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Ein schwer verletzter palästinensischer Junge wird behandelt, ...
... Israelis bringen sich wegen einer herannahenden Rakete der Hamas in Sicherheit.
Ungeachtet internationaler Forderungen nach einer Waffenruhe setzen beide Seiten ihre Angriffe fort.
Den fünften Tag in Folge greift die israelische Luftwaffe Ziele der radikal-islamischen Hamas an.
Insgesamt seien seit Mitternacht 35 Angriffe geflogen worden, sagte ein israelischer Armeesprecher.
Und an der Grenze zum Gazastreifen stehen zahlreiche Panzer ...
... für eine Bodenoffensive parat.
Mindestens 390 Menschen sind inzwischen ums Leben gekommen, 1800 wurden verletzt.
Der französische Vorschlag einer 48-stündigen Waffenruhe ...
... wurde von Israels Ministerpräsident Olmert abgelehnt. Ebenso will die Hamas nicht einlenken.
Und so verhärten sich die Fronten immer weiter. Und der Hass hat freie Bahn.
Unterdessen zeigt Israel den Krieg auch im Internet. Auf dem Video-Portal "YouTube" hat das Militär einen eigenen Kanal installiert.
Die weitgehend unkommentierten Filme zeigen die Angriffe auf den Gazastreifen. Hier ein Hamas-Gebäude vor und ...
... im Moment eines Raketen-Einschlags.
Eine Einheit der Luftwaffe bereitet ...
... ihre Maschinen vor.
Und in diesem Film wird ...
... der Beschuss von Versorgungstunneln ...
... der Hamas gezeigt.
Am Boden sieht das später so aus.
Im Internet-Zeitalter ist Propaganda einfach und billig.
Sogar das eh schon zweifelhafte Prinzip der "Embedded Journalists", bei dem zivile Berichterstatter an eine militärische Einheit gebunden sind, scheint vorbei zu sein.
Jedenfalls haben sich Tausende bereits die Videos angesehen - und letztlich wenig erfahren.
Als Ausgleich für die wackeligen Bilder mit explodierenden Bomben und Raketen zeigt Israel ...
... natürlich auch, wie Hilfslieferungen in den Gazastreifen gebracht werden. (Bilder: AP, Reuters, Screenshots YouTube)
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