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Am Strand der australischen Metropole Sydney kam es zu Krawallen und rassistischen Übergriffen. Sie entzündeten sich an Berichten, nach denen Australier libanesischer Herkunft zwei Rettungsschwimmer zusammengeschlagen hätten.
"Keine Libanesen mehr", skandierte der Mob. Die Randalierer griffen mehrere Strandbesucher an, die nach ihrem Aussehen arabischer Herkunft waren.
Die Polizei musste mit großem Aufgebot gegen die Randalierer vorgehen. Die Beamten wurden mit Steinen und Bierflaschen beworfen.
Zu der "Versammlung" am Strand war in einer SMS-Kampagne aufgerufen worden.
"Lasst uns ihnen zeigen, dass dies unser Strand ist und dass sie hier niemals willkommen sind", hieß es in der SMS.
Der Strand solle gegen Libanesen und Nicht-Australier "verteidigt" werden.
Die Sicherheitskräfte setzen Schlagstöcke und Pfefferspray ein.
Es kam zu zahlreichen Festnahmen. Mehr als 30 Personen wurden bei den Ausschreitungen verletzt.
Die Randalierer hatten zuvor einen Krankenwagen angegriffen und Polizeiautos zerstört.
Viele von ihnen waren offensichtlich betrunken.
Premierminister John Howard verurteilte die Ausschreitungen. Der konservative Politiker weigerte sich aber, die Anstifter zu den Krawallen als Rassisten zu bezeichnen.
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