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Citröen DS3 in Bildern: Nicht-Retro als Wildfang

 
Citröen DS3 in Bildern: Nicht-Retro als Wildfang

Sportlich und pfiffig, so präsentiert sich der erste Spross der neuen Modell-Reihe DS von Citröen. Ein hipper Kleinwagen mit dynamischem Äußeren ist der DS3 geworden. Vorne prägen zwei LED-Leisten als Tagfahrlicht den Auftritt, ...

... an der Seite sorgt eine "Haifischflosse" für Pep. Unterstrichen wird das Ganze durch eine coupéhafte Dachlinie und eine Aluminium-Leiste an der Seite. Das Design des Fahrzeugs polarisiert und ist auf eine jugendliche Zielgruppe abgestimmt.

Durch Abdunklung des oberen Teils der B-Säule haben die Designer diesen Effekt erreicht. Als Alleinstellungsmerkmal taugt die Flosse allemal, trifft aber möglicherweise nicht jedermanns Geschmack.

Serienmäßig wird der DS3 mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen ausgeliefert. In der höchsten Ausstattungsvariante gibt es 17-Zoll-Pneus.

Am Heck sind Teil-LED-Scheinwerfer zu finden. Die Spoilerlippe oben mit dem dritten Bremslicht ist ebenfalls Serie.

Von den Abmessungen her unterscheidet sich der DS3 kaum vom C3, mit dem er sich auch die Plattform teilt. 3,94 Meter ist er lang und 1,45 Meter hoch.

Citröen erhebt den Anspruch, nicht nur ein Lifestyle-Auto zu verkaufen. Es soll auch Nutzwert bieten. Dazu gehören zwei vollwertige Sitze im Fond. Die sind auch vorhanden und selbst große Menschen können dort Platz nehmen. Der Einstieg erfordert allerdings etwas Akrobatik. Den DS3 wird es vorerst nur als Dreitürer geben.

Ein weiteres Kriterium ist ein Kofferraum, der diesen Namen verdient. Auch hier schlägt sich der DS3 achtbar. 285 Liter Volumen bietet der Franzose.

Mit einem eigenen Logo soll sich die DS-Linie von den übrigen Modellen abheben. Weitere Modelle werden folgen, in diesem Jahr wohl noch ein DS4 und spätestens 2012 ein DS5. Letzterer soll einen Vollhybriden als Antrieb bekommen.

Für den DS3 liegt der Schwerpunkt auf den zahlreichen Individualisierungsoptionen. Dach und Karosse sind ab der mittleren Ausstattungsvariante in zwei verschiedenen Farben bestellbar. Wer mag, kann sich das Dach zusätzlich noch mit diversen Klebemotiven veredeln lassen.

Auch im Innern will man bei Citröen junge Kundschaft mit weiteren Optionen locken. So können Verkleidungen des Armaturenbretts in verschiedenen Farben geordert werden. Nicht jedermanns Sache wahrscheinlich.

Der Arbeitsplatz des Fahrers ist aufgeräumt und übersichtlich. Leider wird ein Sechsganggetriebe nur mit den jeweils höchsten Motorisierungen der Benziner oder Diesel angeboten. Die verarbeiteten Materialien sind hochwertiger als im C3, da sich der Neue auch höher positionieren will. Schließlich kostet er auch mehr Geld.

Bei einer ersten Probefahrt machte der DS3 einen sehr guten Eindruck. Mit dem Spitzenbenziner mit 156 PS lässt sich das Auto agil bewegen. Obwohl das Gewicht von knapp 1600 Kilogramm nicht zu verachten ist.

Eine leichte Unruhe am Heck strahlt das Auto beim scharfen Einbremsen aus. In schnellen Kurven bleibt der DS3 erfreulich stabil.

Auch die Servolenkung arbeitet präzise. Beim Fahrwerk haben die Ingenieure einen Kompromiss zwischen Komfort und Dynamik gesucht.

An der Stelle müssen sich die Franzosen treu bleiben, die eher für weiche Aufhängungen bekannt sind.

Doch angesichts der Möglichkeiten des Autos und dem Fahrspaß, den der DS3 bieten kann, würde man sich an der einen oder anderen Stelle doch eine etwas straffere Abstimmung wünschen.

Drei Benziner und zwei Diesel bietet Citröen zum Start an. Der stärkste Selbstzünder leistet 112 PS, der etwas schwächere 90. Im Sommer soll noch eine Öko-Version mit 99 Gramm CO2-Ausstoß folgen.

Im Laufe des Jahres sollen dann noch ein Start-Stopp-System und ein System zur Rückgewinnung von Bremsenergie kommen.

Der kleinste Benziner leistet 95 PS und stammt ebenso wie der mittlere mit 120 PS aus der Kooperation mit BMW. An der Spitze thront der THP 150 mit 156 PS.

Ab 15.200 Euro ist ein DS3 zu haben. Die meistverkaufte Version wird wohl der VTi120 mit der mittleren Ausstattungsvariante werden. Ob sich der Citröen DS3 in diesem schwierigen Autojahr durchsetzen kann, müssen die Kunden ab dem 27. Februar entscheiden. Potenzial zum Mini-Schreck hat der Franzose jedenfalls. (Text: Markus Mechnich)

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