Stürze mit Ansage: Vabanquespiel auf "Franz's Run"
Bilderserien
Für Lindsey Vonn war die äußerst anspruchsvolle Abfahrtspiste Franz's Run nicht zu schwer.Bild 1 von 25 | Foto: dpaDie Speedkönigin aus den USA raste ganz souverän zum Sieg und damit zu ihrer ersten Olympiamedaille.Bild 2 von 25 | Foto: dpaEs war ein Sieg mit Ansage.Bild 3 von 25 | Foto: APKeinesfalls unerwartet war aber auch das, was einigen von Vonns Konkurrentinnen widerfuhr: Sie stürzten beim Versuch, Franz's Run möglichst schnell zu bewältigen.Bild 4 von 25 | Foto: REUTERSDie Schwedin Anja Pärson, mit sieben WM-Titeln eine der erfahrensten und erfolgreichsten Skirennläuferinnen bei den Olympischen Spielen, schaffte es nicht heil ins Ziel.Bild 5 von 25 | Foto: APKlar auf Medaillenkurs liegend geriet sie vor dem schon im Vorfeld als zu schwer kritisierten Zielsprung in Rücklage und konnte ihren Flug nicht kontrollieren.Bild 6 von 25 | Foto: dpaRund 60 Meter flog Pärson durch die Luft, ehe sie auf die Piste knallte und schwer stürzte.Bild 7 von 25 | Foto: dpa"Das war das Schlimmste, was ich jemals erlebt habe", sagte sie später.Bild 8 von 25 | Foto: REUTERSBrüche zog sich die Schwedin zwar nicht dazu, dafür aber schwere Prellungen und Blutergüsse. Ob sie bei den Winterspielen in Vancouver noch einmal auf die Ski steigen wird, ist offen.Bild 9 von 25 | Foto: dpaNoch schlimmer als Pärson erwischte es die junge Rumänin Edith Miklos. Sie rutschte nach ihrem Sturz zunächst unter zwei Fangnetzen hindurch, erst das dritte stoppte sie.Bild 10 von 25 | Foto: APPer Hubschrauber wurde die 21-Jährige ins Krankenhaus gebracht.Bild 11 von 25 | Foto: dpaSchmerzhaft und tränenreich endete die olympische Abfahrt für die Schweizerin Dominique Gisin.Bild 12 von 25 | Foto: dpaErst stürzte sie auf dem Weg ins Ziel.Bild 13 von 25 | Foto: REUTERSDann wurde sie, als sie benommen die eisige Piste hinabrutschte, von einer Bodenwelle noch einmal in die Luft geschleudert ...Bild 14 von 25 | Foto: REUTERS... und knallte erneut auf die Piste. Dort blieb sie zunächst unter Schock liegen.Bild 15 von 25 | Foto: dpaMit Tränen in den Augen, aber auf eigenen Füßen konnte Gisin wenig später aus dem Stadion geführt werden.Bild 16 von 25 | Foto: dpaGlück im Unglück hatte die Italienerin Daniela Merighetti. Auch sie kam nicht auf Skiern ins Ziel, konnte aber dennoch lachen.Bild 17 von 25 | Foto: dpaNach ihrem Sturz rutschte sie auf dem Hintern die Piste hinab.Bild 18 von 25 | Foto: REUTERSErst nach der Zieldurchfahrt kam die Britin Chemmy Alcott zu Fall.Bild 19 von 25 | Foto: REUTERSSie blieb unverletzt.Bild 20 von 25 | Foto: REUTERSAls Reaktion auf die schweren Stürze mit Ansage wird der Zielsprung der Abfahrt vor der Super-Kombination am Donnerstag weiter entschärft. Auch wird beim ersten Teilstück der Super-Kombination verkürzt gestartet.Bild 21 von 25 | Foto: EPASchon nach dem Training sei der Sprunghügel ein wenig abgetragen worden, teilte Renndirektor Atle Skaardal mit. Auf diese Weise sollten zu hohe Sprünge vermieden werden.Bild 22 von 25 | Foto: APDurch die erhöhten Geschwindigkeiten auf der eisigen Piste war der Sprung aber doch wieder sehr schwierig geworden – mitunter zu schwierig und damit äußerst gefährlich, wie die Stürze zeigten.Bild 23 von 25 | Foto: dpaSkaardal verneinte allerdings, dass die Abfahrt zu schwer gewesen sei: "Keine Frage, das war sehr fordernd. Aber ich denke, es war akzeptabel."Bild 24 von 25 | Foto: APÜber die Schwere der Verletzungen der gestürzten Fahrerinnen ist noch nichts bekannt. Bekannt ist aber seit dem Unfall des Rodlers Nodar Kumaritaschwili, dass ein Versagen der Olympia-Organisatoren ausgeschlossen werden kann.Bild 25 von 25 | Foto: dpa