Begründer der Transzendentalen Meditation: Maharishi Mahesh Yogi ist tot
Bilderserien
Maharishi Mahesh Yogi, der Begründer der Transzendentalen Meditation (TM) ist tot. Im yogischen Sinn ist Maharishi nicht gestorben, sondern lediglich seine Seele hat seinen Körper verlassen.Bild 1 von 33 Der über 90-Jährige starb am 5. Februar 2008 in seinem Haus in Vlodrop, Niederlande, unweit der deutschen Grenze.Bild 2 von 33 Sein Geburtsdatum ist nicht genau bekannt und wird auf den 12. Januar 1917 geschätzt. Ebenso unklar ist der Geburtsort Maharishis.Bild 3 von 33 Der indische Gelehrte schaffte es, seine Meditationstechniken und seine Philosophie seit den 1950er Jahren weltweit zu verbreiten. Weltweit haben nach Angaben der TM-Organisation 5 Millionen Menschen die Transzendentale Meditation erlernt.Bild 4 von 33 Besonders die Teilnahme der Beatles an Transzendentalen Meditationskursen in Indien 1968 machte Maharishi und seine Lehre bekannt.Bild 5 von 33 Maharishi konnte in den 1960ern außerdem namhafte Größen wie die Popgruppe "The Beach Boys",...Bild 6 von 33 ... die Schauspielerin Mia Farrow,...Bild 7 von 33 ... den Schauspieler Clint Eastwood, ...Bild 8 von 33 ... und den Folk-Musiker Donovan für seine Sache gewinnen. Donovan ist bis heute ein Anhänger der Transzendentalen Meditation.Bild 9 von 33 Er will zusammen mit dem Filmregisseur David Lynch eine Universität gründen, an der die Prinzipien der Transzendentalen Mediation seines Meisters Maharishi gelten sollen.Bild 10 von 33 Mit TM soll nach Maharishi das "Transzendentale Bewusstsein" geweckt werden. Die Schauspieler Heather Graham und Stephen Collins demonstrieren die Technik anlässlich des Baubeginns des "Peace Palace" in Beverly Hills im Dezember 2003.Bild 11 von 33 TM soll täglich zwei Mal je zwanzig Minuten praktiziert werden. Der Meditierende soll dabei bequem sitzend mit geschlossenen Augen innerlich ein Mantra wiederholen, riet Maharishi.Bild 12 von 33 Welche Mantren genau ausgewählt werden, wird von der Organisation geheim gehalten. Ehemalige TM-Lehrer haben davon berichtet, dass es sich bei den Mantren um die Namen von Hindu-Gottheiten handeln soll,...Bild 13 von 33 ... die entsprechend Alter und Geschlecht der meditierenden Person ausgewählt werden. Konzentration und Kontemplation seien nach der Maharishi-Lehre nicht erforderlich.Bild 14 von 33 Während der Meditation erfährt man, bei voller Wachheit, "Transzendentales Bewusstsein", ein Zustand ohne gedankliche Aktivität.Bild 15 von 33 Maharishi betonte immer die Einzigartigkeit seiner Technik,...Bild 16 von 33 ...obwohl Grundelemente auch in anderen Meditationstechniken zu finden sind.Bild 17 von 33 Beherrscht und praktiziert man TM regelmäßig, konsequent und diszipliniert, so kann man in Fortgeschrittenen-Programmen übernatürliche Fähigkeiten, so genannte TM-Sidhis bekommen ...Bild 18 von 33 ... und das yogische Fliegen erlernen. Dieses soll den Yogi letztendlich in die Lage versetzen, frei schweben zu können.Bild 19 von 33 In der dritten und höchsten Stufe des yogischen Fliegens sollen mittels Gedankenkraft alle physikalischen Kräfte ausgeschaltet werden und der Körper ohne jegliche Anstrengung schweben.Bild 20 von 33 Die Fähigkeit des Menschen, ohne Hilfsmittel zu schweben, wird Levitation genannt. Ein wissenschaftlicher Beweis konnte für dieses oft beschriebene Phänomen bisher nicht erbracht werden.Bild 21 von 33 Lediglich die erste Stufe des yogischen Fliegens konnte bisher im Bild festgehalten werden. Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um eine Art Hüpftechnik, die mit Muskelkraft erreicht wird.Bild 22 von 33 Maharishi erklärte, sobald mehr als ein Prozent der Bevölkerung privat und Zuhause TM übe, gäbe es einen positiven Effekt für die gesamte Gesellschaft.Bild 23 von 33 Medizinische, physische und soziale Effekte der TM sind wissenschaftlich vielfach untersucht worden und umstritten. Die Auswirkungen von TM sind sowohl positiv als auch negativ eingeordnet worden. Einige Studien sprechen sogar von völliger Wirkungslosigkeit.Bild 24 von 33 In Deutschland werden hauptsächlich Ayurveda-Dienstleistungen und Produkte von TM-Organisationen und -Firmen angeboten und oftmals als Maharishi Ayurveda bezeichnet.Bild 25 von 33 Die TM-Organisation ist seit den 1970er Jahren wiederkehrenden Vorwürfen ausgesetzt. So wurde sie als undemokratische Sekte bezeichnet, die eine Gefahr für Menschen mit labiler Persönlichkeitsstruktur darstellt. (Hauptsitz: Vlodrop/Niederlande)Bild 26 von 33 Gerichtlich wehrte sich die internationale Organisation meist erfolgreich gegen solche Vorwürfe. Eine durch die Bundesregierung eingesetzte Kommission stellte 1998 fest, das die untersuchten 450 Gruppen "zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Gefahr darstellen".Bild 27 von 33 Nicht zuletzt wegen der Aufrufe zur Steuerhinterziehung, der hohen Preise für TM-Grundkurse und der Unklarheit über das tatsächliche Vermögen des Gurus bleibt das Ansehen der Organisation in der breiten Öffentlichkeit ambivalent.Bild 28 von 33 Die internationale TM-Organisation hat sich im Jahr 2000 als "Globales Land des Weltfriedens" benannt.Bild 29 von 33 Dieses grenzenlose Land hat sogar eine eigene Währung, den Raam. Dieser ist in den Niederlanden und in den USA bereits begrenzt im Umlauf. (1 Raam entspricht etwa 10 Euro)Bild 30 von 33 Die Ziele der TM-Organisation sind hochgesteckt: Beseitigung der Armut in der Welt, Errichtung von 3.000 Friedenspalästen und die Erzeugung gesunder biologischer Nahrung gehören dazu.Bild 31 von 33 "My Work is done." sagte Maharishi in seiner "Fairwell"-Ansprache am 11. Januar 2008 und gab damit seinen Rückzug vom Tagesgeschäft bekannt. Seine verbleibende Zeit wolle er für die Vervollständigung seiner Kommentare zum Veda nutzen.Bild 32 von 33 Schon zu Lebzeiten wurde Maharishi von seinen Anhängern als großer Lehrer geehrt. Kurz nach seinem Tod wurde er sogar als Heiliger bezeichnet. (Bilder: AP, dpa, globalesland.de, wikipedia)Bild 33 von 33
Begründer der Transzendentalen MeditationMaharishi Mahesh Yogi ist tot