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Bilderserie: Hitzfeld-Nachfolge - Die Suche hat begonnen

 
Das Rätselraten hat ein Ende: Trainer Ottmar Hitzfeld hat seinen Abschied vom deutschen Rekordmeister Bayern München zum Saisonende offiziell bekanntgegeben.

Das Rätselraten hat ein Ende: Trainer Ottmar Hitzfeld hat seinen Abschied vom deutschen Rekordmeister Bayern München zum Saisonende offiziell bekanntgegeben.

Bayern-Manager Uli Hoeneß hatte zuvor via Bild-Zeitung die Auflösung des Zweckbündnisses angekündigt, ...

... das noch vor knapp einem Jahr als Traumehe gefeiert worden war. Die für Mitte Januar anberaumten Gespräche über eine Vertragsverlängerung haben sich damit erledigt.

Ob das Zweckbündnis aber auch tatsächlich bis zum Saisonende hält dürfte eher unwahrscheinlich sein. Die Schwächeperiode im Herbst hat gezeigt, wie schnell sich die Kritik aufbaut. Nahezu täglich geisterten irgendwo in Europa neue Namen durch die Gazetten.

So oder so stehen dem Herbstmeister turbulente Tage bevor.

Die Spekulationen über Hitzfelds Nachfolge treiben bereits jetzt bunte Blüten. Die Kandidatenliste gilt als lang, in Wahrheit aber ist sie durch das Anforderungsprofil der Bayern stark eingegrenzt.

Prominentester Name am freien Markt ist Ex-Chelsea-Coach José Mourinho. Der Portugiese ist zurzeit arbeitslos, zudem von sich selbst äußerst überzeugt. Damit passt er wohl zu den Bayern wie kein anderer.

Gäbe es da nicht einen Haken: Mourinho spricht nicht Deutsch, womit die Bayern schon unter dem jetzigen Bullen-Dompteur Giovanni Trapattoni ihre Probleme hatten.

Dieses Problem zumindest dürften die zwei Holländer, die auf der Hoeneß-Wunschliste weit oben stehen sollen, nicht haben.

Zum einen Bondscoach Marco van Basten, der nach der EURO aufhört. Jedoch hat der ehemalige Topstürmer, der gerade mal 43 Jahre jung ist, als Trainer noch keine großen Erfolge vorzuweisen.

Auch van Bastens Landsmann Frank Rijkaard steht offenbar auf der Wunschliste. Rijkaard gewann zwar schon die Champions League mit dem FC Barcelona, doch zurzeit steht er beim spanischen Renommierklub in der Schusslinie.

Und Rijkaard ließ bereits verlauten, er wolle Barca zum Saisonende verlassen.

Mit Guus Hiddink findet sich noch ein dritter Niederländer auf der Bayern-Liste. Zurzeit betreut er zwar die russische Nationalmannschaft, aber Hiddink ist stets ein Thema, wenn ein deutscher Topklub einen Trainer sucht.

Als heißer Anwärter gilt auch Jürgen Klinsmann. Experten sind sich jedoch einig, dass die Chancen, den Ex-Bundestrainer zurück ins kalte Deutschland zu holen, eher gering sind.

Immerhin bei den Fans liegt er ganz oben. In einer Umfrage der "Sport Bild" sprachen sich knapp 30 Prozent der Befragten für den 43-Jährigen aus, der von 1995 bis 1997 als Profi beim FC Bayern unter Vertrag war.

Auch in der Bundesliga soll Hoeneß sich bereits nach einem Hitzfeld-Nachfolger umgesehen haben. Doch Thomas Schaaf ist mit Werder Bremen verheiratet, ...

... und Stuttgarts Meistermacher Armin Veh winkte zuletzt gelassen ab.

Bei den Fans des Rekordmeisters ist übrigens Jürgen Klopp von Mainz 05 erste Wahl.

Oder holen die Bayern einen Ex-Profi, der die Strukturen im Verein wie seine Westentasche kennt? Vielleicht Klaus Augenthaler?

Oder Stefan Effenberg? Der strotzt vor Selbstbewusstsein, ist unverbraucht und den Bayern eng verbunden. Letztes Jahr wollte Effe schon Manager bei Borussia Mönchengladbach werden. Sicher würde sich der 39-Jährige auch auf dem Trainerstuhl wohl fühlen.

Und dann ist da noch Lothar Matthäus, der seit langem immer wieder betont, er sei "bereit für das Traineramt beim FC Bayern". Allerdings müsste dafür wohl erstmal der Bayern-Manager ausgetauscht werden.

Hoeneß hatte nämlich vor Jahren gesagt, er werde Matthäus noch nicht einmal zur Rasenpflege einstellen.

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