Wir können uns dem nicht entziehen: dem Duft nach Glühwein und Lebkuchen. Aus allen Ecken schreit es uns entgegen: Weihnachten ist (fast) da!Bild 1 von 33 Dieses Duo ist dabei unverzichtbar: der dicke rote Mann mit weißem Rauschebart und ...Bild 2 von 33 ... der Weihnachtsbaum.Bild 3 von 33 Weltweit ist der festlich geschmückte Baum ein Symbol für das Christfest.Bild 4 von 33 Mit über 25 Millionen mehr oder weniger geschmückten Exemplaren werden die Deutschen auch dieses Jahr wieder ihre Stuben erhellen.Bild 5 von 33 Die meisten der immergrünen Gesellen stammen aus heimischen Anbaugebieten im Sauerland und in Schleswig-Holstein sowie aus Dänemark.Bild 6 von 33 Der Deutschen liebster Baum ist die vom finnischen Biologen Alexander von Nordmann im 19. Jahrhundert gezüchtete Nordmanntanne.Bild 7 von 33 Ihre Äste sind gleichmäßig, ihre Nadeln weich und saftig grün.Bild 8 von 33 10 Jahre braucht eine Nordmanntanne, um die deutsche Standardgröße von 1,80 bis zwei Meter zu erreichen.Bild 9 von 33 Wie der perfekte Baum auszusehen hat, ist regional verschieden: Der Hamburger will einen ganz dichten ...Bild 10 von 33 ... der Bayer braucht Platz zwischen den Ästen, um Gebäck, Äpfel und Kugeln anzuhängen.Bild 11 von 33 Beim diesjährigen Rekordpreis von 18 bis 20 Euro pro Baum-Meter kaufen die Leute lieber kleinere Bäume.Bild 12 von 33 Ihre Vorteile liegen auf der Hand: günstiger und einfacher im Transport und beim Schmücken.Bild 13 von 33 Vor allem ältere Menschen bevorzugen die handliche Tischtanne. Zudem gibt es einen Trend zum Zweitbaum für Balkon und Terrasse, ...Bild 14 von 33 ... fürs Aquarium und ...Bild 15 von 33 ... für alle anderen Lieblingsplätze.Bild 16 von 33 Fichten und Blaufichten sind deutlich günstiger als die Nordmanntanne, nadeln jedoch in den warmen Wohnungen schneller.Bild 17 von 33 Europaweit herrscht ein Baum-Mangel. Auch Dänemark, das vergangenes Jahr 5,5 Millionen Tannen nach Deutschland exportierte, kann die deutsche Nachfrage nicht befriedigen.Bild 18 von 33 Statt in den Urlaub zu fahren, kaufen die Leute nämlich lieber Weihnachtsbäume.Bild 19 von 33 Bis zu drei Millionen Nordmanntannen fehlen dieses Jahr in Europa.Bild 20 von 33 Selbst in nichtchristlichen Ländern wie China ...Bild 21 von 33 ... und den Vereinigten Arabischen Emiraten sind die Leute plötzlich ...Bild 22 von 33 ... wie verrückt auf den Tannenbaum.Bild 23 von 33 Der Ursprung des Christbaumes ist nicht eindeutig festzumachen, Bräuche verschiedener Kulturen bestimmten seine Entwicklung.Bild 24 von 33 So glaubte man, sich Gesundheit ins Haus zu holen, wenn man es mit immergrünen Pflanzen schmückt. Bereits die Römer dekorierten zum Jahreswechsel ihre Heime mit Lorbeerzweigen.Bild 25 von 33 Die Sitte, geschmückte Nadelbäume aufzustellen, wurde zuerst im Elsass, in Baden und in der Rheinpfalz bezeugt. Erste Quellen aus Straßburg stammen aus dem Jahr 1605.Bild 26 von 33 Rosen aus farbigem Papier, Äpfel und Naschwerk haben die ersten Christbäume geziert. Heutzutage ist der Baumschmuck ein wenig vielfältiger und ...Bild 27 von 33 ... origineller.Bild 28 von 33 Im 19. Jahrhundert wurde der Christbaum nach ganz Europa, Nordamerika und in die Welt getragen.Bild 29 von 33 Zwar kritisierte die katholische Kirche den Brauch als "heidnische Verfehlung" und ging gegen das Fällen von Tannenbäumen auf ihren Ländereien zur Weihnachtszeit vor, doch aufhalten konnte sie dessen Ausbreitung nicht.Bild 30 von 33 Ab Mitte des 19. Jahrhunderts, nachdem der geschmückte Baum in evangelischen Kreisen zum festen Weihnachtssymbol geworden war, akzeptierte sie ihn schließlich und vereinnahmte ihn gleich als "Christbaum" für sich.Bild 31 von 33 Und der Baum setzte seinen Siegeszug durch deutsche Wohnzimmer und Fernsehsendungen fort.Bild 32 von 33 "O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerszeit. Nein, auch im Winter, wenn es schneit", huldigte 1824 der Leipziger Pädagoge Ernst Anschütz (1780-1861) dem Tannenbaum.Bild 33 von 33