Grün ist die Hoffnung: Irland braucht noch ein Wunder
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Was für Zeiten hat Irland hinter sich!Bild 1 von 41 Jobs & Kredite in Hülle und Fülle, ?Bild 2 von 41 ? Hausbesitzer, wohin man blickt ?Bild 3 von 41 ? und jede Menge Millionäre.Bild 4 von 41 Ja, der Celtic Tiger hat in den letzten 15 Jahren gezeigt, was in ihm steckt, ?Bild 5 von 41 ... und zog auch Ausländer magisch an.Bild 6 von 41 An den neuen Wohlstand gewöhnte man sich schnell ?Bild 7 von 41 ... und die Geschichten der schwierigen 80er Jahre hörten sich tatsächlich an wie aus einem anderen Jahrtausend.Bild 8 von 41 Wirtschaftswunder sind jedoch launisch.Bild 9 von 41 Ebenso plötzlich, wie sie ein Land aufblühen lassen ?Bild 10 von 41 ? kann es auch schon vorbei sein.Bild 11 von 41 Der abrupte Fall trägt auch in Irland den Namen Finanzkrise.Bild 12 von 41 Von allen EU-Ländern wurde die grüne Insel am härtesten getroffen.Bild 13 von 41 Die Arbeitslosenquote kratzt an der zehn-Prozent-Marke?Bild 14 von 41 ? und aus sechs Prozent Wachstum 2007 könnten 2009 sechs Prozent Minus werden.Bild 15 von 41 Wenn die Iren ihr sorgloses Konsumverhalten nicht umstellen, droht noch weiteres Ungemach: ?Bild 16 von 41 ? denn ohne höhere Steuereinnahmen und drastischere Einsparungen droht in den kommenden Jahren ein Haushaltsdefizit von mehr als zehn Prozent.Bild 17 von 41 Da hilft nur noch eine große Portion Sarkasmus, finden die um Worte selten verlegenen Iren und stellen selbst die Frage:Bild 18 von 41 "Was ist der Unterschied zwischen Irland und Island?"Bild 19 von 41 "Sechs Monate."Bild 20 von 41 Solche Scherze sorgen jedoch für graue Haare in den Euro-Ländern, denn hier gilt die Devise: ?Bild 21 von 41 ? "Keiner wird zurückgelassen!"Bild 22 von 41 Sollte ein Land in massive Nöte kommen, sei die EU bereit zu handeln, heißt es vor allem mit Blick auf Irland.Bild 23 von 41 Doch da will man von der ausgestreckten Hand nichts wissen.Bild 24 von 41 Man brauche keine EU-Hilfen, sondern werde seine Probleme selber lösen, heißt es in Dublin.Bild 25 von 41 "Die geradezu zwanghafte Vorstellung in London, ?Bild 26 von 41 ? dass Irland wie Island ist, ist einfach bizarr", erklärte Irlands Finanzminister Brian Lenihan (li) dem "Handelsblatt".Bild 27 von 41 Die irische Wirtschaft sei einfach überhitzt gewesen, deshalb sei man als einer der ersten in die Rezession gerutscht.Bild 28 von 41 Doch dank der Mitgliedschaft in der Währungsunion sei das Finanzsystem nicht sehr unter Druck.Bild 29 von 41 "Gerade weil die EZB existiert, brauchen wir keine Rettungsaktion", so Lenihan.Bild 30 von 41 Hoffnung macht dem Finanzminister die geplante strengere Regulierung der Finanzmärkte.Bild 31 von 41 Seiner Ansicht nach könnte Irland davon profitieren, dass die G20-Länder Steueroasen beseitigen wollen.Bild 32 von 41 Davon werde sein Land profitieren, denn Irland gelte weder in den USA noch in der EU als Steueroase.Bild 33 von 41 "Schon jetzt klopfen Unternehmen an, die bisher in englischsprachigen Steueroasen saßen und auch die 12 Prozent Steuern hier hinnehmen."Bild 34 von 41 Experten verweisen neben der Sprache auch auf den Standortvorteil, den Irland hat.Bild 35 von 41 Vielen europäischen Anlegern sei es noch immer lieber, ihr Geld in der Nähe zu wissen, als es beispielsweise nach Dubai zu transferieren.Bild 36 von 41 Wie das in Zukunft aussehen könnte, zeigt die erste Auktion zehnjähriger Staatsanleihen seit fast vier Jahren.Bild 37 von 41 Hier könnte Irland fast eine Milliarde Euro einnehmen.Bild 38 von 41 Allerdings verlangen die Anleger angesichts der hohen Neuverschuldung einen saftigen Risikoaufschlag: 5,8 Prozent musste Irland bieten.Bild 39 von 41 Der Verkauf von Staatsanleihen im April gilt dann als Test, ob das Vertrauen der Anleger in Irland beständig ist.Bild 40 von 41 Na dann: Go n'éirí an t-ádh leat. (viel Glück!) (Text: Samira Lazarovic, Bilder: Reuters, dpa, Pixelio)Bild 41 von 41
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