Bilderserie: Mit dem Limokopter über Israel - von Ulrich W. Sahm
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Der Limokopter vor dem Rundflug über Israel, angeheuert vom "Israel Project".Bild 1 von 99 Sanft wie ein Fahrstuhl hebt der Hubschrauber ab.Bild 2 von 99 Wir fliegen nach Norden in Richtung Natanja, wo Israel zwischen Mittelmeer und der Grenze zum Westjordanland nur 15 Kilometer breit ist.Bild 3 von 99 Mehrere Autobahnen und eine Eisenbahnlinie verbinden durch diesen Engpass den Norden Israels mit dem Süden.Bild 4 von 99 Dazwischen liegen auch noch arabische Städte, wie hier Kafr Kassem.Bild 5 von 99 Hart entlang der Grenzlinie baute Israel eine weitere Autobahn. Die hässliche Mauer soll die Autofahrer vor palästinensischen Heckenschützen bewahren. Jenseits der Mauer liegt Kalkilja.Bild 6 von 99 Nach einer Minute Flug mündet die berüchtigte Mauer in einen Sicherheitszaun.Bild 7 von 99 Erst an der Grenze zwischen einer israelischen Siedlung und dem arabischen Dorf Habla trennt wieder eine Mauer die einstmals "guten Nachbarn".Bild 8 von 99 Eine Sicherheitskontrolle mitten auf der Autobahn 443, die nur von Israelis benutzt werden darf.Bild 9 von 99 Erst aus der Vogelperspektive sieht man diesen riesigen Steinbruch, der die biblische Landschaft verschandelt.Bild 10 von 99 Oder diese Ruinen eines arabischen Dorfes, dessen Bewohner 1948 geflohen sind oder vertrieben wurden.Bild 11 von 99 Kilometerweit zieht sich der Sicherheitszaun wie eine frische Narbe durch die Gegend.Bild 12 von 99 Der sieben Meter breite Sperrwall besteht aus einem Sandstreifen (für Fußspuren), einem Maschendraht mit elektronischen Sensoren und einer geteerten Patrouillenstraße.Bild 13 von 99 Er schlängelt sich an natürlichen oder archäologischen Hindernissen vorbei.Bild 14 von 99 Nur gelegentlich durchbrochen von "Landwirtschaftlichen Toren", durch die palästinensische Bauern zu ihren Feldern auf der israelischen Seite gelangen.Bild 15 von 99 In Modiin, ...Bild 16 von 99 ... auf halber Strecke zwischen Tel Aviv und Jerusalem, ...Bild 17 von 99 ... errichteten die Israelis in den letzten Jahren ...Bild 18 von 99 ... eine monströse Schlafstadt für zehntausende Einwohner.Bild 19 von 99 Eine Eisenbahnbrücke für die mit deutscher Hilfe errichtete neue Linie von Tel Aviv nach Jerusalem endet vorerst im Nichts.Bild 20 von 99 Eine Ortschaft in Israel, Kirjat Anavim, wird gewaltig erweitert.Bild 21 von 99 Und wo einst ein verlassenes arabisches Dorf stand, steht heute eine große Antenne.Bild 22 von 99 Eine katholische Madonna wacht über das arabische Dorf Abu Gosch.Bild 23 von 99 Grenznahe Ortschaften im schmalen Korridor nach Jerusalem werden durch den Sicherheitszaun vor Überfällen geschützt.Bild 24 von 99 Die riesigen Ausmaße des Hauptfriedhofs von Jerusalem, dem "Berg der Ruhe", erkennt man nur aus der Luft.Bild 25 von 99 Das Industriezentrum Givat Schaul steht an der Stelle des Dorfes Deir Jassin, wo es 1948 ein Massaker an den arabischen Bewohnern gegeben hat.Bild 26 von 99 Und schon passieren wir das Regierungsviertel ...Bild 27 von 99 ... mit der Knesset, dem Parlamentsgebäude, ...Bild 28 von 99 ... dem Sitz des Obersten Gerichts (rechts), ...Bild 29 von 99 ... dem Außenministerium, dahinter die "Bank of Israel" sowie das Ministerpräsidentenamt, ...Bild 30 von 99 ... die Kongresshalle "Gebäude der Nationen", ...Bild 31 von 99 ... das Denkmal für gefallene Soldaten, ...Bild 32 von 99 ... der "Schrein des Buches" mit seiner weißen Kuppel, unter der die 2000 Jahre alten Tote Meer Rollen aufbewahrt werden, ...Bild 33 von 99 ... das Israel-Museum ...Bild 34 von 99 ... und der Campus der Hebräischen Universität.Bild 35 von 99 Und auf gehts zum Höhepunkt der Tour. Ein erster Blick auf den Tempelberg mit der goldenen Kuppel des Felsendoms.Bild 36 von 99 Zum Greifen nahe der Felsendom und vor ihm die El Aksa Moschee.Bild 37 von 99 Etwa eine halbe Million Juden sind auf dem 3000 Jahre alten Friedhof rund um den Ölberg begraben.Bild 38 von 99 Direkt dahinter, im Vorort Abu Dis, zieht sich wieder die Mauer quer durch die historische Stadt.Bild 39 von 99 Wo die Mauer östlich von Jerusalem endet, wurde schon für die Zukunft ein großer Grenzübergang gebaut.Bild 40 von 99 Der etwas schief stehende Turm der russisch-orthodoxen Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg.Bild 41 von 99 Die von Kaiser Wilhelm II entworfene deutsche Himmelfahrtskirche Auguste Victoria ebenfalls auf dem Ölberg ...Bild 42 von 99 ... mitsamt dem ganzen Areal, das heute der lutherische Weltbund verwaltet.Bild 43 von 99 Das Rockefellermuseum für Archäologie.Bild 44 von 99 Ein Blick auf den muslimischen Friedhof, das Goldene Tor, den Felsendom und rechts in der Ferne der Zionsberg mit der deutschen Dormitio Abtei.Bild 45 von 99 Und noch mal der wunderschöne Felsendom, ein Meisterwerk islamischer Architektur, 1400 Jahre alt.Bild 46 von 99 Das Notre Dame Hospiz und das Franziskanerkloster.Bild 47 von 99 Das moderne Stadtzentrum von Westjerusalem.Bild 48 von 99 Nahe dem Gemüsemarkt Machane Jehuda werden alte Gebäude ausgehöhlt. Nur die Fassade bleibt erhalten vor einer Modernisierung.Bild 49 von 99 Die Holocaust Gedenkstätte Jad Vaschem ...Bild 50 von 99 ... mit dem quer durch den Hügel schneidenden neuen Museum.Bild 51 von 99 Die Kirche an der Geburtsstätte von Johannes dem Täufer in Ein Kerem.Bild 52 von 99 Das Hadassah Hospital.Bild 53 von 99 Das Kennedy-Denkmal in den Judäischen Bergen.Bild 54 von 99 Und wieder Spuren eines seit 1948 nicht mehr existierenden palästinensischen Dorfes.Bild 55 von 99 Typische Kuhställe in einem israelischen Kibbuz.Bild 56 von 99 In Kirjat Gat steht die größte Produktions- und Forschungsstätte der amerikanischen Computerfirma Intel.Bild 57 von 99 Einfach nur so eine schöne Luftaufnahme eines Feldes.Bild 58 von 99 Ein Kibbuz.Bild 59 von 99 Ariel Scharons Privatfarm, deren Landeplatz wir benutzen, um mit einer Limousine auf vier Rädern nach Sderot zu fahren.Bild 60 von 99 Nur aus der Ferne dürfen wir die vorderste israelische Stellung vor dem Gazastreifen betrachten, wo kürzlich ein Berater des Sicherheitsministers durch Scharfschützen schwer verletzt wurde.Bild 61 von 99 Denn der Gazastreifen liegt hier schon in Schussweite von Scharfschützen.Bild 62 von 99 In der ständig mit Kassamraketen beschossenen Grenzstadt Sderot wurden die Bushaltestellen ...Bild 63 von 99 ... mit solchen vorfabrizierten Unterständen aus Stahlbeton ausgestattet, als Schutz gegen Splitter einschlagender Raketen.Bild 64 von 99 Und diese Schule wird mit einer neuen Dachkonstruktion gegen Raketen geschützt.Bild 65 von 99 Im Hinterhof der Polizeistation sind einige hundert Reste von Kassamraketen ausgestellt, von etwa 8000, die seit dem israelischen Rückzug aus dem Gazastreifen abgeschossen wurden.Bild 66 von 99 Dieses war vielleicht mal eine AmpelBild 67 von 99 Diese hat einen Aufkleber in Hebräisch und Arabisch: "Kuds"Bild 68 von 99 Diese Rakete landete am 23.2.2008 in den Feldern des Kibbuz Niram.Bild 69 von 99 Jede Organisation bemalt ihre Raketen mit ihren Farben.Bild 70 von 99 Mit einem solchen Roboter ziehen israelische Feuerwerker die frisch eingeschlagenen Raketen aus der Erde. Auf Weisung der Zensur mussten die Gesichter unkenntlich gemacht werden.Bild 71 von 99 Mit dem aufmontierten Gewehr kann der Roboter zur Not auch schießen.Bild 72 von 99 Mit der Limousine geht es wieder zurück zu unserem Limokopter, ...Bild 73 von 99 ... wo unser Pilot schon auf uns wartet.Bild 74 von 99 Im Dunst sehen wir das große Rutenberg Kraftwerk, das über 60 Prozent des Stroms im Gazastreifen liefert, dennoch immer wieder mit Raketen der Hamas beschossen wird.Bild 75 von 99 Auch die Stadt Aschkelon wurden schon mehrmals von schweren Raketen mit größerer Reichweite getroffen.Bild 76 von 99 Aschkelon im Vordergrund, das Kraftwerk und gleich dahinter beginnt der Gazastreifen. All das liegt in der Reichweite palästinensischer Raketen.Bild 77 von 99 Dieses Gebäude erlitt den bislang nördlichsten Treffer einer Rakete aus Gaza.Bild 78 von 99 Der kleine Jachthafen von Aschkelon liegt also voll in Reichweite der Raketen.Bild 79 von 99 Der Jachthafen von Aschdod ist gestaltet wir ein siebenarmiger Leuchter, der einst im Tempel von Jerusalem stand.Bild 80 von 99 Sogar den Hafen von Aschdod, neben Haifa Israels größter Hafen, dürfen wir ohne Einschränkung fotografieren.Bild 81 von 99 Als wir über Javne fliegen ...Bild 82 von 99 ... bittet uns der Pilot, mit dem Fotografieren an Backbord eine Pause zu machen ...Bild 83 von 99 ... das muss Nachal Sorek sein, der "wissenschaftliche Reaktor" Israels. Die Pixel im Bild lassen nicht viel erkennen ...Bild 84 von 99 Dann überfliegen wir riesige Wasseraufbereitungsanlagen in den Dünen südlich von Tel Aviv. 90 Prozent des Brauchwassers wird für die Landwirtschaft nutzbar gemacht.Bild 85 von 99 "Pueblos" nennt sich dieses Viertel von Bat Jam, einem Vorort von Tel Aviv.Bild 86 von 99 ... ein typisches Strandlokal am Mittelmeer.Bild 87 von 99 Die biblische Stadt Jaffo mit ihrem Hafen und der Altstadt, ...Bild 88 von 99 ... die große Kirche mitten in der Altstadt von Jaffo.Bild 89 von 99 Der Strand von Tel Aviv und die Hotels entlang der Jarkon Street.Bild 90 von 99 Das Häusermeer von Tel Aviv.Bild 91 von 99 Die Muschel rechts im Bild ist eine Synagoge.Bild 92 von 99 Die meisten Häuser in Tel Aviv sind dem Bauhaus-Stil Berliner Architekten nachempfunden.Bild 93 von 99 Das alte Reeding Kraftwerk liefert heute noch Strom und ist teilweise zu einem modernen Museum umfunktioniert worden.Bild 94 von 99 In diesen hochmodernen Glasbauten haben Microsoft, Sony und andere internationale wie israelische High-Tech Firmen ihren Sitz.Bild 95 von 99 Vor der Landung geht es noch über den Friedhof von Herzlija ...Bild 96 von 99 ... ehe wir an lauter blinden Flugzeugen vorbeifliegen, die in Herzlija parken.Bild 97 von 99 Besonderen Dank unserem Piloten, der erst nach der Landung sagte: "Ich wundere mich jedes Mal von Neuem, dass so eine eigentümliche Maschine überhaupt fliegen kann."Bild 98 von 99 Zum Abschluss das obligate Gruppenphoto der mitfliegenden Journalisten aus China, Deutschland (n-tv Korrespondent Ulrich W. Sahm), Australien und Japan. (Alle Bilder Ulrich Sahm)Bild 99 von 99
BilderserieMit dem Limokopter über Israel - von Ulrich W. Sahm