Um den Aufschwung und die Konjunktur musste sich Ludwig Erhard, der "Vater des Wirtschaftswunders", kaum Sorgen machen.Bild 1 von 38 Das sieht heute ganz anders aus.Bild 2 von 38 Der kräftigste Aufschwung seit dem Boom-Jahr 2000...Bild 3 von 38 ...lässt nicht alle Regionen Deutschlands aufblühen.Bild 4 von 38 Zwischen Flensburg und...Bild 5 von 38 ...dem Bodensee ist das...Bild 6 von 38 ...Wachstumsgefälle enorm.Bild 7 von 38 Während an manchen Industriestandorten wegen der guten Konjunktur inzwischen Arbeitskräfte fehlen,...Bild 8 von 38 ...sind in strukturschwächeren Regionen die offenen Stellen äußerst rar gesät.Bild 9 von 38 Das rasanteste Wachstum erreichte im ersten Halbjahr Sachsen. Mit fast vier Prozent fiel es fast acht Mal stärker aus als...Bild 10 von 38 ...in Mecklenburg-Vorpommern. Die dortige Wirtschaft legte nur ein halbes Prozent zum Vorjahreshalbjahr zu.Bild 11 von 38 "Der Aufschwung greift nicht überall", unterstreicht der Konjunkturexperte des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, Udo Ludwig (hier rechts im Bild).Bild 12 von 38 In vielen Regionen des Landes muss man ihn förmlich suchen.Bild 13 von 38 Die meisten Experten sagen für Deutschland im Gesamtjahr 2006 ein Wachstum von rund 2,5 Prozent voraus.Bild 14 von 38 Länder wie Berlin, dessen Wirtschaft ziemlich abgesoffen ist und somit...Bild 15 von 38 ...überholt wurde, wären schon über eine Eins vor dem Komma froh.Bild 16 von 38 Schlechte Karten haben vor allem Regionen mit nur wenigen...Bild 17 von 38 ...Industriestandorten. Neben Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sind deshalb auch...Bild 18 von 38 ...Bremen, Schlesig-Holstein und Sachsen-Anhalt im ersten Halbjahr unter dem Bundesdurchschnitt gewachsen.Bild 19 von 38 "Regionen ohne moderne Industrie hinken hinterher", sagt Ludwig. Sachsen verdankt seine Spitzenposition den Industriestandorten um Dresden, Leipzig und Chemnitz.Bild 20 von 38 Dort haben große Konzerne wie VW,...Bild 21 von 38 ...Porsche und...Bild 22 von 38 ...der Chiphersteller AMD...Bild 23 von 38 ...Milliarden in modernste Fabriken investiert.Bild 24 von 38 Das strahlt auch auf andere Branchen ab und bereitet den Boden für einen anhaltenden Aufschwung.Bild 25 von 38 "Erfahrungsgemäß erzeugt ein gesundes Wachstum des verarbeitenden Gewerbes ein Wachstum unternehmensnaher Dienstleistungen", so Michael Berlemann vom Ifo-Institut.Bild 26 von 38 Entscheidend für Wachstum in ganz Deutschland sind jedoch die drei einwohnerstärksten Bundesländer:Bild 27 von 38 Nordrhein-Westfalen,...Bild 28 von 38 ...Baden-Württemberg und...Bild 29 von 38 ...Bayern. "Diese drei Länder stellen die Hälfte des gesamtdeutschen Bruttoinlandproduktes", sagt Frank Thalheimer vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg.Bild 30 von 38 NRW alleine wies im vergangenen Jahr mit fast 500 Mrd Euro eine größere Wirtschaftsleistung auf als die fünf ostdeutschen Länder zusammen.Bild 31 von 38 Besonders im vom Maschinenbau geprägten Baden-Württemberg läuft die Konjunktur auf Hochtouren: Die dortige Wirtschaft wuchs im ersten Halbjahr um 3,3 Prozent.Bild 32 von 38 Davon können die ostdeutschen Länder trotz teilweise hoher Wachstumsraten nur träumen.Bild 33 von 38 Hier ist die Arbeitslosenquote im Schnitt fast doppelt so hoch wie im Westen.Bild 34 von 38 Auch die Wirtschaftskraft ist 16 Jahre nach der Einheit viel geringer als in strukturschwachen Westländern wie dem Saarland oder...Bild 35 von 38 ...Niedersachsen. "Das ist nicht verwunderlich, denn nach der Wende sind drei Viertel der ostdeutschen Industriekapazitäten verschwunden", so Ludwig.Bild 36 von 38 So belegen die ostdeutschen Länder die letzten Plätze in der Rangliste der Wirtschaftskraft.Bild 37 von 38 Bis zum wirtschaftlichen Happy End werden also noch Jahre vergehen.Bild 38 von 38