Lange war er geheimnisumwittert. Ein Stilbruch stand im Hause Porsche bevor, so munkelte man. Ein Sportwagen mit vier Sitzen sollte es werden. Darauf hat die Welt gespannt gewartet.Bild 1 von 23 In Schanghai hat der Sportwagenhersteller jetzt der Öffentlichkeit den neuen Panamera gezeigt. Die Premiere fand im World Financial Center statt. Das macht Eindruck und unterstreicht die hohen Ambitionen.Bild 2 von 23 Als Zeichen gegen die Krise sehen die Zuffenhausener ihren Viersitzer. Auch deshalb wurde die chinesische Metropole als Ort der Weltpremiere veröffentlicht. Hier scheint die Auto-Welt noch in Ordnung.Bild 3 von 23 Eigentlich passte der Panamera gar nicht in den Fahrstuhl des Gebäudes. Deshalb musste das Auto senkrecht in den Fahrstuhl. Dabei war höchste Präzision gefragt.Bild 4 von 23 Auf 425 Metern über dem Meer wurde der Porsche im World Financial Center entladen.Bild 5 von 23 Und wahrlich ist der Panamera eigentlich kein Auto für Krisenzeiten. Mit einem Einstiegspreis von rund 95.000 Euro kann er nur sehr wohlsituierte Menschen als Zielgruppe haben.Bild 6 von 23 Weltweit will man 20.000 Modelle jährlich verkaufen. In Deutschland wird das Auto ab Anfang September zu haben sein. Für den hiesigen Markt sind drei Varianten vorgesehen.Bild 7 von 23 Das Spitzenmodell ist der Panamera Turbo (Bild). Dank Biturbo-Technologie leistet der Bolide bis zu 500 PS. Er könnte sogar mehr, doch die volle Kraftentfaltung wird begrenzt.Bild 8 von 23 Damit schafft er es in 4,2 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde. Im Mittel soll sich der Familien-Porsche dabei nur 12,2 Liter Kraftstoff genehmigen.Bild 9 von 23 Daneben gibt es den Panamera S mit "nur" 400 PS und einem Verbrauch von 10,8 Litern. Der Panamera 4S bringt zu dem selben Motor noch einen aktiven Allradantrieb mit.Bild 10 von 23 Aus 4,8 Litern Hubraum wird die Leistung der Motoren gewonnen. Dieser verteilt sich auf acht Zylinder mit Direkteinspritzung. Serienmäßig gibt es das neue Doppelkupplungsgetriebe von Porsche.Bild 11 von 23 Etwa eine Milliarde Euro hat sich Porsche die Entwicklung des Panamera kosten lassen.Bild 12 von 23 Mit der Investition will man in der Ecke der edlen und teuren GranTurismo-Automobile wildern. Konkurrenten sind der Mercedes CLS und der Maserati Quattroporte.Bild 13 von 23 Die Silhouette mit dem langen Schwung erinnert in ihrer Form sehr an den Ur-Porsche, den 356. Die Front ist dem klassischen 911er in der aktuellen Form nachempfunden.Bild 14 von 23 Die Bauteile für das Oberklasse-Auto sollen fast zur Hälfte aus den Modellen 911 und Cayenne stammen. Die Endmontage des Panamera findet im Werk Leipzig statt.Bild 15 von 23 Im Innern bietet der Edel-GT Platz für vier Personen nebst zugehörigem Gepäck. Und das in einem sehr feinen Ambiente. Vollederausstattung versteht sich da von selbst.Bild 16 von 23 Gleich fünf Rundinstrumente informieren den Fahrer über alle wichtigen Details des Autos. In der Mitte ist die Steuerungeinheit für das Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und ein großes Multimedia-Display zu finden.Bild 17 von 23 Der Name Panamera stammt vom mexikanischen Langstrecken-Rennen Carrera Panamericana. Bei den Modellen 911 oder früher beim 356 wurde bereits der Beiname Carrera für die leistungsstärksten Modelle verwendet.Bild 18 von 23 Die Plattform für den Panamera wurde am Ende doch in Eigenregie entwickelt. Lange wurde über eine Kooperation mit Volkswagen gesprochen. VW stieg dann aber aus.Bild 19 von 23 Bei der Fertigung arbeiten die beiden Autobauer dennoch zusammen. Die Rohkarosse wird im Volkswagenwerk Hannover gebaut und lackiert.Bild 20 von 23 Auf lange Sicht soll der Panamera noch weiter Motoren bekommen. Einen Sechszylinder-Turbo wird es wohl sicher noch geben. Dann vielleicht etwas günstiger als der Achtzylinder.Bild 21 von 23 Später sollen ein Diesel, bekannt aus dem Cayenne, und ein Hybrid-Antrieb lieferbar sein. Die Umwelt und den Geldbeutel würden diese Erweiterungen der Modellpalette sicher freuen.Bild 22 von 23 Doch auch der Sechszylinder dürfte nicht unter 85.000 Euro zu haben sein. Mit Hybrid könnte der Verbrauch allerdings noch mal signifikant sinken. Dann macht die Ausfahrt in diesem formschönen und leistungsstarken Auto noch mehr Spaß.Bild 23 von 23