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Skandälchen in Rosarot: Nackte Brüste gegen Barbie

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Der Busen blitzt und ... (Foto: dpa)

Der Busen blitzt und ...

Der Busen blitzt und ...

... Barbie brennt!

Mit der ans Kreuz genagelten Puppe in der Hand entert Femen-Aktivistin Klara Martens einen riesigen Stöckelschuh, ...

... schreit minutenlang zwei Sätze: "Burn the Idol" (Verbrenne das Idol) und "Barbie sein ist kein Beruf" und löst ...

... dabei eine Schlägerei aus!

Fast wäre der kleine Danilo aus seinem Kinderwagen gefallen.

"Life in plastic is not fantastic", steht auf dem Leib der Femen-Aktivistin. Für die Fotografen ein hervorragendes Motiv, für die Dreamhouse-Betreiber ein Ärgernis.

So hatten sie sich den Einzug der berühmtesten Puppe der Welt in Berlin ganz sicher nicht vorgestellt.

Schon im Vorfeld hagelte es fast ausschließlich Kritik. "Hölle in Rosarot", schrieb die "Süddeutsche", "Barbie-Bildung in Berlin: Pornoschaufeln für Deutschland" der "Spiegel".

Auch am Eröffnungstag selbst ist von Euphorie wenig zu spüren. Die "richtigen" Barbie-Fans bleiben aus, stattdessen ...

... formiert sich vor dem Eingang greller Protest.

Rund um den Stöckelschuh-Brunnen flanieren pinke Perücken, wallendes Blondhaar und rosa Leggings. "Liebe Barbie, Cupcakes nicht nur backen, sondern auch essen!", fordert ein Plakat mit Blick auf ...

... die rein virtuelle Backstube in Barbies Traumküche.

"Barbie Zero - Do you like me now?", fragt ein anderes, das sich ein dünner junger Mann über sein Glitzerkleid gehängt hat.

Andere Demonstranten protestieren mit Verkleidungen und Plakaten gegen das Weltbild, das ihrer Meinung nach von der Mattel-Puppe verkörpert und jungen Mädchen nähergebracht wird.

Tatsächlich trieft das Interieur des Barbie Dreamhouse vor pinkem Kitsch.

Rund 2500 Quadratmeter ist Barbies Berliner Heim groß, Pate gestanden hat die luftige Architektur der Strandhäuser an der Küste Kaliforniens.

Sich einmal rundum wie eine Super-Barbie fühlen, das soll das Traumhaus suggerieren.

"Die kleinen Mädchen werden von Anfang auf darauf getrimmt, wie wichtig es ist, hauptsächlich hübsch zu sein", sagt Femen-Aktivistin Martens.

Man müsse Barbie nicht verbieten. Mattel dürfe nur nicht in der Entwicklung stehen bleiben, zu den Berufen gehörten doch entsprechende Accessoires, damit Barbies Leben nicht auf Schminken und Shoppen hinauslaufe.

Klara Martens und Irina Khanova würden aus ihr eine ganz normale Frau machen, mit all ihren Facetten, sagen sie. So, wie es in der Realität auch ist: Eben nicht einfach nur blond.

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