Bilderserie: "Low-Tech"-Film - Indiana Jones ist zurück
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Wer das edle Carlton-Hotel in Cannes betreten will, kommt an "Indiana Jones" nicht vorbei.Bild 1 von 25 Der prachtvolle Jugendstil- Eingang ist während des Filmfestivals in Cannes von einem seltsamen Portal verdeckt, das an verfallene Maya-Tempel denken lässt.Bild 2 von 25 Das Werbesignal lässt keinen Zweifel zu: Die Uraufführung von "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" ist der kommerzielle Höhepunkt des Festivals.Bild 3 von 25 Aber hält der Film, was der Rummel verspricht? Bei der Premiere jedenfalls gab es freundlichen Applaus - mehr aber auch nicht.Bild 4 von 25 19 Jahre hat es seit dem "Letzten Kreuzzug" des Archäologen mit der Peitsche gedauert, bis ein vierter Teil der Abenteuer-Reihe weltweit in die Kinos kommt.Bild 5 von 25 Das Hollywood-Dream-Team Steven Spielberg (61, Regie), George Lucas (64, Produktion) und ...Bild 6 von 25 ... Harrison Ford (65, Held) hat lange gegrübelt und etliche Drehbuchentwürfe in den Papierkorb geschmissen.Bild 7 von 25 Die jetzige Fassung rankt um einen dereinst von den Maya verehrten Kristallschädel, der angeblich von den Sternen auf die Erde gefallen ist.Bild 8 von 25 Dabei war die Handlung in den bisherigen Filmen, die insgesamt 1,2 Milliarden Dollar eingespielt haben, eigentlich stets Nebensache.Bild 9 von 25 Bei "Indiana Jones" geht es um Spannung, Abenteuer, Action und Humor. Als attraktive Co-Stars sind Cate Blanchett und der Newcomer Shia Labeouf dabei.Bild 10 von 25 Doch immer lauter werden die Zweifel in Cannes, ob "Indy 4" - so die Abkürzung in der Branche - mit der rasanten Entwicklung des Blockbuster-Kinos hin zu immer mehr Tempo und digitalen Effekten in den letzten Jahrzehnten Schritt gehalten hat.Bild 11 von 25 Für kein gutes Zeichen halten manche beispielsweise Äußerungen des Produzenten Frank Marshall in "Blickpunkt: Film" über die Arbeit am "Kristallschädel": "Es ist, als würde man eine gut geölte Maschinerie bedienen. ...Bild 12 von 25 ... Eigentlich gibt es keinen großen Unterschied zu den bisherigen Filmen", gab er gemütlich zu Protokoll. ...Bild 13 von 25 ..."Wir haben keine großen digitalen Tricks, das ist ein Low-Tech-Film."Bild 14 von 25 Das Konzept erscheint durchaus mutig.Bild 15 von 25 Während andere Studios eher hoch-technisierte Remakes ihrer Erfolge aus den 80er Jahren planen, wollen Spielberg und Co. anknüpfen an den guten alten Charme vergangener Zeiten.Bild 16 von 25 "Ich wollte den Charakter von Indiana Jones nicht verändern. Ich wollte die Figur nur authentisch wiederbeleben", sagte Spielberg dem Fachblatt "Screen" in Los Angeles.Bild 17 von 25 Obwohl die Kopien des Films strenger gehütet werden als ein Militärgeheimnis, sind im Internet schon die ersten Kritiken zu lesen.Bild 18 von 25 Ein anonymer Blogger ätzt beispielsweise, das sei "der Indiana-Jones-Film, den man befürchtet habe", der Dschungel sehe aus wie Plastik und die Scherze über das fortgeschrittene Alter von Mr. Jones kämen ziemlich müde daher.Bild 19 von 25 Schon befürchtet zum Beispiel "Variety" ein Szenario wie bei der Uraufführung des Thrillers "Der DaVinci-Code - Das Sakrileg" in Cannes vor zwei Jahren.Bild 20 von 25 Der Film mit Tom Hanks war in der Pressevorführung völlig gefloppt und mit hämischen Verrissen bombardiert worden.Bild 21 von 25 Zunächst herrschte beim zuständigen Studio Untergangsstimmung, die aber wenige Tage später angesichts der ersten Zahlen von den Kinokassen in Feierlaune umschwenkte.Bild 22 von 25 Trotz der Panne in Cannes spielte "Das Sakrileg" weltweit nach Angaben von "Variety" 785 Millionen Dollar ein.Bild 23 von 25 George Lucas, der Erfinder von "Indiana Jones", scheint auf jeden Fall gewappnet: "Ich weiß, dass die Kritiker ihn hassen werden", sagte er vor dem Festival.Bild 24 von 25 "Und die Fans werden aufgebracht sein. Da muss man sich einfach bereitmachen für die Pflastersteine und Sahnetorten, die in unsere Richtung fliegen werden." (Alle Bilder: dpa, AP)Bild 25 von 25
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