Für eine gute Idee kommt irgendwann die richtige Zeit. Nach vielen Jahren voller Schwierigkeiten und Gerüchte um das Aus der Marke erlebt der kleine Stadtflitzer eine ungeahnte Renaissance.Bild 1 von 31 Smart wird zum zweiten Mal seit 2007 keine Verluste machen und im laufenden Jahr sogar Gewinne einfahren.Bild 2 von 31 Wenn das kein Geschenk zum zehnten Geburtstag der Marke ist. Pünktlich zum Jubeltag ist der 1.000.000ste Smart vom Band gelaufen.Bild 3 von 31 Ein beachtliche Zahl für ein Auto, das in seinen Anfangsjahren eine absolute Randerscheinung war und Objekt von viel Hohn und Spott.Bild 4 von 31 Die gute Idee entstand bereits in den siebziger Jahren. Ein Fahrzeug unterhalb der Polo-Klasse sollte es werden. Ein City-Flitzer, der möglichst ökonomisch und praktisch sein sollte.Bild 5 von 31 Mercedes entwickelte dazu 1982 den Nafa mit Vorderradantrieb und einem Quermotor von Daihatsu. Ein Vorbote des Smart. Auf dieser Basis wurde später auch die A-Klasse entworfen. Doch zunächst wurde das Projekt fallengelassen.Bild 6 von 31 Eine konsequente Entwicklung und Vermarktung kam erst in den neunziger Jahren durch den Gründer der Swatch-Gruppe, Nicolas Hayek, zustande. Durch ihn entstand das Swatch-Auto. Als VW aus dem Projekt ausstieg, nutzte Mercedes die Gelegenheit und stieg ein.Bild 7 von 31 Der Name Smart stammt von swatch (s), mercedes (m) und art, kurz Smart. Kurz darauf stieg Hayek aus der Entwicklung aus, da ihm die Kosten zu hoch wurden und es zunehmend Differenzen mit Mercedes gab.Bild 8 von 31 Zum Beispiel wollte Daimler keine Elektromotoren direkt an den Rädern haben, die für Hayek den eigentlichen Sinn des Autos darstellten. Bei Daimler setzte man eher auf Benzin-Motoren und später auf sparsame Diesel.Bild 9 von 31 1998 lief der erste Smart vom Band. Die Verwaltungszentrale wurde nach Böblingen verlegt. Das Werk für den Smart war zuvor im französischen Hambach entstanden. Unter Insidern wird die Stadt auch gerne "Smartville" genannt.Bild 10 von 31 Zu Anfang wurde das Auto belächelt. Dabei konnte er viele Bedenken, wie etwa zur mangelnden Sicherheit, schnell ausräumen.Bild 11 von 31 Das Chassis des Autos ist stabil und bietet den Insassen ausreichend Schutz.Bild 12 von 31 Auch innen hat der Kleine viel zu bieten. Hinter dem Lenkrad merkt man dem Auto die knappen Dimensionen kaum an.Bild 13 von 31 Die Fahrleistungen sind für ein Stadtauto durchaus angemessen. Beim Kofferraum gibt es natürlich Abstriche, die aber von Smart-Fahrern, die im dichtesten Parkgewimmel noch eine Parklücke ergattern können, gerne hingenommen werden.Bild 14 von 31 Von Beginn an umgibt das Auto ein Flair von Jugendlichkeit und Cleverness. Dieser Eindruck wird natürlich von der Werbung unterstützt.Bild 15 von 31 Ein Fehler der ersten Jahre nach der Veröffentlichung des Smart fortwo, dem eigentlich Smart, war die große Modellvielfalt. Der eigentliche Smart war schließlich für zwei Personen und minimales Gepäck gedacht.Bild 16 von 31 Doch bei Smart entwickelte man zum Beispiel einen Roadster, der nur mäßigen Erfolg hatte und 2006 eingestellt wurde.Bild 17 von 31 Zu diesem Zeitpunkt stand Smart kurz vor dem Aus. Latent hielten sich Gerüchte über einen bevorstehenden Verkauf der Marke.Bild 18 von 31 Obwohl der Roadster durchaus seinen Reiz hatte, wurden nur 43.000 Modelle gebaut. Als Coupé konnte er sogar ein Kofferraumvolumen von 190 Litern aufweisen.Bild 19 von 31 Eine neuere Idee ist das Modell Crossblade, welches von der Bertrandt AG als Kleinserie entwickelt wurde.Bild 20 von 31 Cabrio pur ist die Devise. Das Auto hat kein Dach und keine Frontscheibe. Ein reines Schönwetterauto.Bild 21 von 31 Die Studie Crosstown wurde 2005 auf der IAA vorgestellt. Der kleine Geländegänger sollte jugendliche Fahrer ansprechen.Bild 22 von 31 Aber auch zu anderen Zwecken wird der Kleine verwendet. Der Einsatz bei der Feuerwehr ist allerdings eher die Ausnahme.Bild 23 von 31 Am Flughafen ist er dagegen gelegentlich zu finden.Bild 24 von 31 Dieser Smart forfun dürfte dagegen eine witzige Idee bleiben.Bild 25 von 31 Der Smart forfour, ein viersitziger Smart, war hingegen ein Fehlschlag, ließ er doch wichtige Prinzipien unbeachtet und hatte fast die Größe von normalen Kleinwagen.Bild 26 von 31 Daher wurde er im Jahr 2006 nach nur zwei Jahren wieder eingestellt.Bild 27 von 31 Der "echte" Smart, der Smart fortwo, feiert dagegen im Zuge der Klimadiskussion und steigender Benzinpreise auch im Ausland Erfolge. In Großbritannien fährt in London sogar eine beliebte Elektro-Version.Bild 28 von 31 In den USA ist der Smart erst 2008 auf den Markt gekommen. Im Januar gab es bereits 50.000 Vorbestellungen.Bild 29 von 31 Das hat dem kleinen Stadtflitzer wieder Leben eingehaucht. Daher werden wir uns noch lange am Smart erfreuen dürfen.Bild 30 von 31 Im nächsten Jahr wird er dann wie ursprünglich geplant mit Elektroantrieb unterwegs sein.Bild 31 von 31