Nicht nur vergammeltes Fleisch macht den Verbrauchern Sorgen. Greenpeace hat im Herbst 2005 in fünfwöchiger Detektivarbeit einen Obst- und Gemüse-Skandal aufgedeckt.Bild 1 von 29 Demnach soll sich in deutschen Supermärkten giftiges Obst und Gemüse nur so tummeln. In einer großangelegten Studie fand Greenpeace erhebliche Pestizidbelastungen. "Das Treiben des Lebensmittelhandels grenzt an kriminelle Geschäfte", so die Aktivisten.Bild 2 von 29 Insgesamt wurden 658 Obst- und Gemüseproben auf rund 300 Giftstoffe getestet. Die Untersuchung bezog sich auf ...Bild 3 von 29 ... Karotten,Bild 4 von 29 ... Birnen,Bild 5 von 29 ... Paprika,Bild 6 von 29 ... Pfirsiche,Bild 7 von 29 ... Kopfsalat,Bild 8 von 29 ... Gurken,Bild 9 von 29 ...TomatenBild 10 von 29 ... und Weintrauben.Bild 11 von 29 Das Ergebnis ist niederschmetternd: 15 Prozent der Proben waren mit giftigen Pestiziden belastet. In 100 Fällen wurden die gesetzlichen Höchstmengen erreicht oder sogar überschritten!Bild 12 von 29 Traurige Spitzenreiter sind der Discounter Lidl und der Metro-Konzern mit dessen Handelskette real. Sie schlossen "mit Abstand am schlechtesten" ab. Dafür holten sie sich zu Recht "Giftpokale" ab.Bild 13 von 29 Bei Metro wurden sage und schreibe 30 Prozent des getesten Obstes und Gemüses als "nicht empfehlenswert" eingestuft.Bild 14 von 29 Bei Lidl sogar 32 Prozent! Bei 21 Prozent der Lidl- und 19 Prozent der Metro-Ware wurden sogar die gesetzlichen Grenzwerte überschritten.Bild 15 von 29 Am wenigsten belastet war laut Greenpeace die Ware von Aldi. Dennoch gibt es keinen Grund zum Jubeln. Nicht mal die Hälfte der Proben (44 Prozent) wurde als "nicht belastet" eingestuft.Bild 16 von 29 Rewe, Edeka/Spar, Tengelmann und Tegut landeten im Mittelfeld.Bild 17 von 29 Tengelmann, zu denen auch Kaisers gehört, kam mit den wenigsten "nicht empfehlenswert"- Beurteilungen davon.Bild 18 von 29 Schockierend: 16 Proben wiesen Extrembelastungen auf, die besonders für Kleinkinder gesundheitsgefährdend sind.Bild 19 von 29 Laut Greenpeace ist vor allem Obst und Gemüse aus Südeuropa mit Pestiziden belastet. Vergleichsweise gute Noten erhielt dagegen Obst und Gemüse aus Österreich und den Niederlanden.Bild 20 von 29 Auch spanische Ware kam bei dem Test schlecht weg.Bild 21 von 29 Ware aus Deutschland, Italien und Frankreich lag im Mittelfeld. Große Unterschiede gab es zwischen den verschiedenen Obst- und Gemüsesorten.Bild 22 von 29 Problematisch sind immer noch Weintrauben, Nektarinen und Kopfsalat.Bild 23 von 29 Dagegen war jede zweite Karotte oder Paprika giftfrei - zumindestens von nachweisbaren Pestizidrückständen.Bild 24 von 29 Angesichts der Tatsache, dass man Pestizide weder sehen noch schmecken kann, scheinen diese Tomaten mit eingewachsenen, rostigen Nägeln weniger gefährlich.Bild 25 von 29 Aldi oder Lidl? Auch wenn Aldi als "Sieger" der Studie abschneidet, ist nach Meinung von Greenpeace kein Discounter zu empfehlen. Der Billigtrend sorge dafür, dass die Lebensmittel immer stärker belastet seien.Bild 26 von 29 Immerhin schnitt auch im günstigsten Fall jede 5. Probe schlecht ab! Zum Verzehr "nicht empfehlenswert"!Bild 27 von 29 Bei dieser dramatischen Faktenlage darf sich nur der glücklich wähnen, der sein Obst und Gemüse im eigenen Schrebergarten ernten kann.Bild 28 von 29 Allen anderen sei der Biomarkt ans Herz gelegt. Guten Appetit!Bild 29 von 29