Trauer und Entsetzen nach der Katastrophe von Madrid.Bild 1 von 41 Für die meisten Angehörigen kommt nach einer Zeit der Angst die traurige Gewissheit:Bild 2 von 41 Kaum einer der Insassen hat das Flugzeugunglück von Madrid überlebt.Bild 3 von 41 154 Menschen starben bei der schlimmsten spanischen Luftfahrtkatastrophe seit 25 Jahren.Bild 4 von 41 Über die Identität vieler Toten herrscht noch Unklarheit. Nach Angaben des Roten Kreuzes wird die Prozedur der Identifizierung sich noch über mehrere Tage hinziehen.Bild 5 von 41 Ein Ende sei nicht absehbar, sagte eine Sprecherin.Bild 6 von 41 Viele Leichen sind so verkohlt, dass eine Identifizierung nur mit Hilfe von DNA-Analysen möglich sein wird.Bild 7 von 41 Spezialisten des Bundeskriminalamtes sollen bei der Identifizierung der Opfer helfen.Bild 8 von 41 Lediglich 18 Insassen der Maschine der spanischen Fluggesellschaft Spanair überlebten das Unglück.Bild 9 von 41 Die meisten haben schwere Verbrennungen zweiten Grades.Bild 10 von 41 Unter den Opfern ist auch eine Familie aus dem bayerischen Pullach.Bild 11 von 41 Der 50-jährige Familienvater, seine 38-jährige Frau ...Bild 12 von 41 ... und die beiden Söhne hatten keine Chance.Bild 13 von 41 Ein Abgleich der DNA-Spuren brachte die traurige Gewissheit.Bild 14 von 41 Die Angehörigen hofften vergeblich.Bild 15 von 41 Auch ein fünfter Deutscher soll an Bord gewesen sein.Bild 16 von 41 Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero sagte, die Ursachen der Katastrophe würden lückenlos aufgeklärt.Bild 17 von 41 Er hatte wegen der Katastrophe seinen Urlaub unterbrochen und spendete den Angehörigen der Opfer Trost.Bild 18 von 41 Medienberichten zufolge geriet beim Start ein Triebwerk der zweistrahligen Maschine in Brand.Bild 19 von 41 Luftfahrtexperten weisen jedoch darauf hin, dass bei der Katastrophe auch andere Faktoren eine Rolle gespielt haben müssten.Bild 20 von 41 Eine Maschine dieses Typs könne notfalls auch mit nur einem Triebwerk starten.Bild 21 von 41 Klar ist im Moment nur: Die Spanair-Maschine vom Typ McDonnell Douglas MD-82 war beim Start kaum vom Boden abgehoben und hinter der Startbahn auf einer Wiese in einer Senke zerschellt.Bild 22 von 41 Die MD-82 der Gesellschaft Spanair mit 173 Insassen an Bord war auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln.Bild 23 von 41 Die Verkehrsministerin Magdalena Alvarez bestätigte, dass der Pilot des Jets vor dem Unglück einen Start abgesagt habe, weil technische Probleme aufgetaucht seien.Bild 24 von 41 Diese Probleme sollen nach Medienberichten jedoch nichts mit der Katastrophe zu tun gehabt haben.Bild 25 von 41 Laut Flugplan sollte die Spanair-Maschine um 13.00 Uhr vom Großflughafen Barajas der spanischen Hauptstadt nach Gran Canaria abheben.Bild 26 von 41 Sie kehrte jedoch zurück.Bild 27 von 41 Beim zweiten Versuch gegen 14.45 Uhr geschah dann die Tragödie.Bild 28 von 41 Der Flughafen wurde sofort gesperrt.Bild 29 von 41 Wenig später wurden die Starts und Landungen in eingeschränktem Umfang wieder aufgenommen.Bild 30 von 41 In der Nacht zum Donnerstag normalisierte sich der Flugverkehr wieder.Bild 31 von 41 "Es ist ein Wunder, dass überhaupt jemand überlebte", sagte ein Augenzeuge.Bild 32 von 41 Ein Helfer berichtete: "Das Wrack war total verkohlt und voller Leichen ...Bild 33 von 41 ... Da sah nichts mehr wie ein Flugzeug aus."Bild 34 von 41 Spanair erklärte, das Unternehmen wolle sich nicht an Spekulationen über die Unglücksursache beteiligen.Bild 35 von 41 Die Maschine war nach Angaben von Spanair 15 Jahre alt und allen vorgeschriebenen Inspektionen unterzogen worden.Bild 36 von 41 Die Fluggesellschaft, die in der Star Alliance unter anderem Partner der Lufthansa ist, befindet sich seit geraumer Zeit in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten.Bild 37 von 41 Die skandinavische Muttergesellschaft SAS hatte vergeblich versucht, einen Käufer für das kränkelnde Unternehmen zu finden.Bild 38 von 41 Zur Zeit ist Spanair dabei, fast ein Drittel der Beschäftigten zu entlassen und das Streckennetz zu reduzieren.Bild 39 von 41 An dem Madrider Flughafen - dem größten des Landes - hatte es zuletzt vor knapp 25 Jahren zwei schwere Flugzeugkatastrophen gegeben.Bild 40 von 41 Ende 1983 starben dabei 274 Menschen. (alle Fotos: dpa / AP / Reuters)Bild 41 von 41