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Kleines Gefährt, große Last: Erfindungsreicher Mensch

 
Kleines Gefährt, große Last: Erfindungsreicher Mensch

Ameisen sind erstaunliche Tiere - diese asiatische Weberameise (Oecophylla) auf dem preisgekrönten Bild des Biologen und Naturfotografen Thomas Endlein trägt das 100-Fache ihres Körpergewichts.

Menschen können das nicht (diese Körbe sind aus leichtem Bambusrohr) - dafür verfügen sie über einen großen Erfindungsreichtum, ...

... wenn es darum geht, Lasten zu befördern - so wie dieser Mann im chinesischen Shenyang. Die Kartons und Kisten auf seinem Dreirad versperren ihm fast die ganze Sicht auf den Verkehr - aber nur fast.

Ebenso wenig im Blickfeld hat dieser Mann in Qingdao (China), der Plastikflaschen zu einer Recycling-Anlage bringt.

Auch die Verkehrsteilnehmer hinter diesem Stroh-Transport in Guye (China) werden nicht mehr allzu viel sehen können. Da hilft nur: Überholen.

Auf einem Handkarren kann man ganz schön große Teile unterbringen, so wie dieses Bus-Wrackteil in den Straßen von Kolkata (früher Kalkutta).

Dieser Mann in Dhaka (Bangladesch) hat seine Farbeimer da mehr in die Höhe gebaut, ...

... dieses Lastengefährt (ebenfalls in Dhaka) geht dafür mehr in die Tiefe.

Kunstvoll in die Höhe gestapelt: Feuerholz auf einem Fahrrad in Malawi.

Das Gefährt ist unter all den Strohballen kaum zu erkennen - der Esel, das klassische Lastentier, trollt sich.

Gut gepackt ist halb gewonnen - und der Sohn sitzt auf dem Papp-Thron und überblickt die Verkehrssituation in Manila (Philippinen).

Zwar nur Styropor, aber in solch großen Mengen wird sogar das zu schwer für den Fahrradanhänger. (Peking, China)

Auch Styropor, aber besser gepackt: Dreirad in Shanghai.

Acht Räder auf vier Rädern: Ein Bus in Afghanistan befördert nicht nur Passagiere und ihr Gepäck, sondern auch Autos. Zum Spritsparen?

Mehr oben drauf als unten drin: Ein Pritschenwagen in Somalia.

Auch hier wird alles, was geht, zur Beförderung genutzt: Überfüllter Zug in Kenias Hauptstadt Nairobi.

Noch überfüllterer Zug in Taungbyone, Myanmar, nach dem alljährlich stattfindenden zehntägigen Taungbyone-Geisterfest.

Da wird die sonst leichte Pappe schwer: Ein Mann im chinesischen Nanjing kämpft sich mit seiner Last durch heftigen Regen.

Das sieht schon viel entspannter aus: Das Motorrad in Kabul muss allerdings fünf Menschen befördern.

Ballung von Bällen auf einem Fahrrad in Neu-Delhi (Indien).

Aus der Not geboren: Eine pakistanische Flüchtlingsfamilie mit ihrem Hausstand auf, am und im Auto.

Ob das hält? Tabak-Transporter in Malawi.

Auch diese Fuhre sieht instabil und wacklig aus: Zuckerrohr-Transport in Uttar Prades (Indien).

Die Lieferkosten des Möbelhauses gespart: Sofa auf Fahrrad-Anhänger in Peking.

Wenn man gar kein Gefährt hat, muss man selber ran: Träger in Kathmandu, Nepal.

Völlig überladene Handkarre in Bombay (Indien).

Seiten-Airbag aus Stroh im indischen Tripura.

Sowas funktioniert nur, wenn die Last leicht ist: Kunststoff-Transport im chinesischen Nanjing, ...

... hunderte Bambuskörbe befördert dieser Mann in Peking auf seinem Lastenrad. Allein das Zusammenbauen und Befestigen ist eine Kunst für sich.

Auch ein echtes Kunstwerk: Rattan-Möbel-Fuhre in Shanghai.

Kunststoff-Fenster auf einem Rad in Changzhi (China).

Was man nicht alles an ein Fahrrad binden kann: leere Wasserflaschen in Shanghai.

Aber es geht noch voluminöser - und bunter: Plastiktöpfe-Strauß in Hyderabad (Indien).

Wie ein König auf seinem Pappthron, und der Esel zieht geduldig: gesehen in Changzhi (China).

Eins, zwei, drei, vier ... viele Kinder in einem Auto in Nigeria.

Gewagter Kunsttransport im chinesischen Nanjing.

Kein Hightech, sondern reine Körperkraft: Wassertank-Träger in Kathmandu (Nepal).

Wenn die Technik versagt, muss das Tier wieder ran: Motorrad-Rikscha auf einem Eselskarren im pakistanischen Lahore.

Manchmal wird es aber auch dem Esel zu viel: Abwurf in den Schlamm an der Grenze vom Gaza-Streifen zu Ägypten.

Und manchmal ist der Mensch selbst der Packesel: hier auf einem Bahnhof der chinesischen Stadt Kunming. (Text: Andrea Beu)

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