstration aufgerufen.
Das Motto: "Nazi-Aufmarsch stoppen".
Mit Plakaten wie "Nazis raus" und "Nazigrippe ist da, schützt das Geflügel" demonstrierten sie gegen den NPD-Aufmarsch.
Nicht alle hielten sich an den friedlichen Appell.
Etwa 500 bis 700 Angehörige der linksautonomen Szene blockierten eine Straßenkreuzung ...
... und setzten mehrere Barrikaden aus Müllcontainern, Fahrradständern, Paletten und Baumstämmen in Brand.
Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Randalierer vor.
Rund 4.000 Polizisten aus mehreren Bundesländern waren in Göttingen im Einsatz.
Beamte kontrollierten an den Hauptstraßen jedes Fahrzeug.
Am Bahnhof ankommende Demonstrationsteilnehmer mussten sich Leibesvisitationen unterziehen.
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