Bilderserie: Wahl in Hessen: Die Spitzenkandidaten
Bilderserien
Der hessische Ministerpräsident ROLAND KOCH (CDU) will am 27. Januar zum dritten Mal in dieses Amt gewählt werden.Bild 1 von 25 Der 49-jährige Jurist aus Eschborn bei Frankfurt ist die beherrschende Figur der Landespolitik und zugleich als stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender ein bundespolitisches Schwergewicht.Bild 2 von 25 Eigene Ansprüche auf das Kanzleramt hat Koch zurückgestellt, er steht loyal zu Bundeskanzlerin Angela Merkel.Bild 3 von 25 Koch stammt aus einer politischen Familie, sein Vater Karl-Heinz Koch (1924-2007) war für die CDU hessischer Justizminister. Der Sohn führt die Christdemokraten im Land seit 1998.Bild 4 von 25 Den Wahlsieg 1999 sicherte er sich mit einer umstrittenen Unterschriftenkampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft für Ausländer. Unbeschadet überstand er die Affäre um schwarze Kassen bei der hessischen CDU im Jahr 2000.Bild 5 von 25 Koch gilt als politischer Kämpfer, als Polarisierer, er selbst sieht sich als "konservativen Reformer".Bild 6 von 25 Selbst Gegner erkennen seine wirtschaftspolitische Kompetenz an. Mit Peer Steinbrück von der SPD handelte er Kompromisse vom Subventionsabbau bis zur Erbschaftsteuer aus.Bild 7 von 25 Den Vater von zwei Söhnen verbindet eine lange Freundschaft mit dem Oberhaupt der tibetischen Buddhisten, dem Dalai Lama.Bild 8 von 25 ANDREA YPSILANTI (50) will die hessische SPD nach dem schlechtesten Ergebnis ihrer Geschichte 2003 zurück an die Macht führen.Bild 9 von 25 Das Arbeiterkind aus der Opel-Stadt Rüsselsheim, das zeitweise als Stewardess arbeitete und Soziologie studierte, hat sich die Spitzenkandidatur erkämpfen müssen.Bild 10 von 25 Nach monatelangem internen Tauziehen setzte sich Ypsilanti Ende 2006 knapp gegen ihren Konkurrenten Jürgen Walter durch. Landesparteivorsitzende ist sie seit 2003, seit 2007 führt sie auch die Landtagsfraktion.Bild 11 von 25 In der SPD zählt Ypsilanti zum linken Flügel. Schon der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ärgerte sich über Kritik der Hessin an seiner "Agenda 2010".Bild 12 von 25 Mittlerweile ist ihre Forderung nach einer neuen "Gerechtigkeitsdebatte" und Mindestlöhnen wieder Konsens bei den Sozialdemokraten.Bild 13 von 25 Ihren Namen behielt Ypsilanti nach einer Ehe mit einem Griechen. Heute lebt sie ...Bild 14 von 25 ... mit ihrem Partner und dem gemeinsamen Sohn am Frankfurter Stadtrand. Mit einem befreundeten Paar bilden sie in dem Reihenhaus eine Wohngemeinschaft.Bild 15 von 25 JÖRG-UWE HAHN (51) von der FDP ist ein Duz-Freund von Roland Koch und möchte mit dem Ministerpräsidenten künftig koalieren.Bild 16 von 25 Der Rechtsanwalt führt seit 1999 die FDP-Landtagsfraktion in Wiesbaden, seit 2005 auch die Landespartei.Bild 17 von 25 Trotz der Oppositionsrolle der FDP in der letzten Wahlperiode findet Hahn viele Gemeinsamkeiten mit den Christdemokraten, an denen ihn höchstens "zu viel Regulierung" stört.Bild 18 von 25 Die Grünen treten in Hessen mit einem Führungsduo an.Bild 19 von 25 Auf Platz eins der Liste steht die Co-Landesparteichefin und Abgeordnete KORDULA SCHULZ-ASCHE (50), eine frühere Krankenschwester.Bild 20 von 25 Starker Mann der Ökopartei ist aber TAREK AL-WAZIR (36) auf Platz zwei.Bild 21 von 25 Der Politologe aus Offenbach, dessen Vater aus dem Jemen stammt, vereint als erster Grüner bundesweit den Vorsitz von Fraktion und Landespartei.Bild 22 von 25 Spitzenkandidat der Linken ist der parteilose Friedensaktivist und Ostermarsch-Organisierer WILLY VAN OOYEN (60).Bild 23 von 25 Der Pädagoge leitet in Frankfurt eine Werkstatt für Behinderte. Van Ooyen ist für Die Linke in Hessen der zweite Spitzenkandidat.Bild 24 von 25 Zunächst hatte die Partei den ehemaligen DKP-Funktionär Pit Metz gewählt. Metz musste sich aber auf Druck der Bundespartei und Teilen der Basis zurückziehen. (Alle Fotos: dpa)Bild 25 von 25