Pleiten von Traditionsunternehmen haben in Deutschland immer wieder für Aufsehen gesorgt. Hunderte, manchmal tausende Menschen verloren plötzlich ihren Job. Eine Auswahl:Bild 1 von 10 Mai 1996: Nach mehr als 100 Jahren Firmengeschichte geht der Werftenverbund Bremer Vulkan pleite. Rund 2000 Mitarbeiter verlieren ihren Job.Bild 2 von 10 September 1999: Der Nähmaschinenhersteller Pfaff meldet nach einer Serie von wirtschaftlichen Misserfolgen Insolvenz an. Direkt betroffen sind 1800 Beschäftigte in Kaiserslautern und Karlsruhe.Bild 3 von 10 2002 wird das 1862 gegründete Unternehmen vom italienischen Großhandelsunternehmen Bianchi Marè übernommen, Ende 2005 von der Investmentgesellschaft GCI Bridge Capital AG. Nach harten Einschnitten kehrt Pfaff 2007 an die Börse zurück.Bild 4 von 10 März 2002: Gut zwei Jahre nach einer vom damaligen Kanzler Gerhard Schröder (SPD) unterstützten Rettungsaktion ist der 1849 gegründete Baukonzern Philipp Holzmann erneut zahlungsunfähig. Ein Großteil der 11.000 Beschäftigten im Inland kommt bei anderen Firmen unter.Bild 5 von 10 April 2002: Der Regionalflugzeughersteller Fairchild Dornier mit rund 3600 Mitarbeitern stellt Insolvenzantrag, nachdem die Firmenleitung keinen finanzstarken Partner gefunden hat.Bild 6 von 10 Juni 2002: Das älteste deutsche Fotohaus Photo Porst beantragt Insolvenz. Das Unternehmen mit etwa 1100 Mitarbeitern wird zerschlagen, die Vertriebsstellen von Ringfoto und Kodak übernommen.Bild 7 von 10 April 2003: Der Elektronikkonzern Grundig mit 3800 Mitarbeitern geht nach mehr als zwei Jahren Überlebenskampf pleite. In dem von wenigen internationalen Großkonzernen beherrschten Markt ist für Grundig kein Platz mehr. Die Marke wird von einem türkischen Unternehmen gekauft.Bild 8 von 10 Oktober 2005: Die Rettung des insolventen Fotopioniers AgfaPhoto mit noch 1100 Beschäftigten scheitert. Ein Kaufangebot des britischen Fotoautomaten-Betreibers Photo-Me wird wegen unannehmbarer Bedingungen zurückgewiesen. Die Leverkusener AgfaPhoto Holding GmbH ist von der Insolvenz nicht betroffen.Bild 9 von 10 September 2006: Der Handy-Hersteller BenQ Mobile mit mehr als 3000 Beschäftigten reicht beim Münchner Amtsgericht Insolvenzantrag ein. Nach erfolgloser Investorensuche wird der Betrieb der ehemaligen Siemens-Handysparte bis Januar 2007 weitgehend eingestellt.Bild 10 von 10