Der Kampf gegen die Finanzkrise geht in eine neue Runde.Bild 1 von 36 US-Finanzminister Timothy Geithner präsentierte die Pläne für die zweite Hälfte des US-Finanzrettungspakets.Bild 2 von 36 Doch vor der Hilfe musste sich die US-amerikanische Finanzwelt noch einige strenge Ermahnungen von ganz oben gefallen lassen.Bild 3 von 36 US-Präsident Barack Obama bezeichnete es als "beschämend", dass die Banken auch 2008 noch Milliarden-Boni vergaben, ...Bild 4 von 36 ... während sie zeitgleich den Staat und damit die Steuerzahler um Milliardenhilfen angefleht hätten: "Das ist der Gipfel der Verantwortungslosigkeit."Bild 5 von 36 Nach langem Hickhack billigte der Senat den Milliardenplan - Obama wurde auf klassische Art darüber informiert.Bild 6 von 36 Um die gemäßigten Konservativen auf ihre Seite zu ziehen, speckten die Demokraten die Vorlage um 100 Mrd. Dollar ab.Bild 7 von 36 Gestrichen wurde vor allem im Bildungsbereich. Außerdem setzten die Republikaner einen höheren Anteil an Steuererleichterungen durch.Bild 8 von 36 Der Entwurf hat ein Volumen von 838 Mrd. US-Dollar. Doch er muss noch mit der abweichenden Version des Abgeordnetenhauses in Einklang gebracht werden.Bild 9 von 36 Obama dringt auf Eile: Er will das Konjunkturprogramm Anfang kommender Woche in Kraft setzen.Bild 10 von 36 Während Demokraten und Republikaner einen Kompromiss suchen, verkündete Finanzminister Geithner einen Plan, um die Finanzmärkte zu stabilisieren.Bild 11 von 36 Die US-Börsen reagierten eindeutig: Die Kurse stürzten steil ab.Bild 12 von 36 Börsianer vemissten in den Plänen "konkrete Details".Bild 13 von 36 Präsident Obama reagierte verärgert und legte sich mit der Wall Street an.Bild 14 von 36 "Die Wall Steet hofft auf einen leichten Ausweg, aber es gibt keinen leichten Ausweg", sagte Obama.Bild 15 von 36 Die Probleme seien durch Banken verursacht worden, deren Bilanzen zu intransparent seien.Bild 16 von 36 "Um diese Banken wieder auf einen festen Boden zu stellen, ist eine Menge Arbeit nötig."Bild 17 von 36 Eines der Kernelemente des von Geithner vorgestellten Programms ist ein Fonds, der Geldinstitute von faulen Papieren und Ramschpapieren entlasten soll.Bild 18 von 36 Zunächst soll er einen Umfang von 500 Mrd. Dollar haben, später soll er auf bis zu einem Volumen von 1 Bio. Dollar anwachsen.Bild 19 von 36 Daneben ist geplant, ein Programm der Notenbank Fed auszuweiten, das die Kreditvergabe an Verbraucher und Kleinunternehmer ankurbeln soll.Bild 20 von 36 Schauen wir uns mal an, wohin die bisherigen Zusagen von rund 320 Milliarden Dollar aus dem so genannten TARP-Fonds geflossen sind.Bild 21 von 36 Ganze 250 Milliarden Dollar wurden für den Kauf von Vorzugsaktien und Optionsscheinen zur Stärkung der Kapitaldecke von Finanzinstituten verwendet.Bild 22 von 36 Jüngsten Regierungsangaben zufolge sind davon bislang 195,33 Milliarden Dollar an 359 Institute geflossen.Bild 23 von 36 20 Milliarden Dollar erhielt die Bank of America als Beteiligung an den Abschreibungsverlusten des Instituts.Bild 24 von 36 Die Bank hat zudem 25 Milliarden Dollar unter dem Aktien-Programm erhalten.Bild 25 von 36 20 Milliarden Dollar für die Citigroup, ebenfalls zum Ausgleich von Wertverlusten.Bild 26 von 36 Der Staat hat zudem fünf Milliarden Dollar für Abschreibungen auf das Portfolio der Bank zugeschossen.Bild 27 von 36 40 Milliarden Dollar für den angeschlagenen Versicherungskonzern AIG.Bild 28 von 36 20,9 Milliarden Dollar für die taumelnde US-Autoindustrie, ...Bild 29 von 36 ... davon Darlehen über 10,4 Milliarden Dollar für General Motors ...Bild 30 von 36 und über vier Milliarden Dollar für Chrysler, an dem der Stuttgarter Daimler-Konzern noch zu rund 20 Prozent beteiligt ist.Bild 31 von 36 Weitere 5 und 1,5 Milliarden Dollar gehen an die Finanzierungstöchter der beiden US-Konzerne.Bild 32 von 36 20 Milliarden Dollar zur Deckung von möglichen Verlusten aus einem Programm der US-Notenbank Fed ...Bild 33 von 36 ... zur besseren Kreditversorgung der Verbraucher.Bild 34 von 36 Ob die ganzen Milliarden ausreichen werden, um die Finanzkrise in Griff zu kriegen, wird sich noch zeigen.Bild 35 von 36 Doch Alternativen bieten sich US-Finanzminister Geithner nicht. (alle Bilder: Reuters, AP, dpa)Bild 36 von 36