In Duisburg haben am Montag Tausende ThyssenKrupp-Mitarbeiter gegen den geplanten Stellenabbau bei Deutschlands größtem Stahlkonzern protestiert.Bild 1 von 17 Mit Transparenten wie "Unser Vertrauen ist am Ende" und "Sparen ja, aber nicht auf unsere Kosten" forderten sie Konzernchef Ekkehard Schulz dazu auf, ?Bild 2 von 17 ? beim geplanten Umbau des Unternehmens auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten.Bild 3 von 17 Die Arbeitnehmervertreter befürchten, dass Tausende Arbeitsplätze bei dem wegen der Stahlkrise angeschlagenen Konzern wegfallen.Bild 4 von 17 An der Kundgebung nahmen nach Angaben der IG Metall rund 14.000 Mitarbeiter aus allen Konzernbereichen teil.Bild 5 von 17 ThyssenKrupp beschäftigt in Deutschland an rund 200 Standorten etwa 85.000 Mitarbeiter.Bild 6 von 17 "Dieser Konzernumbau wird nicht ohne die Arbeitnehmer und ihre Vertretungen gehen. Und wir werden nicht zulassen, dass die Beschäftigten jetzt in der Krise auch noch ?Bild 7 von 17 ? für die Managementfehler die Zeche zahlen sollen", sagte der IG-Metall-Hauptkassierer Bertin Eichler. (Hier ein Archivbild mit Eichler, r., und IG-Metall-Chef Jürgen Peters)Bild 8 von 17 "Wir werden uns für die Sicherung aller Standorte einsetzen und wenn es sein muss mit Kampf", kündigte Eichler an, der stellvertretender Aufsichtsratschef von ThyssenKrupp ist.Bild 9 von 17 Die Arbeitnehmervertreter fordern ein Gesamtkonzept bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung am 13. Mai.Bild 10 von 17 Vorstandschef Schulz will den Konzern von fünf Sparten auf zwei verschmelzen, weitere Stellen streichen und jährlich zusätzlich rund 500 Millionen Euro einsparen.Bild 11 von 17 Die Arbeitnehmervertreter hatten im Konzernaufsichtsrat den Umbauplänen unter der Bedingung zugestimmt, dass auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet wird.Bild 12 von 17 Schulz hatte nur wenig später auf einer Pressekonferenz weder betriebsbedingte Kündigungen noch Standortschließungen ausgeschlossen.Bild 13 von 17 Rund 5000 Leiharbeiter mussten bereits gehen, eine Größenordnung für den weiteren Stellenabbau hat ThyssenKrupp bislang nicht genannt.Bild 14 von 17 IG-Metall-Vizechef Detlef Wetzel kritisierte das Vorgehen der Konzernspitze.Bild 15 von 17 "Da wird nur verkündet, da wird angeordnet, da wird nicht diskutiert, und wir können unsere Mitbestimmung nicht wahrnehmen", sagte Wenzel in Duisburg.Bild 16 von 17 Das bislang vorgelegte Konzept des Vorstands sei mangelhaft. Wetzel kündigte weitere Proteste an. "Wir werden, wenn das so weitergeht, vor der Villa Hügel demonstrieren und bei den Aktionären persönlich vorsprechen". (Alle Bilder: ap, dpa)Bild 17 von 17