Gute Stimmung in Vancouver: "Jetzt geht die Party erst richtig los"
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Achtung, Ansteckungsgefahr: Bei den Winterspielen grassiert das Olympia-Fieber.Bild 1 von 67 | Foto: picture-alliance/ dpaSpätestens nach dem historischen Gold-Triumph der Gastgeber durch Alexandre Bilodeau ....Bild 2 von 67 | Foto: REUTERS... auf der Buckelpiste ist das ganze Land infiziert.Bild 3 von 67 | Foto: AP"Jetzt geht die Partie für Kanada erst richtig los", prophezeite der Freestyler.Bild 4 von 67 | Foto: APVolksfest in Vancouver, Begeisterung in der Bergen - und in den Eishallen kocht die Stimmung über.Bild 5 von 67 | Foto: REUTERS"Es wurde gefeiert, die Leute haben alle Sportler beklatscht, auf der Schanze und in der Loipe. Kein Vergleich mit Turin 2006", …Bild 6 von 67 | Foto: REUTERS… lobte Hermann Weinbuch, Bundestrainer der Kombinierer, den Enthusiasmus des Publikums.Bild 7 von 67 | Foto: dpaDer Tod des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili hat die Fans kurz innehalten lassen.Bild 8 von 67 | Foto: dpaMit dem Entzünden der Flamme bei der Eröffnungsfeier aber fingen nicht nur die Gastgeber Feuer, sondern rissen die Besucher aus aller Welt mit.Bild 9 von 67 | Foto: AP"With glowing hearts" ("Mit glühenden Herzen") - das Motto der Spiele lebt.Bild 10 von 67 | Foto: AP"Die Stimmung ist natürlich geil", meinte Shorttracker Sebastian Praus, sagte aber ...Bild 11 von 67 | Foto: dpa… über die Fans im Pacific Coliseum auch: "Sie sind sehr kanadisch und amerikanisch orientiert."Bild 12 von 67 | Foto: REUTERSIm Olympic Oval von Richmond gebenaber nicht nur die Zuschauer mit den rot-weißen Fahnen und den "Go Canada go"-Transparenten den Ton an.Bild 13 von 67 | Foto: APDie Oranje-Fans brüllen alles in Grund und Boden.Bild 14 von 67 | Foto: APEingestimmt durch ihre kultige Blaskapelle "Kleintje Pils" feiern etwa 4000 Niederländer ...Bild 15 von 67 | Foto: REUTERS... nicht nur die eigenen Eisschnellläufer.Bild 16 von 67 | Foto: APLustig verkleidet sind sie auch.Bild 17 von 67 | Foto: dpaGute Laune hat auch Felix Loch.Bild 18 von 67 | Foto: dpaUnd das nicht ohne Grund.Bild 19 von 67 | Foto: APEr hat einfach die Lizenz zum Siegen: Abgebrüht und unbekümmert zauberte Felix Loch vier Bestzeiten in die verrufene Eisrinne im Whistler Sliding Centre und schrieb als jüngster Rodel-Olympiasieger Sportgeschichte.Bild 20 von 67 | Foto: APSelbst der 23 Jahre ältere Georg Hackl war von seinem bayerischen Kronprinzen hin und weg. Die Kufen-Ikone trug wie ein persönlicher Adjutant den roten Schlitten des Youngsters persönlich an die Startrampe.Bild 21 von 67 | Foto: dpaNach Lochs Glanzfahrten prasselte das Lob nur so auf den 20-Jährigen nieder.Bild 22 von 67 | Foto: dpa"Er ist der Michael Phelps des Rodelns", sagte Kanadas deutscher Trainer Wolfgang Staudinger nicht ganz ohne Übertreibung.Bild 23 von 67 | Foto: DPAUnd der geschlagene Italiener Armin Zöggeler meinte nur: "Riesen-Respekt!"Bild 24 von 67 | Foto: APHändeschütteln, Schulterklopfen und Fragen über Fragen: Selbst beim nicht enden wollenden Gratulationsmarathon blieb Loch ganz cool.Bild 25 von 67 | Foto: dpaMit Bahnrekord absolvierte Loch seinen Finallauf.Bild 26 von 67 | Foto: AP"Und dann hat die Eins gestanden", beschrieb Loch den Moment der Momente.Bild 27 von 67 | Foto: APAuch David Möller freute sich.Bild 28 von 67 | Foto: APVier Jahre nach seinem fünften Rang in Turin fuhr der Thüringer mit Silber endlich die ersehnte Medaille ein und vervollständigte den ersten Doppelerfolg der deutschen Rodel-Männer seit 1988.Bild 29 von 67 | Foto: dpa"Natürlich habe ich mit Gold geliebäugelt. Aber wenn man bei Olympia auf dem Podium steht, sollte man nicht über die Farbe der Medaille diskutieren", sagte der 28-Jährige.Bild 30 von 67 | Foto: REUTERSRundum glücklich war auch Olympia-Neuling Andi Langenhan als Fünfter.Bild 31 von 67 | Foto: dpa"Ich habe zwei, drei Fehler gemacht. Aber ich bin zufrieden, das war ein schöner Wettkampf."Bild 32 von 67 | Foto: REUTERSDass der tragische Tod des jungen Georgiers Nodar Kumaritaschwili die Männer doch mehr beschäftigt hatte, als sie zunächst in der Öffentlichkeit preisgeben wollten, zeigte sich nach dem Rennen.Bild 33 von 67 | Foto: dpa"Zum Glück haben wir es nicht live gesehen", gestand Loch.Bild 34 von 67 | Foto: REUTERSUnd Hackl sagte: "Wir haben uns gefreut und waren guter Dinge und haben großartige Spiele erwartet. Und dann geht das hier mit so einem Unglück für den Rodelsport los. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt!"Bild 35 von 67 | Foto: picture-alliance/ dpaAuf guten Weg zu einer Medaille sind Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy.Bild 36 von 67 | Foto: APNach einem nahezu makellosen Kurzprogramm nehmen die Paarlauf-Weltmeister aus Chemnitz Rang zwei (75,96 Punkte) knapp hinter den Chinesen …Bild 37 von 67 | Foto: AP… Shen Xue und Zhao Hongbo (76,66) ein.Bild 38 von 67 | Foto: APDritte sind die russischen Europameister Yuko Kawaguti und Alexander Smirnow (74,16).Bild 39 von 67 | Foto: dpaVor 14.200 Zuschauern im ausverkauften Pacific Coliseum hielten die Schützlinge von Trainer Ingo Steuer dem Druck stand, als allerletztes Paar auf das Eis gehen zu müssen.Bild 40 von 67 | Foto: APVon einer kleinen Insynchronität bei der Pirouette abgesehen, war beim Vortrag zur Musik "Send in the clowns" kaum ein Fehler auszumachen.Bild 41 von 67 | Foto: dpaDer Vorsprung der Ex-Weltmeister aus dem Reich der Mitte von lediglich 0,7 Zählern ist somit in der Kür aufholbar.Bild 42 von 67 | Foto: APSo sah es auch Aljona Sawtschenko, die mit der Bewertung allerdings nicht einverstanden war: "Das ist schwer zu verstehen. Aber wir haben die Chance und die werden wir nutzen."Bild 43 von 67 | Foto: dpaDies meint auch Partner Robin Szolkowy: "Der Abstand ist gering, alles ist möglich."Bild 44 von 67 | Foto: dpaAlles ist möglich – das erfuhr auch Stephanie Beckert.Bild 45 von 67 | Foto: dpaDie Eisschellläuferin gewann über 3000 Meter die Silbermedaille.Bild 46 von 67 | Foto: APFür Beckert begann nach ihrem grandiosen Olympia-Debüt ein Medien-Marathon, den die schüchterne 21-Jährige etwas angespannt, aber mit Bravour meisterte.Bild 47 von 67 | Foto: EPA"Das alles ist der Wahnsinn", sagte die Erfurterin immer wieder, "so richtig glauben kann ich es noch nicht".Bild 48 von 67 | Foto: APNur Top-Favoritin Martina Sablikova war zu stark für Beckert gewesen.Bild 49 von 67 | Foto: dpaDie Kanadierin Kristina Groves, die im direkten Duell vor der Schlussrunde eine Sekunde Vorsprung hatte, verdrängte sie mit ihrem Turbo-Finish noch auf den Bronzerang.Bild 50 von 67 | Foto: dpa"Ich habe gezittert, aber es hat noch gereicht", sagte Beckert mit Stolz in der Stimme.Bild 51 von 67 | Foto: dpaAber nicht alle hatten gute Laune in Vancouver. Michael Greis zum Beispiel.Bild 52 von 67 | Foto: DPADie deutschen Biathleten haben bei ihrem schwächsten Olympia-Auftakt überhaupt im dichten Schneeregen von Whistler buchstäblich den Durchblick verloren.Bild 53 von 67 | Foto: dpaIm 10-km-Sprint, in dem bei teilweise katastrophalen äußeren Bedingungen nur die ersten zehn Starter eine reelle Siegchance hatten, landete Christoph Stephan (Oberhof) als bester Deutscher auf Platz 19.Bild 54 von 67 | Foto: dpaDer dreimalige Olympiasieger Michael Greis (Nesselwang) wurde 21. "Ich wusste schon am Start, dass da nichts geht", sagte Stephan.Bild 55 von 67 | Foto: APGold gewann der glückliche Franzose Vincent Jay mit Nummer 6 vor dem Mitfavoriten Emil Hegle Svendsen (Norwegen/Startnummer 10) und Außenseiter Jakov Fak (Kroatien/Startnummer 4).Bild 56 von 67 | Foto: dpaJay hatte dann auch dementsprechend gute Laune.Bild 57 von 67 | Foto: REUTERSWährend der Franzose feierte, sagte der deutsche Bundestrainer Frank Ullrich:
"Das war ein irreguläres Rennen, aber wir sind halt eine Outdoor-Sportart und hatten heute kein Glück."Bild 58 von 67 | Foto: APIm Pech wähnten sich auch die deutschen Nordischen Kombinierer.Bild 59 von 67 | Foto: DPANach der Enttäuschung zum Olympia-Auftakt gab es für Tino Edelmann & Co. zwei Tage Sonderurlaub in Vancouver als Therapie.Bild 60 von 67 | Foto: DPA"Die Jungs sollen abschalten und sich erholen, Einkaufen und Eindrücke gewinnen", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch …Bild 61 von 67 | Foto: dpa… und ordnete den Umzug vom Berg in Whistler ans Meer an: "Damit wir auf der Großschanze wieder mit frischer Kraft angreifen können."Bild 62 von 67 | Foto: dpaDie Seelenmassage ist bitter nötig, denn Weinbuchs Medaillenkandidaten hatten die hohen Ziele weit verfehlt. Eric Frenzel landete auf Platz zehn, Tino Edelmann wurde 18. und Björn Kircheisen stürzte auf Position 22 ab.Bild 63 von 67 | Foto: DPAAuf der Schanze hatte das nötige Windglück und auch ein Stück Können gefehlt. Jason Lamy Chappuis (Frankreich) legte trotz ähnlich schlechter Bedingungen den Grundstein für seinen Olympiasieg. "Wir haben das Ding auf der Schanze vergeigt, alle sind drei Meter zu kurz gesprungen", sagte Weinbuch.Bild 64 von 67 | Foto: APZwar startete das Trio eine gemeinsame Aufholjagd in der Loipe, aber es reichte nicht mehr zum Sprung nach ganz vorn. "Ich war fast dran, aber dann hat es mir den Stecker gezogen", sagte Kircheisen.Bild 65 von 67 | Foto: dpaEdelmann fand, dass es "wurscht ist, ob wir 18. oder 8. werden, weil bei Olympia nur Medaillen zählen". Frenzel meinte: "Wir haben jetzt das Pech für diese Spiele abgearbeitet und schauen nach vorn."Bild 66 von 67 | Foto: dpaAnsonsten aber ist die Stimmung in Vancouver bestens. Ehrlich.Bild 67 von 67 | Foto: AP
Gute Stimmung in Vancouver"Jetzt geht die Party erst richtig los"