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So, das sind die neuesten Bilder von Knut.
Wenn Sie sich die hier in Ruhe angucken wollen, nur zu.
Denn am Wochenende wird es wohl recht voll werden im Berliner Zoo.
Zwischen 11 und 13 Uhr wird der Kleine seinen Freigang haben, ...
.... d.h., ungefähr 75 Prozent der Berliner werden sich am Brillenbärgehege (nein!! nicht am Eisbärgehege!) um die besten Plätze kloppen.
So sah es am Freitag vormittag aus: Journalisten bringen sich in Position, Rentner sichern sich Plätze in der ersten Reihe, der Plüschtierverkäufer lächelt in Fotoapparate.
Die wenigen Kinder (Schulzeit!), die gekommen sind, werden von Journalisten belagert. "Wir wollen Knut, wir wollen Knut", rufen sie in Kameras und Mikrofone.
Und dann kommt Knut. Die Wartenden rücken ein Stück nach vorne, der dreieinhalb Monate alte Eisbär tapst über das kurze Gras, ...
... Patenonkel Sigi ist auch dabei.
Szenenapplaus, Knut hat sich gerade mühsam an einem Baumstamm aufgerichtet. "Ist der knuddelig, ein weißes Wollknäuel", ruft ein Zuschauer begeistert.
Der Sand färbt die Bärenpfoten braun, Knut schnuppert an herumliegenden Baumstämmen, watet zögerlich durchs Wasser.
Die Besucher lieben das Tier, nach Angaben von Zoo-Kurator Heiner Klös das einzige Eisbärenbaby in Europa.
Die Zucht von bedrohten Tieren stelle einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz dar, sagt Direktor Blaszkiewitz. Knut könnte aber auch Kassenschlager werden. Steigende Besucherzahlen erwarte der Zoo auf jeden Fall.
"Knut ist hier in sicheren Händen", urteilt Pate Gabriel, "seine Artgenossen in der Arktis sind durch den Klimawandel bedroht." Später gelingt es ihm, Knut zu streicheln. "Er hat gar nicht so ein weiches Fell, wie man vielleicht meinen würde", sagt der Umweltminister.
Lange wird man Knut nicht mehr kraulen können. Eisbären sind laut WWF nach Kodiakbären die zweitgrößten Landraubtiere, erwachsene Männchen können über zwei Meter groß werden und wiegen durchschnittlich 400 bis 600 Kilogramm.
Und so fing alles an: Passend zum wieder einsetzenden Winter versetzte uns dieses kleine Wollknäuel in Verzückung. Aber eigentlich beschert er uns nun die lang ersehnten Frühlingsgefühle.
Knut.
Isser nich' süß?
So flauschig.
Und dabei war er so klein.
Und so hilflos.
Und seine Mama wollte ihn nicht.
Und wie er hier guckt!
Putzig!
So ein possierliches Dingelchen.
Nun wird Knut zum ersten Mal der neugierigen Öffentlichkeit präsentiert. Und die Schlangen vor dem Berliner Zoo werden die Schlangen vor H&M (wg. der Madonna-Kollektion) um einige Kilometer übertreffen ...
Stellen Sie sich mal vor, er sollte umgebracht werden!
Weil er sich nie in seiner "natürlichen Umgebung" befinden würde.
Glücklicherweise konnte das verhindert werden.
Und als ob das bei irgendeinem Zootier der Fall wäre. Und er würde zu abhängig von seinem menschlichen Pfleger werden, blablabla ...
Sind die anderen Zoo-Tiere ja nicht, oder?
Jedenfalls können wir uns nun freuen, dass Knut wahrscheinlich zu einem solchen Prachttier heranwachsen wird. Und seine Mutter beißt sich jetzt wahrscheinlich in den Hintern ...
Mach's gut, Knut! Winke-winke ...
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