Nach dem schweren ICE-Unglück bei Fulda liegen die toten Schafe neben der Einfahrt des Eisenbahntunnels. Die Kadaver von mehr als 20 Tieren sind neben der Gleisröhre an dem idyllisch gelegenen Waldstück im osthessischen Kalbach aufgehäuft.Bild 1 von 17 Die Fahrgäste des Schnellzuges hatten sagenhaftes Glück: Von den 135 Reisenden verletzten sich nach Angaben von Bahn und Bundespolizei 19 leicht und vier schwer. Sie erlitten Knochenbrüche und Prellungen.Bild 2 von 17 Die meisten kamen mit dem Schrecken davon, als der ICE gegen 21 Uhr mit 220 Stundenkilometern in eine Schafherde raste und entgleiste.Bild 3 von 17 Der Sachschaden beträgt viele Millionen Euro.Bild 4 von 17 Die Bergung der demolierten Waggons ...Bild 5 von 17 ... wird wohl noch Tage dauern.Bild 6 von 17 Der Zug raste nach der Kollision trotz Notbremsung noch hunderte Meter in den elf Kilometer langen Landrückentunnel hinein. Als die Tiere sich unter den vorderen Achsen verkeilen, entgleisen fast alle Waggons und Triebwagen.Bild 7 von 17 "Die Fahrgäste hatten Glück, dass es in einem Tunnel geschehen ist. Die Wände haben Schlimmeres verhindert. Auf freier Strecke hätte es zu einer Katastrophe führen können", sagte ein Bundespolizei-Beamter.Bild 8 von 17 "Ich habe einen lauten Knall gehört. Dann wurde der Zug durchgeschüttelt. Ich bin froh, dass ich lebe", sagte eine Augenzeugin später. Als der Zug zum Stehen kam, konnte sie wie auch die anderen erschrockenen Fahrgäste den ICE durch die Türen verlassen.Bild 9 von 17 "In der Röhre war ein unglaublicher Qualm und Staub, ich dachte, ich ersticke", berichtete die 47-Jährige.Bild 10 von 17 "Ich bin noch immer grau von Kopf bis Fuß - wie am 11. September in New York."Bild 11 von 17 Etwa 50 Meter vor dem Ausgang traf die Münchnerin auf die Schafe. "Erst sah man nur eine Fleischmasse, später erkannte ich tote Schafe, halbtote Schafe, ein paar haben auch noch gelebt und mich angesehen."Bild 12 von 17 Am Tunnelausgang empfingen Sanitäter, die Feuerwehr und Rettungskräfte die Unfallopfer. Die drei Schwerverletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Retter nahmen die Fahrgäste nach ihrem Horror-Trip mit Decken in Empfang.Bild 13 von 17 Einige Menschen wurden beatmet. Danach wurden die Reisenden mit Bussen zum Bahnhof in Fulda gebracht oder in das Gemeindezentrum eines nahe gelegenen Ortes, wo sie weiter versorgt wurden.Bild 14 von 17 Die Schafkadaver wurden von einer Entsorgungsfirma in einen Container geladen und abtransportiert.Bild 15 von 17 Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) schleppten die übel stinkende Fleischmasse mit Eimern aus dem Tunnel.Bild 16 von 17 Etwa 60 THW-Arbeiter waren im Einsatz und unterstützten die Bergungsarbeiten. (Alle Bilder: dpa)Bild 17 von 17