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Es geschieht um 23.23 Uhr. Der Regionalexpress Rheine-Braunschweig rast mit hohem Tempo in die bereits entgleisten Waggons eines Güterzuges.
Durch die Wucht des Aufpralls werden die ersten beiden Doppelstockwagen des Personenzuges aus den Gleisen gehoben ...
... und kippen in ein Gartengrundstück.
Der Lokführer wird bei dem Aufprall schwer verletzt.
Bereits sechs Minuten nach dem Unfall treffen die ersten Rettungskräfte am Unglücksort ein.
15 der rund 65 Fahrgäste werden leicht verletzt und teilweise noch vor Ort medizinisch versorgt.
Für die optimale Betreuung der Betroffenen bauen die Rettungskräfte ein Versorgungslager auf.
Das Unglück verursacht einen Millionenschaden.
Nun sind Ermittler dabei, die Unfallstelle bei Peine genau zu untersuchen.
Eine konkrete Unfallursache konnte bislang nicht benannt werden.
Bahnarbeiter in Peine hatten bei der Durchfahrt des mit Kies beladenen Güterzug Unregelmäßigkeiten erkannt ...
... und den Lokführer daraufhin zum Halten aufgefordert.
Noch während der Lokführer bremste, löste sich ein Teil der insgesamt 50 Waggons und entgleiste.
Die Untersuchungen konzentrieren sich deshalb auf mögliche Schäden an den Waggons des Güterzuges.
Erst wenn die Ermittler ihre Arbeit abgeschlossen haben, kann die Deutsche Bahn mit den Aufräumarbeiten beginnen.
Deshalb ist die Strecke voraussichtlich bis Dienstag gesperrt. Reisende werden über Wolfsburg oder Hildesheim umgeleitet ...
... und müssen mit erheblichen Verspätungen rechnen.
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