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Reise

Zuckerinsel im Tropenmeer: Mauritius

 
Nicht jeder weiß, wo Mauritius liegt, aber fast jeder kennt die wahrscheinlich ...

Nicht jeder weiß, wo Mauritius liegt, aber fast jeder kennt die wahrscheinlich ...

... berühmteste Briefmarke der Welt, die der Insel einst zu ihrem Ruhm verhalf.

Es war Joseph Osmond Barnard, der im Jahre 1847 den wohl glorreichsten Irrtum der Philatelie beging.

Statt des sonst üblichen "Post Paid" prägte er versehentlich "Post Office" auf ca. 500 Exemplare. Damals bereits eine Rarität, existieren heute weltweit nur noch 12 blaue Two-Pence-Marken und 14 orange One-Penny-Marken.

Doch Mauritius' Ruhm von heute ist ein anderer. Weiße Strände, einsame Lagunen, türkisfarbenes Wasser, ...

... herrliche Sonnenaufgänge über dem warmen, klaren Indischen Ozean, ...

... faszinierende Fauna, ...

... paradiesische Unterwasserwelten, ...

... schier endlose Farbenpracht, ...

... zauberhafte Aussichten, ...

... kulinarische Genüsse, ...

... hmmmm ...

... wunderbare Klänge ...

... und unvergessliche Sonnenuntergänge machen Mauritius zur Trauminsel vieler Menschen.

1505 von den Portugiesen entdeckt, wurde Mauritius abwechselnd von den Holländern, den Franzosen und den Briten gehalten, bevor es 1968 die Unabhängigkeit erlangte.

Die Flagge von Mauritius: Rot steht für den Kampf um Freiheit, Blau für den Indischen Ozean, Gelb für das goldene Sonnenlicht und Grün für die überreiche Vegetation.

Durch eine stabile Demokratie mit regelmäßigen freien Wahlen und die Achtung der Menschenrechte konnte das Land ein beachtliches ausländisches Investitutionsvolumen anziehen und hat seitdem eines der höchsten Kapitaleinkommen Afrikas.

Wenn man durch die schier endlosen Zuckerrohrfelder fährt, ...

... oder am einsamen Strand liegt, dann kann man es kaum glauben: Aber die Insel ist mit am dichtesten besiedelt von allen Ländern der Erde.

Auf den 1860 Quadratkilometern Inselfläche leben über eine 1,2 Millionen Einwohner. Das sind ca. 656 Menschen pro Quadratkilometer. Zum Vergleich: In Deutschland sind es gerade mal ca. 231 Köpfe.

Die Vielfalt der ethnischen Gruppen ist einzigartig: 68 Prozent sind Indo-Mauritianer, 27 Prozent Kreolen afrikanischer oder madegassischer Herkunft, 3 Prozent Chinesen und 1,5 Prozent Weiße, meist Franko-Mauritianer.

Hindus, Christen und Muslime leben zwar nicht mit-, dafür aber friedlich nebeneinander.

Das bekannteste Tier der Insel ist leider schon seit Jahrhunderten ausgestorben. Der Dodo war ein etwa ein Meter großer, flugunfähiger Vogel. Er galt als dumm, tolpatschig und lahm, was wohl auf seine Figur zurückgeführt wurde.

Obwohl Ende des 17. Jahrhunderts ausgerottet, könnte man meinen, dass es nie mehr von diesen Vögeln gegeben hat als heute: Er schmückt T-Shirts und viele andere Souvenirs.

Das Klima ist tropisch: Die Durchschnittstemperatur liegt an der Küste bei warmen 23 Grad, auf den Höhen bei 19 Grad. Der Winter geht von Mai bis November und ist relativ trocken.

Der Sommer (von November bis Mai) ist recht feucht.

Alle fünf, sechs Jahre wird Mauritius von Zyklonen heimgesucht. "Dina" (im Bild) wütete im Januar 2002.

Mauritius ist ein Paradies für Wassersportler, Segler, zum Schnorcheln, Wasserskifahren, Wellenreiten, Tauchen und Hochseefischen.

Doch egal, welcher Wassersport bevorzugt wird: passende Kleidung (die Betonung liegt auf Kleidung) ist angebracht. Nacktbaden und "oben ohne" sind bei der Inselbevölkerung verpönt. (Fotos: Amelie Losier/dpa/AP)

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