| SA | 9° / 23° |
| SO | 11° / 23° |
Es war kalt in Moskau, deshalb kamen die Fans, die die vorausgegangenen körperlichen Auseinandersetzungen schadlos überstanden hatten ....
... dick eingepackt in ihren Landesflaggen ins Moskauer Luschniki-Stadion.
Die Ränge waren fest in russischer Hand. Fans aus England waren vor dem Spiel attackiert und verletzt worden.
Auf dem Platz begannen aber die Gäste mit den Attacken. Wayne Rooney war einer der fleißigsten und auffälligsten Spieler.
Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt waren es die Russen, die länger brauchten, um warm zu werden.
Trotzdem verteidigten sie effektiv. Wenigstens so lange, ...
... bis Rooneys Anstrengungen in der 29. Minute belohnt wurden.
Er schoss England mit 1:0 in Führung, alles schien nach Plan zu laufen.
Englands Coach Steve McClaren tat ganz cool und spekulierte vermutlich bereits auf den sechsten 3:0-Erfolg hintereinander.
Russlands Trainer Guus Hiddink dagegen ...
... wurde nervös.
Rooneys Mitspieler waren zufrieden und feierten den ...
... Starstürmer von Manchester United mit dem gebührenden Enthusiasmus.
Doch dann kamen die großen fünf Minuten von Roman Pawlitschenko.
Erst verwandelte er in der 69. Minute einen Foulelfmeter, ...
... der allerdings höchst umstritten war.
Dann staubte er in der 73. Minute ...
... aus Nahdistanz zum Siegtor ab.
Pawlitschenko machte das Spiel seines Lebens und ...
... rechtfertigte mit zwei Treffern ...
... das Vertrauen von Trainer Guus Hiddink.
Pawlitschenko ließ sich von den Fans feiern, während die Engländer in der ....
... Schlussoffensive ihre letzten Möglichkeiten vergaben.
Pawlitschenko war es gelungen, den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen.
Als der Schiedsrichter abpfiff, wussten ...
... die Gäste, dass die EM-Qualifikation ohne fremde Hilfe nicht mehr zu machen ist.
Steven Gerrard war entsetzt, und ....
... die Gastgeber feierten den ...
... Überraschungsheimsieg gegen die favorisierten Engländer so ausgelassen, wie sie es nach der zermürbenden Schlussphase noch konnten.
Der alte Trainer-Fuchs Guus Hiddink hatte wieder einmal alles richtig gemacht.
Sein Kollege Steve McClaren dagegen muss wieder einmal um seinen Job bangen.
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