Renzo Piano wurde am 14. September 2007 70 Jahre alt.Bild 1 von 40 Auf kaum einen anderen Italiener trifft die Bezeichnung "Stararchitekt" so treffend zu wie auf Renzo Piano.Bild 2 von 40 Er ist in Genua geboren und stammt aus einer Familie mit langer Baumeistertradition.Bild 3 von 40 An der Universität Florenz hat er studiert und 1964 am Mailänder Polytechnikum sein Diplom gemacht.Bild 4 von 40 In den vergangenen 35 Jahren hat Renzo Piano weltweit seine Spuren hinterlassen. (Foto: Ein Klettermax an Pianos Debis Turm in Berlin)Bild 5 von 40 Die Namen seiner Schöpfungen lesen sich wie ein ABC der Baukunst.Bild 6 von 40 Am Potsdamer Platz in Berlin ...Bild 7 von 40 ... baut Piano ein Gebäude für die Daimler Benz AG, ...Bild 8 von 40 ... bekannt als Debis Turm mit 106 Metern Höhe.Bild 9 von 40 In Paris konstruiert er gemeinsam mit Richard Rogers das Centre Pompidou.Bild 10 von 40 In Atlanta in den USA erweitert der Italiener ...Bild 11 von 40 ... das High Museum of Art.Bild 12 von 40 Bei Foggia in Süditalien baut der Stararchitekt ...Bild 13 von 40 ... die Kirche San Giovanni Rotondo (Foto: Bauarbeiten im Juni 2004).Bild 14 von 40 Als "Grenzberuf in der Schwebe zwischen Kunst und Wissenschaft, (Foto: High Museum of Art in Atlanta) ...Bild 15 von 40 ... auf dem Grat zwischen Erfindung und Gedächtnis, ... (Foto: Modell des Los Angeles County Museum of Art)Bild 16 von 40 ... zwischen dem Mut zur Modernität und echter Achtung der Tradition", bezeichnet er seine Arbeit.Bild 17 von 40 Den weltweiten Durchbruch schafft Piano 1971, als er zusammen mit Richard Rogers ... (Foto: Die Verleihung des Goldenen Löwen 2006).Bild 18 von 40 ... einen Entwurf für den Bau des Centre Pompidou vorlegt und damit prompt den ersten Platz belegt.Bild 19 von 40 Das Pariser Kunst- und Bildungszentrum ist seiner Zeit voraus:Bild 20 von 40 Sichtbare Versorgungsrohre, eine futuristische Stahlkonstruktion, flexible Wände und Decken.Bild 21 von 40 "Wir waren überzeugt davon, dass es bei Kultur mehr um Neugier als um Einschüchterung gehen sollte", erinnert sich Piano.Bild 22 von 40 Eine seiner größten Herausforderungen ist sein Projekt am Potsdamer Platz in Berlin.Bild 23 von 40 Hier entsteht 1990 die größte Baustelle Europas. Renzo Piano baut auf einem Grundstück gegenüber dem Sony Center, das nach den ambitionierten Plänen des US-Architekt Helmut Jahn den Platz dominiert.Bild 24 von 40 Unter Pianos Regie ensteht die Daimler-City mit Büros, Wohnungen, Kinos und mehr als hundert Läden.Bild 25 von 40 Nach der Fertigstellung gesteht er, zeitweise habe er Angst gehabt. Denn eine Stadt zu bauen, ist immer ein Wagnis.Bild 26 von 40 Heute erinnert fast nichts mehr an den Grenzstreifen, der sich zwischen Mauerbau und Mauerfall im Zentrum Berlins erstreckte.Bild 27 von 40 "Wenn es eine Stadt mit vielen Möglichkeiten gibt, dann ist es Berlin", schwärmt Renzo Piano.Bild 28 von 40 "Bruder Leichtfuß der Architektur", hat ihn ein Bewunderer einmal anerkennend genannt (Foto: Die Kirche San Giovanni Rotondo bei Foggia).Bild 29 von 40 Fast in allen Werken Pianos spiegelt sich das Leichte, Beschwingte und Offene wieder. So auch im Zentrum Paul Klee, einer "dreihügeligen Landschaftsskulptur", die 2005 in Bern eröffnet wurde.Bild 30 von 40 "Dabei ging es weniger darum, ein Gebäude zu errichten, sondern einen Ort zu schaffen, die Erddecke aufzuwerfen, Landschaftskunst zu gestalten", erklärt der Architekt in einem Interview.Bild 31 von 40 Ein anderes Meisterwerk Pianos ist der weltweit größte Flughafen im japanischen Osaka.Bild 32 von 40 Oder die umgebaute Fiat-Fabrik Lingotto in Turin.Bild 33 von 40 Und die Konzertsäle im Auditorium in Rom.Bild 34 von 40 In seiner Heimatstadt Genua gestaltet Piano den vom Verfall bedrohten Hafen um.Bild 35 von 40 Für sein Schaffen ist Renzo Piano mit insgesamt 26 Preisen ausgezeichnet worden. 1998 darf ihm Hillary Clinton zum renommierten Pritzker-Preis der Architektur gratulieren.Bild 36 von 40 Über seinen Beruf sagt Renzo Piano heute: "Der Architekt übt die schönste Tätigkeit der Welt aus." (Foto: High Museum of Art)Bild 37 von 40 "Denn auf diesem kleinen Planeten, auf dem bereits alles entdeckt worden ist, ... (Foto: Beyerle Foundation bei Basel)Bild 38 von 40 ... ist das Entwerfen noch eines der großen möglichen Abenteuer."Bild 39 von 40 Und als Künstler und Konstrukteur, im Spannungsverhältnis zwischen Möglichkeit und Notwendigkeit, fügt er hinzu: "Der Architekt lebt notgedrungen gefährlich." (Alle Bilder AP, dpa)Bild 40 von 40