Alle Jahre wieder: Zehntausende feiern die Walpurgisnacht. Benannt ist die Nacht vor dem 1. Mai nach der heiligen Walpurga, der Schutzpatronin gegen Geister und Aberglauben.Bild 1 von 30 Im Harz, der eigentlichen Heimstatt der auf Besen reitenden Hexen, verlaufen die Feiern bis auf kleinere Zwischenfälle friedlich.Bild 2 von 30 "Trunkenheit und Schlägereien blieben im Normalen", heißt es im Polizeibericht.Bild 3 von 30 Auch in Berlin und Hamburg, wo es "traditionell" weniger um Hexen und Teufel geht, sondern mehr um Auseinandersetzungen zwischen Autonomen und Polizei, kommt es nur vereinzelt zu den befürchteten Krawallen.Bild 4 von 30 Der in Thale (Sachsen-Anhalt) auf dem Brocken liegende Hexentanzplatz und das Harz-Städtchen Schierke sind die Hochburgen der Hexennasen und Teufelshörner.Bild 5 von 30 Bei Regenschauern werden fröhlich die Besen geschwungen.Bild 6 von 30 In der Walpurgisnacht sollen Hexen einer Legende nach auf den Brocken geritten sein, um mit dem Teufel Orgien zu feiern. Viele sehen in dem Fest die Vertreibung des Winters.Bild 7 von 30 Berühmt wurde die Walpurgisnacht durch Johann Wolfgang von Goethes "Faust".Bild 8 von 30 2008 feierten nach Veranstalterangaben rund 8000 Menschen auf dem Hexentanzplatz. Nach Einschätzung der Gastronomen auf dem Hexentanzplatz sind es 2009 weniger.Bild 9 von 30 Auch die Polizei in Thale und Wernigerode verzeichnet einen verhaltenen Anreiseverkehr.Bild 10 von 30 Im Kurpark Schierke am Fuße des 1142 Meter hohen Brockens steht das Mittelalter im Mittelpunkt der feucht-fröhlichen Feiern.Bild 11 von 30 Überall gibt es Spielleute, Gaukler, Handwerker und mystische Musik; seit Jahrhunderten wird im Harz Walpurgisnacht gefeiert.Bild 12 von 30 Nach Angaben des Harzer Verkehrsverbandes gibt es in diesem Jahr im gesamten Harz etwa 30 öffentliche Walpurgisfeiern.Bild 13 von 30 Hexen und Teufel vergnügen sich trotz zehn bis elf Grad Außentemperatur im Waschzuber. Um Mitternacht ist Schluss mit dem Spuk. Dann kommt in fast allen Orten die Maikönigin und begrüßt den Frühling.Bild 14 von 30 Das ist die Zeit, in der im Berliner Bezirk Friedrichheit die bislang friedliche Feier umschlägt.Bild 15 von 30 Bis dahin hatten 2000 Menschen Konzerte gehört und gemütlich gefeiert.Bild 16 von 30 Eine teils aggressive und betrunkene Menge von rund 250 Personen steht der Polizei gegenüber.Bild 17 von 30 Teilweise schwarz gekleidete Randalierer werfen Steine und Flaschen auf die Beamten. Vereinzelt brennen Autos. Auch eine vorbeifahrende Straßenbahn wird angegriffen.Bild 18 von 30 Die Bilanz: 57 Randalierer werden festgenommen; 48 Beamte sind leicht verletzt.Bild 19 von 30 Die Berliner Polizei bietet in der Walpurgisnacht rund 2000 Einsatzkräfte auf, rund um den 1. Mai sind es insgesamt etwa 5000, 300 mehr als im Vorjahr.Bild 20 von 30 Die Polizei verfolgt wieder die Strategie der Deeskalation.Bild 21 von 30 Danach halten sich die Beamten zurück, solange es friedlich bleibt.Bild 22 von 30 Deeskalationsteams sammeln die in der Zeit verbotenen Glasflaschen ein.Bild 23 von 30 Bei Ausbruch von Gewalt wird konzentriert zugegriffen.Bild 24 von 30 Auch im Hamburger Schanzenviertel kommt es wieder zu Krawallen.Bild 25 von 30 Vier Beamte werden leicht verletzt, ein Zivilbeamter hat eine Platzwunde am Kopf. Drei Verdächtige werden festgenommen. 800 Polizisten sind im Einsatz.Bild 26 von 30 Bei einer Bank werden die Scheiben eingeworfen. Müllcontainer brennen.Bild 27 von 30 Im Mauerpark im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg dagegen endet die Party so friedlich, wie sie begonnen hat.Bild 28 von 30 2000 Menschen genießen ohne Störungen die Walpurgisnacht.Bild 29 von 30 Zur Erinnerung noch ein Schnappschuss vor Polizeikette: Tschüss bis 2010! (Alle Fotos: dpa)Bild 30 von 30