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Bilderserie: Bremen nach Blamage vor Champions-League-Aus

 
Bei Werder Bremen war in letzter Zeit ziemlich viel "Sand im Getriebe". Erst im Bundesligaspiel vergangenen Samstag konnte die Elf mal wieder richtig aufdrehen und Hertha BSC mit 5:1 vom Platz fegen. Sie ging also mit Rückenwind in die Partie.

Bei Werder Bremen war in letzter Zeit ziemlich viel "Sand im Getriebe". Erst im Bundesligaspiel vergangenen Samstag konnte die Elf mal wieder richtig aufdrehen und Hertha BSC mit 5:1 vom Platz fegen. Sie ging also mit Rückenwind in die Partie.

Vor dem Spiel gegen Panathinaikos Athen hoffte Trainer Thomas Schaaf nun sehr auf den ersten Saisonsieg in der Champions League.

Nach drei Unentschieden wollte der SV im Heimspiel endlich drei Punkte holen, um dem Einzug ins Achtelfinale ein großes Stück näher zu kommen. Nach der Hälfte der Gruppenspiele lag Werder hinter Inter Mailand und Anorthosis Famagusta.

Torsten Frings konnte wegen einer Gelbsperre leider nicht mitspielen und durfte nur zuschauen. Er ließ sich vor dem Spiel in Bremen von Bundestrainer Löw in Berlin die Leviten lesen, ....

... und entschuldigte sich bei ihm für seine kritischen Aussagen. Löw akzeptierte und will ihm nun noch eine Chance für die Fortsetzung seiner Karriere in der DFB-Elf geben.

Als Ersatz für Frings hatte Trainer Schaaf im Mittelfeld Jurica Vranjes aufgeboten und bei der Mannschaftsaufstellung auf die defensive Variante gesetzt.

Das erwies sich als richtig, denn die Athener machten von Anfang an klar, dass sie unbedingt drei Punkte holen wollten, um nicht in der Tabelle komplett den Anschluss zu verlieren.

In der 5. Minute gab es einen Freistoß für Panathinaikos aus knapp 30 Metern, der Ball passierte die komplette Abwehr, aber nach einer kurzen Schrecksekunde hatte Wiese ihn.

Um ein Haar wären die Griechen in der 13. Minute in Führung gegangen.

Bei einem Freistoß von Panathinaikos-Kapitän Karagounis aus fast 30 Metern Entfernung verschätzte sich Bremens Torhüter Wiese total, hatte aber Glück, dass der Ball gegen die Latte prallte.

Der wutentbrannte Schaaf konnte diese Szene kaum fassen und ließ seinem Ärger freien Lauf. (Der Ärger sollte aber noch viel größer werden.)

Nach diesem Weckruf brachte Werder mehr Klarheit in seine Aktionen ...

... und tauchte in der 23. Minute das erste Mal gefährlich vor dem Athener Tor auf.

Bei einem Distanzschuss von Markus Rosenberg aus 25 Metern ...

... war jedoch Torwart Mario Galinovic auf dem Posten.

Der griechische Schlussmann konnte auch in der 29. Minute einen Kopfball Claudio Pizarros aus kurzer Distanz reaktionsschnell abwehren.

In der 58. Minute nutzten die Gäste einen gut vorgetragenen Konter zur zu diesem Zeitpunkt überraschenden Führung.

Mantzios narrte mit einer Körpertäuschung gleich zwei Bremer Verteidiger und traf mit einem Flachschuss aus zehn Metern Entfernung.

Nur zwölf Minuten nach dem Führungstor durfte Panathinaikos erneut jubeln.

Ihr Kapitän Karagounis überwand mit einem Hinterhaltsschuss den nicht optimal postierten Werder-Keeper Wiese.

In der 83. Minute machte Tziolis ...

... die Dreierpackung voll und die Blamage für Werder Bremen perfekt.

Noch vor dem Schlussfiff verließen einige der fassungslosen Zuschauer das Stadion.

Die bisher sieglosen Griechen ziehen damit in der Tabelle an den Bremern vorbei, ...

... die damit Schlusslicht mit nur drei Punkten sind.

Werder kann nun nicht mehr aus eigener Kraft die K.o.-Runde erreichen.

In drei Wochen müssen die Bremer bei Famagusta gewinnen, um überhaupt noch im Rennen zu bleiben.

Der Traum vom Achtelfinale in der Champions League ist damit so gut wie ausgeträumt.

Der deutsche Vizemeister ließ von dem Höhenwind nach dem Spiel gegen Hertha nichts mehr spüren.

"Die Enttäuschung ist groß. Wir brauchen nichts zu beschönigen", bilanzierte Trainer Schaaf nach dem Spiel.

Kapitän Frank Baumann pflichtete ihm bei und sprach von einer "riesengroßen Enttäuschung. Wir wollten unbedingt drei Punkte holen und unsere Ausgangsposition verbessern. Das ist gründlich in die Hose gegangen." (Bilder: dpa, AP, Reuters)

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