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IFA-Highlights: 3D-Träume und Einbau-Toaster

 
IFA-Highlights: 3D-Träume und Einbau-Toaster

Bald ist es wieder so weit. Die IFA wird uns zeigen, was wir an Technik für das eigene Heim am liebsten unterm Weihnachtsbaum sehen würden.

Schön die Äuglein auf: Diese Bilderserie weckt Begehrlichkeiten, von denen Sie noch gar nicht wussten, dass Sie sie haben.

Spaß beiseite: Damit das Ganze nicht in einem einzigen Kaufrausch endet, verabschieden wir uns lieber von Miss IFA und präsentieren die Messeneuheiten ohne weibliche Reize.

Auch wenn wir keine Ahnung haben, was wir mit diesem Handstaubsauger anfangen sollen - wenn ihn Miss IFA in der Hand hält, müssen wir ihn kaufen.

Erst einmal die gute Nachricht. HDTV wird spätestens 2010 in unsere Wohnzimmer einziehen. Wir horten ja schon seit Jahren Flachbildfernseher, wie den neuen SL8000 von LG mit Full-HD-LED-Technik. Das Fernsehprogramm hingegen wird nicht in HD ausgestrahlt.

Die schlechte Nachricht: Man schmeißt uns den nächsten Knüppel zwischen die Beine. Empfang der Privatsender ist nur mit Geräten möglich, die HD+ zulassen, wie zum Beispiel der HD-Fox von Humax. Dank der Technik erhalten die Sender mehr Kontrolle über unser Fernsehverhalten.

Vielleicht kann uns da ja VideoWeb S500 retten. Der Receiver verknüpft die Welt des HDTV mit Internet-TV und vielen Internet-Anwendungen.

Ein HD-Signal braucht man nämlich schon, wenn man auf High-End-Geräten, wie dem Philips Aurea aus der neuen 9700er-Reihe, ein gelungenes Fernseherlebnis herauskitzeln will.

Mehr Komfort und Sicherheit soll der Metz mecaHome+ bieten. Er fungiert als Informations- und Schaltzentrale. Über ein Funksystem können Bewegungsmelder, Temperaturanzeige, Lichtschalter, Haustürglocke, Rauchmelder oder Beleuchtung gesteuert werden.

Das Design des Loewe Reference 52 Full HD+ 200 beeindruckt mit 52-Zoll-Bildschirmdiagonale und gerade einmal 60 Millimetern Bautiefe. Sämtliche Technologien für das Heimkino-Erlebnis sind bereits in das flache Display integriert.

Mit den SV-Modellen stellt Toshiba seine ersten TV-Modelle mit LED-Backlight vor. Für eine flüssige Bewegungsdarstellung setzt Toshiba auf die neue 200-Hz-Technik "ActiveVision M200Ultra".

Ebenfalls mit LED-Hintergrundbeleuchtung sind die neuen AQUOS LCD-TV-Serien LE700E und LE600E von Sharp ausgestattet. Über die Eco-Control-Taste auf der Fernbedienung kann der Nutzer aktiv den Stromverbrauch des Fernsehers regeln.

Der 32-Zöller TechniLine 32 HD aus dem Hause TechniSat ist mit einem integrierten HDTV-Multituner ausgestattet und kann somit digitale TV- und Radioprogramme über Satellit, Kabelfernsehen und Antenne (DVB-T) direkt ohne Zusatzgerät empfangen.

Grundig hat seine neuen Fernseher mit einer "USB-Recording-Funktion" versehen. Damit können die Geräte Sendungen vom eingebauten DVB-T/C-Receiver auf einen eingesteckten USB-Stick aufzeichnen.

Etwas mehr kann der Panasonic DMR-BS850. Er ist Europas erster Blue-ray-Rekorder, hat einen Twin-HDTV-Satelliten-Receiver und eine 500-GB-Festplatte.

Die Beamer werden immer besser und sind inzwischen eine echte Alternative zum Fernseher. Der Full-HD-Projektor Epson EH-TW5500 feiert auf der IFA Premiere. Er hat ein Kontrastverhältnis von 200.000:1 und kostet 3.300 Euro.

Vor allem Panasonic und Sony denken aber schon an die Zukunft des Heimkinos: 3D!

Sony stellt in Berlin verschiedene 3D-Formate für Spiele und TV vor.

Panasonic will schon im kommenden Jahr ein 3D-Heimkinosystem auf den Markt bringen. Leider können wir davon keine vernünftigen Bilder zeigen, ...

... denn ohne Spezialbrille bleiben ...

... die 3D-Träume zweidimensional.

Der gute Klang zum Bild kann aus den Kopfhörern der HD-Serie von Sennheiser kommen. Das Premiumprodukt HD 800 ist mit einem neuartigen Schallwandler ausgestattet, der für einen erstklassigen Sound sorgen soll.

Wenn es keinen stört, darf der Sound auch aus Lautsprechern kommen. Rund, quadratisch oder rechteckig, groß oder klein, weiß, metallic oder bunt – für fast jedes Interieur bietet Revox die passenden Audiokomponenten, auch zum Einbau in Decken und Wände.

ELAC will mit Stil punkten und bietet Lautsprecher mit mehr oder weniger geschmackvollen Dekor-Motiven an. Gut, dass die Folien der Art Edition bei Bedarf spurlos entfernt werden können.

Manche Lautsprecher haben eine tragende Funktion: Spectral baut TV-Sockel, in die ein Virtual-Surround-Soundsystem integriert ist.

Von ELAC ist auch der angeblich kleinste Subwoofer der Welt. Der 21,8x15x17,8 kleine MicroSUB 2010 BT ist im Bauhausstil designt und ist auf eine Auflage von 500 Stück limitiert.

Klein sind auch die neuen Sharp-Stereosysteme für den iPod, die auch mit Batterien betrieben werden können.

Die außergewöhnlichste Dockingstation für Apples MP3-Player präsentiert aber vermutlich Philips mit der XW-NAS5.

Acer zeigt mit dem Acer Aspire Z5600 erstmalig ein All-in-One PC-System. Alle Komponenten des Windows-7-PCs sind hinter dem 23 Zoll großen Touchscreen-LCD positioniert.

Medion hofft mit dem Akoya Mini E2076 D den kleinsten Nettop-PC der Welt zu präsentieren. Er passt nicht nur auf jeden Schreibtisch, sondern macht sich auch gut im Wohnzimmer.

Beim Fujitsu Celsius Ultra zählt dagegen nur Leistung. Der Spiele-PC ist mit einem Intel-Prozessor Core i7 975 Extreme Edition, zwölf (max. 24) GB Arbeitsspeicher, Blu-Ray-Laufwerk, zwei Grafikkarten GeForce 295 GTX und über zwei TB Speicherplatz auf drei Festplatten bestückt.

Mit Toshibas Tablet-PC kann man via 7-Zoll-Touchscreen schnell und für 250 Euro relativ günstig aufs Internet, Filme und Fotos zugreifen. Im Rechner arbeitet ein ARM-Prozessor mit 533 MHz, als Betriebssystem kommt Windows CE 6 zum Einsatz. Anschluss findet der JournE Touch via WLAN, der Akku soll bis zu 14 Stunden durchhalten.

Für die gute Stube ist das Hama Fotoalbum im Ledereinband gedacht. 4 GB interner Speicher oder der integrierte Kartenleser bieten Platz für jede Menge Abwechslung auf dem Display.

Abseits der eigenen vier Wände könnte Falks neues Highend-Navi F12 zum Einsatz kommen. Navigieren kann jeder - da müssen sich die Hersteller also neue Funktionen ausdenken. Beim F12 ist dies zum Beispiel eine 3D-Darstellung von Sehenswürdigkeiten ...

... die man dann gleich mit der Rollei Fexline 250 ablichten kann. Ein optischer Bildstabilisator, fünffacher optischer Zoom und Funktionen wie die automatische Gesichtserkennung, die Erkennung lächelnder Menschen vor der Kamera und die Reduktion roter Augen sollen für gute Erbebnisse sorgen.

Wer lieber im Dunkeln munkelt, kann mit den neuen Sony-Cyber-shot-Modellen auf Fotosafari gehen. Die TSC-TX1 und die DSC-WX1 sollen nämlich für den Einsatz bei Nacht und in der Dämmerung besonders gut geeignet sein.

Mit der neuen MHS-PM1 präsentiert Sony eine ultra-kompakte 5-Megapixel-Kamera die auch Videoaufnahmenin HD machen kann. Sie soll spielend leicht zu bedienen sein und einfach nur Spaß machen.

Panasonic bringt mit der Lumix GF1 die angeblich kleinste Systemkamera mit integriertem Blitz nach Berlin. Die Kompaktkamera bietet wie eine Spiegelreflexkamera die Möglichkeit, das Objektiv zu wechseln.

Voll IFA-tauglich ist Nikons Coolpix S1000pj. Die Kamera hat tatsächlich einen integrierten Projektor.

Canon hat zur IFA sogar eine neue Spiegelreflexkamera mitgebracht. Die EOS 7d löst 18 Megapixel auf, hat zwei Bildprozessoren, schießt bis zu acht Bilder in der Sekunde und 15 RAW-Aufnahmen in Folge.

Rollei präsentiert einen günstigen Full-HD-Camcorder: Der Movieline SD-10 zeichnet bis zu 30 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung auf, hat einen 10-Megapixel-Sensor und einen zehnfach optischen Zoom. Preis: 250 Euro.

Für das iPhone bietet erstmals ein großes Navigationsunternehmen (Navigon) eine Onboard-Lösung an, die das beliebte Smartphone zum vollwertigen mobilen Navigationssystem machen soll.

Ein Konkurrent des iPhone könnte das dritte Android-Smartphone von T-Mobile werden. Das 4 mm flache und 135 g leichte Pulse wird ab Oktober angeboten. In Verbindung mit dem Tarif Combi Flat S soll es 5 Euro kosten.

Wer vor seinen Freunden angeben möchte, wie unglaublich aktiv er ist, braucht den Beurer Aktivitätssensor AS50. Das Gerät zeigt die Anzahl der gelaufenen Schritte, die Aktivitätszeit und den Kalorienverbrauch an.

Doch kehren wir zurück ins Heim, denn Hausgeräte spielen auf der IFA zunehmend eine Rolle. Wer auf monströse Kühlschränke steht, sollte sich den LG-Kühlschrank GR-P247CNNV anschauen - immerhin Energieeffizienzklasse A+.

Mit der einbaufähigen Premium-Kältereihe coolConcept will auch Siemens punkten. Zwölf Modelle in drei Einbauhöhen stehen zur Verfügung.

Saeco geht mit der Syntia-Linie an den Start. Auch auf Milchschaum müssen Kaffee-Genießer nicht verzichten.

Ebenfalls mit Milchschaumeinheit ausgestattet ist die Melitta Cafeo Lattea. Frischmilch kommt hier allerdings nicht zum Einsatz. Milchpulver und Heißwasserdusche müssen genügen.

Wem ein Kaffeevollautomat zu teuer ist, kann auch zu Pad-Systemen greifen. Dank einer 18-Bar-Druckpumpe soll bei Solac auch richtiger Espresso in die Tasse fließen.

Bei der Philips Senseo setzt man hingegen auf Bewährtes im neuen Gewand. Ein neues Design muss als Kaufargument genügen.

Der ritter ET 10 ist der erste Einbau-Toaster. Naja, da dürften die meisten wohl eher ein mulmiges Gefühl bekommen - natürlich unbegründet, sagt der Hersteller.

Viel zu schön - oder zumindest zu außergewöhlich - zum Verstecken ist der Porzellan-Toaster Rosenthal von Russell Hobbs.

Bosch stellt einen Staubsauger mit Kugelgelenk, 15 m langem Kabel und luftgepolsterten Stoßfängern vor. Der "Free'e" soll so beweglich sein, dass Staubsaugen sogar Spaß macht.

Und Miss IFA hätte da noch ein paar Minimassage-Geräte - hmm, lassen wir dies und warten lieber, mit was die IFA sonst noch aufwarten wird.

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