Katastrophe in Indonesien: Tausende vor dem Nichts
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Trümmer und Tote, so weit das Auge reicht: Das schwere Erdbeben vor der indonesischen Insel Sumatra hat möglicherweise tausende Menschenleben gefordert und weite Landstriche in Schutt und Asche gelegt.Bild 1 von 22 | Foto: REUTERS"Es sieht aus, als hätte jemand eine Atombombe hinter den Bergen abgeworfen" - so beschrieb es ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes, der das Erdbebengebiet in einem Helikopter überflog.Bild 2 von 22 | Foto: APDie Behörden gaben die Zahl der Toten 24 Stunden nach dem Beben der Stärke 7,6 mit mehr als 500 an.Bild 3 von 22 | Foto: APMehr als 2000 Menschen wurden verletzt.Bild 4 von 22 | Foto: APHunderte, vielleicht tausende werden aber allein in der Großstadt Padang noch unter den Trümmern befürchtet.Bild 5 von 22 | Foto: APArmee und Polizei sind mit Baggern und Presslufthämmern im Einsatz, um Trümmer beiseite zu räumen. Viele Helfer graben mit bloßen Händen, um nach Überlebenden zu suchen.Bild 6 von 22 | Foto: AP"Das Gebiet ist riesig, einige Gegenden sind völlig abgelegen", berichtete Bob McKerrow, der Delegationschef der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in Indonesien.Bild 7 von 22 | Foto: AP"Leichen liegen auf dem Boden, und Menschen laufen orientierungslos herum. Es sind die schlimmsten Zerstörungen, die unsere Mitarbeiter in den vergangenen 15 Jahren in Indonesien gesehen haben."Bild 8 von 22 | Foto: REUTERSGesundheitsministerin Siti Fadilah Supari schloss nicht aus, dass die Folgen schlimmer sein könnten als beim Beben vor drei Jahren auf Java. Damals waren in Yogyakarta 5800 Menschen umgekommen und 150.000 Häuser zerstört worden.Bild 9 von 22 | Foto: REUTERSPräsident Susilo Bambang Yudhoyono machte sich in Padang selbst ein Bild von der Zerstörung. "Wir dürfen das Desaster nicht unterschätzen", sagte er.Bild 10 von 22 | Foto: REUTERSDie Infrastruktur ist schwer beschädigt: Zufahrtsstraßen wurden durch Erdrutsche verschüttet und sind unpassierbar, Brücken beschädigt und Abwasserkanäle und Wasserleitungen kaputt.Bild 11 von 22 | Foto: dpaTausende Menschen verbrachten die Nacht im Freien, aus Angst vor Nachbeben.Bild 12 von 22 | Foto: REUTERSEines erschütterte die Region am Donnerstagmorgen. Die Erdbebenwarte registrierte die Stärke 7.Bild 13 von 22 | Foto: APDas Epizentrum lag aber weiter südlich und hat keine weiteren Schäden verursacht. "Es brach Panik aus, aber das gestrige Beben war stärker", sagte Romi Suwanto, Sprecher der Verwaltung in Kerinci.Bild 14 von 22 | Foto: REUTERSIn Padang laufen die Rettungsarbeiten auf Hochtouren. Hunderte Soldaten und Polizisten sind im Einsatz.Bild 15 von 22 | Foto: APAuch Krankenhäuser sind schwer beschädigt. Die Behörden bauten ein Feldlazarett auf, um Verletzte zu versorgen.Bild 16 von 22 | Foto: REUTERSDie Zentralregierung schickte zwei Transportflugzeuge mit Zelten, Medikamenten und Hilfspaketen aus Jakarta. Auch zahlreiche Hilfsorganisationen engagieren sich.Bild 17 von 22 | Foto: dpaDas Rote Kreuz hat mehrere hundert Mitarbeiter mobilisiert. Zahlreiche Mitgliedsorganisationen der "Aktion Deutschland Hilft" sind unterwegs ins Katastrophengebiet.Bild 18 von 22 | Foto: REUTERSDie deutsche Bundesregierung stellte eine Million Euro Soforthilfe für die Opfer zur Verfügung.Bild 19 von 22 | Foto: dpaDas Geld soll nach Angaben des Auswärtigen Amtes für Notunterkünfte, Nahrungsmittel und Trinkwasser verwendet werden.Bild 20 von 22 | Foto: APNach Absprache mit dem Innenministerium soll auch ein Krisenteam des Technischen Hilfswerks ins Krisengebiet geschickt werden.Bild 21 von 22 | Foto: REUTERSStarke internationale Hilfe wird jedenfalls in den nächsten Monaten dringend nötig sein.Bild 22 von 22 | Foto: AP