Die Vogelgrippe hat sich in Deutschland bisher in Mecklenburg-Vorpommern ausgebreitet.Bild 1 von 22 Viele Vögel sind gestorben. Vor allem Schwäne, aber auch Kormorane, Gänse und ein Bussard waren betroffen.Bild 2 von 22 Vorerst waren 121 Helfer mit 27 Fahrzeugen im Einsatz, um tote Vögel zu sichten, zu bergen und Absperrungen vorzunehmen.Bild 3 von 22 Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte am Sonntag Bergen auf der Insel Rügen. Sie zeigte sich besorgt über die Ausbreitung der Vogelgrippe.Bild 4 von 22 Für die vorsorgliche Tötung besonders gefährdeter Geflügelbestände sperrt die Polizei Bauernhöfe auf Rügen ab.Bild 5 von 22 Dies sei eine reine Vorsorgemaßnahme, die Bestände seien gesund, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus.Bild 6 von 22 Rügens Landrätin Kerstin Kassner rief den Katastrophenfall aus. "Der Landkreis ist nicht mehr in der Lage, mit seinen eigenen Kräften die toten Wildvögel zu beseitigen.", begründete sie ihre Entscheidung.Bild 7 von 22 Am selben Tag trafen erste Spezialisten der Bundeswehr auf der Ostseeinsel ein.Bild 8 von 22 Sie sind vor allem für von ihnen errichtete Seuchenschutzanlagen zuständig.Bild 9 von 22 Diese sollen die Ausbreitung der Vogelgrippe verhindern. Die Soldaten desinfizieren Autos in den Anlagen.Bild 10 von 22 Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt forderte eine Sondersitzung der Gesundheitsminister aller Länder.Bild 11 von 22 Dort soll über den Stand der Vorräte von antiviralen Medikamenten beraten werden. Dazu zählen Tamiflu und Relenza. Diese Arzneimittel gelten als erste Hilfe bei einer Grippe-Pandemie.Bild 12 von 22 Das gefährliche Vogelgrippe-Virus wurde am Sonntag erstmalig auf deutschem Festland entdeckt.Bild 13 von 22 Bei zwei von fünf verendeten Wildvögeln wurde H5N1 im Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems nachgewiesen.Bild 14 von 22 Der Landkreis Ostvorpommern rief ebenfalls den Katastrophenalarm aus, als ein toter Bussard nahe Greifswald aufgefunden wurde, der an dem H5N1-Virus verendet ist.Bild 15 von 22 Damit kann die Bundeswehr auch in diesem Landkreis umfassend in die Seuchenabwehr mit einbezogen werden.Bild 16 von 22 Inzwischen sind 103 Vögel in Deutschland eindeutig an H5N1 verendet. 101 allein auf Rügen.Bild 17 von 22 Mehr als 300 Soldaten, 150 Helfer des Technischen Hilfswerks, 120 Ordnungskröfte und etwa 50 polizisten sind zur Zeit in Mecklenburg-Vorpommern im Einsatz.Bild 18 von 22 Der Deutsche Naturschutzbund hatte in Bremen angesichts der Vogelgrippe davor gewarnt, Wildvögeln zu Nahe zu kommen. Enten und Schwäne in Parks und Grünanlagen sollen nicht mehr gefüttert werden.Bild 19 von 22 Die Vogelgrippe breitet sich auch außerhalb Deutschlands immer weiter aus. Die ersten Vogelgrippe-Fälle in Südungarn und im französischen Lyon sind bekannt geworden. Deshalb gilt jetzt auch in Frankreichs Nachbarland, der Schweiz, Stallpflicht für das Geflügel.Bild 20 von 22 In Ägypten starben Vögel des Kairoer Zoos. Der Tierpark wurde sofort geschlossen. Die Regierung hatte alle, die ihr Geflügel außerhalb von Bauernhöfen halten, aufgefordert, die Tiere zu töten.Bild 21 von 22 Zum Schutz vor der Vogelgrippe haben polnische Behörden Seuchenmatten am Grenzübergang auf der Insel Usedom zwischen Swinemünde (Swinoujscie) und Ahlbeck ausgelegt. Mittlerweile sind in sieben EU-Ländern H5N1-infizierte Tiere aufgetreten.Bild 22 von 22