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Surfen und Online-Banking"Halten Sie die Welten getrennt"

01.11.2008, 11:32 Uhr

Das Bundeskriminalamt rät Computernutzern zur peniblen Trennung zwischen Internet-Surfen und sensiblen Vorgängen.

Das Bundeskriminalamt rät Computernutzern zur peniblen Trennung zwischen Internet-Surfen und sensiblen Vorgängen wie etwa dem Führen von Online-Konten: "Am besten benutzen Sie zwei voneinander getrennte Betriebssysteme - eines fürs Online-Banking und ein anderes fürs Surfen", sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke. "Halten Sie die Welten getrennt."

Der BKA-Chef begründete das mit den immer raffinierteren Methoden Krimineller, Heimcomputer mit Schadprogrammen zu infizieren. Diese "Trojaner" lieferten den Tätern Zugangsdaten jeder Art: "Alle Arten von Zugangsdaten können illegal abgegriffen und - wie ein Personalausweis - missbräuchlich verwendet werden. Es kann schon reichen, wenn ein Täter eine E-Mail mit einer Reisebuchung mitliest. Er hätte dann Anhaltspunkte dafür, wann er ungestört einbrechen kann." Dass deutsche Banken inzwischen fast flächendeckend ihre Online-Konten mit iTANs sicherten, habe das Geschäft der Kriminellen zwar erschwert, aber nicht unterbunden.

Auch beim Geldabheben solle man den Türöffner mit einer anderen Karte bedienen als den Geldautomaten. So vermeidet der Bankkunde, dass seine EC-Karte am Eingang der Bank von einem manipulierten Türoffner eingelesen und dann die Geheimnummer derselben Karte am ebenfalls manipulierten Bankautomat gefilmt oder gespeichert wird.