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Von Plön bis zum Bodensee: Extremfrieren in Deutschland

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Solch ein Wert ist in Ueckermünde seit Bestehen der Wetterstation – und das bedeutet: seit 1947 – noch nicht gemessen worden: Minus 28,7 Grad Celsius zeigte das Thermometer am Stettiner Haff in der Nacht zum Wochenbeginn. (Foto: picture alliance / dpa)

Solch ein Wert ist in Ueckermünde seit Bestehen der Wetterstation – und das bedeutet: seit 1947 – noch nicht gemessen worden: Minus 28,7 Grad Celsius zeigte das Thermometer am Stettiner Haff in der Nacht zum Wochenbeginn.

Solch ein Wert ist in Ueckermünde seit Bestehen der Wetterstation – und das bedeutet: seit 1947 – noch nicht gemessen worden: Minus 28,7 Grad Celsius zeigte das Thermometer am Stettiner Haff in der Nacht zum Wochenbeginn.

Eine Nacht zuvor hatte Oberstdorf im Oberallgäu die bundesweit kälteste Nacht überstanden. Auch dort war die Thermometeranzeige auf minus 28 Grad Celsius gesunken.

Ob im hohen Norden, wie hier am Plöner See, ...

... oder weit im Süden: Deutschland friert bei Rekordwerten.

Auf der Elbe bildete sich in den vergangenen Tagen so viel Eis, dass der Fluss inzwischen von Magdeburg ...

... bis Hamburg unbefahrbar ist. Der Schiffsverkehr liegt lahm.

Im Hamburger Hafen jedoch ...

... waren am Wochenende noch Ausflugsschiffe unterwegs.

Auch Fähren und Hafenschlepper bahnten sich dort ihren Weg durchs Eis.

Die Menschen zog es trotz Temperaturen im zweistelligen Minusbereich nach draußen. Viele wollten die Wintersonne genießen.

Kinder entdeckten das Eis am Elbstrand als Spielplatz der besonderen Art.

Auch mancher Hund fühlte sich dort pudelwohl.

Doch andere Vierbeiner - wie diese Schafherde am vereisten Elbufer bei Wedel - fanden an dem futterarmen Winterschauspiel weniger Vergnügen.

Die Hamburger Außenalster ist bereits mit einer geschlossenen Eisdecke überzogen.

Sie zu betreten ist jedoch noch verboten. Erst wenn das Eis eine Stärke von durchschnittlich 20 Zentimetern erreicht hat, wird die Außenalster offiziell zum Betreten freigegeben.

Eine beachtliche Eisdecke hat sich auch auf den Gewässern im benachbarten Lübeck gebildet. Hier liegt ein Ausflugsschiff auf der zugefrorenen Trave.

Nicht viel anders sieht es an der Nordsee aus. Der Fährverkehr nach Wangerooge zum Beispiel wurde am Wochenende unterbrochen.

Per Flugzeug allerdings war die Insel weiterhin erreichbar.

Das salzige Meerwasser gefriert immer weiter.

Außerdem hatte der Wind in der vergangenen Woche für niedrige Wasserstände gesorgt und damit den Fährverkehr beeinträchtigt.

Kehren wir nochmal zurück zur Elbe. Bei Schönebeck in Sachsen-Anhalt ist die Schifffahrt gerade noch möglich. Auch dort waren die Temperaturen in den letzten Tagen und Nächten auf unter minus 20 Grad gesunken.

Vor Dresden treiben große Schollen auf dem Fluss.

Dieses Bild jedoch zeigt die Berliner Spree.

Eisbrecher sind darauf im Einsatz.

Auch andere Schiffe schieben sich dort über die Schollen.

Südwestlich der Bundeshauptstadt, im thüringischen Ilmenau, waren in der Nacht zum Sonntag ebenfalls minus 20 Grad gemessen worden.

Gleiches gilt für das im Schwarzwald gelegene Todtnau.

Auch Bayern erlebte am Wochenende die bisher kälteste Nacht des Winters.

München meldete minus 27 Grad Celsius.

Rund 15 Grad wärmer ist es am Bodensee. Doch auch Temperaturen von minus 13 Grad ...

... lassen die Flora schockgefrieren.

Außergewöhnliche Ansichten ermöglicht der Blick über die Grenze: Am Genfersee in der Schweiz lassen Wind, Niederschläge und Kälte bizarre "Skulpturen" entstehen.

Baumstämme und Autos sind in eisige Kleider gehüllt, ...

... Segel zu frostigen Gebilden erstarrt.

In Deutschland soll es ab Mittwoch wärmer werden. Die Temperaturen machen einen Sprung um bis zu zehn Grad. Plusgrade sind damit aber wohl noch nicht erreicht.

Wer in Europa bleiben, der Kälte aber entkommen will, hat zurzeit in Portugal ganz gute Karten. Kuschelig warm ist es zwar auch dort nicht, mit ungefähr 14 Grad plus aber 30 Grad wärmer als mancherorts bei uns.

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