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Das Gelände der Duisburger Loveparade. Im unteren Teil ist zu sehen, dass die Besucher aus zwei Richtungen kamen, schließlich aber nur durch einen Eingang auf das Gelände konnten, der von den Unterführungen abzweigte.
Das Hauptgelände selbst, das zeigen Luftbilder, war zwar gut gefüllt, dort selbst gab es aber keine Platzprobleme.
Wie viele Menschen sich dort aufhielten, wird die Auswertung der Luftaufnahmen zeigen.
Fest steht: Kurz nach 17 Uhr kommt es am Ein- und Ausgang zum Gelände zu einem erheblichen Gedränge. (Bild: nach dem Unglück)
Handyvideos zeigen, dass tausende Besucher auf der Rampe zum Gelände regelrecht eingepfercht sind.
Während viele Besucher nach Hause wollen, drängen von draußen viele nach.
Es kommt zu einem Stillstand, zu einer Verdichtung der Masse.
Natürlich auch in der Unterführung.
Dann kommt es zur Katastrophe. Irgendwann bekommen manche Besucher Angst oder Panik.
Es ist heiß, in dem Gedränge ist schwer Luft zu kriegen.
Ob zudem Aggressionen eine Rolle spielten, ist noch unklar.
Die ersten versuchen, der Situation zu entfliehen.
Sie klettern auf eine schmale Betontreppe und einige Container.
Wer am Boden liegt, gerät in höchste Lebensgefahr.
21 Menschen überleben das Drama nicht.
Über 340 weitere werden verletzt.
Die Polizei hat Mühe, helfend einzugreifen. Einige Augenzeugen berichten, die Beamten vor Ort hätten abweisend auf Hilfebitten reagiert.
Die Rettungskräfte gelangen von der A 59 auf das Gelände.
Ihnen bietet sich ein verheerendes Bild.
Überall liegen die Opfer.
Aus einem Tag der Freude ist ein Tag der Katastrophe geworden.
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