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"Wir spielen Louis van Löw": Die besten Sprüche der Fußball-WM

 
"Wir spielen Louis van Löw": Die besten Sprüche der Fußball-WM

"Bei den Toren ist es wie beim Ketchup. Wenn etwas kommt, kommt gleich alles auf einmal."

Sagt Portugals Fußballstar Cristiano Ronaldo.

Der hatte vor der WM für die Nationalelf 16 Monate kein Tor mehr erzielt.

Im Turnier traf er einmal beim 7:0 gegen Nordkorea.

Und zwar zum alles entscheidenden 6:0.

"Wir spielen Louis van Löw."

Kommentierte der Münchner Thomas Müller in Anspielung auf seinen Vereinstrainer Louis van Gaal …

… die Auswirkungen des Bayern-Blocks auf die Spielweise der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

"Bei uns in Leverkusen wird jeder eingesperrt, der eine Vuvuzela mit ins Stadion bringt."

Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler zum Lärm der Vuvuzelas.

"Pelé soll zurückgehen ins Museum."

Diego Maradona auf die Frage, was er von Pelés Aussage hält, dass Maradona nur Nationaltrainer Argentiniens geworden sei, weil er das Geld und eine Arbeit brauchte.

"Frühstück, Training, Mittag, Bett, Abendbrot, Bett."

Englands Stürmerstar Wayne Rooney zu seiner täglichen WM-Routine.

"Ich wollte weinen, als ich auf den Platz ging, aber ich konnte nicht weinen, weil sie sonst hinterher gesagt hätten, ich sei ein schwuler Pitbull."

Chiles Spieler Gary Medel, oben, der den Spitznamen Pitbull trägt, zu seinen Gefühlen beim WM-Debüt.

"Wir können vor einem Elfmeter keine Mannschaftssitzung einberufen."

Bundestrainer Joachim Löw auf die Frage, ob nicht besser Bastian Schweinsteiger den Elfmeter gegen Serbien geschossen hätte.

Lukas Podolski hatte bei der 0:1-Niederlage einen verschossen.

"Er ist Richter, Jury und Henker. Der Typ hat meine WM gekillt."

Australiens Stürmer Harry Kewell nach seinem Platzverweis gegen Ghana über Schiedsrichter Roberto Rosetti.

"Bei Neuseeland standen alle hinten drin, da fehlte nur noch der Trainer."

Italiens Nationalmannschaftskapitän Fabio Cannavaro nach dem 1:1 in Nelspruit gegen Neuseeland.

"In Argentinien, könnte man sagen, wachsen die Spieler auf den Bäumen. Wir müssen sie suchen."

Griechenlands Trainer Otto Rehhagel über Gruppengegner Argentinien.

"Mexitinien."

Nationalspieler Thomas Müller nach dem 4:1 gegen England auf die Frage, wen er sich im WM-Viertelfinale als Gegner wünscht.

"Wir sind hier nicht in Nordkorea. Warum sagen Sie nicht einfach Ihre Meinung?"

Aufforderung eines Journalisten beim Medientag der WM-Schiedsrichter an Fifa-Obmann José Maria Garcia Aranda, der sich nicht zur Diskussion um elektronische Hilfsmittel im Fußball äußern wollte.

"Felipe Melo sollte lieber nicht seinen Urlaub in Brasilien verbringen."

Brasiliens früherer Stürmerstar Ronaldo via Twitter über den Mittelfeldspieler, der beim 1:2 im WM-Viertelfinale gegen die Niederlande die Rote Karte sah.

"Am Ende ist die Hand Gottes jetzt meine."

Uruguays Nationalspieler Luis Suárez nach seinem Handspiel, mit dem er eine Niederlage gegen Ghana verhinderte, in Anspielung auf das Handtor von Argentiniens Diego Maradona bei der WM 1986 in Mexiko.

"Das ist wie ein Faustschlag von Muhammad Ali, ich habe zu nichts mehr Kraft."g

Argentiniens Coach Diego Maradona nach dem 0:4 im Viertelfinale gegen Deutschland.

"I weiß es net. Frag den Löw, der weiß es auch net."

Franz Beckenbauer auf die Frage, ob er eine Erklärung habe für die hervorragende Leistung des DFB-Teams bei der WM in Südafrika.

"Das ist die größte Kacke, die passieren kann, wenn man da oben sitzt und nichts tun kann. Du musst dir das Spiel anschauen, darfst nicht zur Mannschaft auf den Platz, weil du sonst wieder von der Fifa belangt wirst. Das macht keinen Spaß."

Nationalspieler Thomas Müller nach dem 0:1 im Halbfinale gegen Spanien, für das er nach zwei Gelben Karten im Turnier gesperrt war.

"Ich denke, das macht keinen Unterschied. Alles was man hört, ist der Lärm der Vuvuzelas. Das ist für beide Teams dasselbe."

Der niederländische Nationalcoach Bert van Marwijk auf die Frage nach dem durch die vielen Oranje-Fans in Johannesburg verursachten Heimvorteil beim WM-Endspiel gegen Spanien.

"Nun sind wir doppelt motiviert. Es geht nicht nur darum, Deutschland zu schlagen, es geht auch darum, den Tintenfisch zu schlagen."

Uruguays Fußball-Nationaltrainer Oscar Tabárez zur Vorhersage von Tintenfisch-Orakel Paul für das Spiel um den dritten Platz gegen Deutschland. Das Tier hatte einen Sieg der DFB-Auswahl prophezeit.

"Er wurde ja ausgezeichnet mit dem Gebrüder-Grimm-Preis."

Franz Beckenbauer in der ARD in seiner Laudatio auf Grimme- Preisträger Günter Netzer.

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