Unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Birma nach der Katastrophe
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Der Zyklon "Nargis" zieht Anfang Mai 2008 eine Schneise der Verwüstung durch Birma.Bild 1 von 24 Die Behörden sprechen von mehr als 22.000 Toten, 41.000 Vermissten und mehreren hunderttausend Obdachlosen.Bild 2 von 24 "Wir gehen davon aus, dass mindestens 100.000 umgekommen sind", sagt dagegen der Direktor des Büros der Exilregierung im thailändischen Mae Sot, Aung So.Bild 3 von 24 Erst allmählich wird das Ausmaß der Katastrophe deutlich: Die ohnehin kaum entwickelte Infrastruktur des Landes kommt zum Erliegen.Bild 4 von 24 Tausende Gebäude sind zerstört, Straßen blockiert.Bild 5 von 24 70 Prozent der Bäume sind umgeknickt, wichtige Abteilungen des Zentralkrankenhauses zusammengebrochen.Bild 6 von 24 Die Menschen, deren Häuser zerstört wurden, kommen in Notunterkünften unter.Bild 7 von 24 Nun benötigen sie dringend Hilfe.Bild 8 von 24 Die Meldungen über Tote gehen zunächst vor allem aus drei Regionen ein: Dem Irawaddy-Flussdelta sowie den beiden Städten Bogolay und Labutta.Bild 9 von 24 Die Internationale Rot-Kreuz-Föderation teilt mit, mehrere Dörfer seien vollständig zerstört, wie vom Erdboden verschluckt.Bild 10 von 24 Die Stadt Labutta ist weitgehend verwüstet.Bild 11 von 24 "Wir sind um unser Leben gerannt, wir hatten Angst", beschreibt ein Mann die dramatischen Momente, als die Windböen mit 190 Stundenkilometern alles mit sich fortreißen.Bild 12 von 24 Angesichts der Verwüstungen, die der Taifun angerichtet hat, fühlt sich die Bevölkerung von der Welt verlassen.Bild 13 von 24 Im staatlichen Fernsehen wird zunächst die Zahl von 3969 Toten verlesen, ...Bild 14 von 24 ... später spricht der Außenminister dann schon von mehr als 10.000 Toten.Bild 15 von 24 Birma zählt ohnehin zu den ärmsten Ländern der Welt, nach Jahrzehnten der Militärherrschaft ist das Land heruntergewirtschaftet. Die Kontakte ins Ausland sind spärlich.Bild 16 von 24 Dies sind keine guten Voraussetzungen, um die Katastrophe schnell einzudämmen und hunderttausende Obdachlose zu versorgen.Bild 17 von 24 Doch anders als beim verheerenden Tsunami Ende 2004 erklärt die Junta nun schnell ihre Bereitschaft, ausländische Hilfe anzunehmen.Bild 18 von 24 Beschränkungen gibt es allerdings für die internationalen Helfer. Sie dürfen vorerst nicht ins Irawaddy-Flussdelta reisen.Bild 19 von 24 "Mehrere hunderttausend Menschen werden erste Nothilfe benötigen", prognostiziert Richard Horsey von der UN-Niederlassung in Bangkok.Bild 20 von 24 Während die Militärjunta trotzig an einem Referendum über eine neue Verfassung festhält, haben viele Menschen andere Sorgen.Bild 21 von 24 "Zum Teufel mit der Demokratie", sagt ein Mann, der am Brunnen seines Nachbarn ansteht. "Was wir jetzt brauchen, ist Wasser."Bild 22 von 24 Ob das Referendum einen Schritt in Richtung Demokratie bringt, ist umstritten. Klar ist, dass die Militärjunta, die schon seit Jahren nicht mehr in Rangun sitzt, sondern in der Dschungelstadt Naypyidaw, sich weiter an die Macht klammert.Bild 23 von 24 "Die Regierung muss mehr für die Leute tun", schimpft ein 60-Jähriger in Rangun. "Schließlich liegt die ganze Stadt in Scherben, die Leute brauchen jetzt Hilfe." (Bilder: AP, dpa, Reuters)Bild 24 von 24
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