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Technik

Höhepunkte der CES in Las Vegas: Hightech macht sich schnell dünne

 
Höhepunkte der CES in Las Vegas: Hightech macht sich schnell dünne

Im Juni 1967 wurde in New York die erste Consumer Electronics Show (CES) von Motorola-Chef Bob Galvin eröffnet.

Die Fernseher waren fette Röhren und die Stars der Messe.

Heutzutage findet die CES jedes Jahr im Januar in Las Vegas statt.

Die Fernseher sind jetzt groß und flach, aber nicht mehr die Stars der CES.

Kleine, leistungsfähige Computer und Telefone machten wie schon in den vorangegangenen Jahren das Rennen in Las Vegas.

Wobei "klein" bei den Smartphones nicht mehr ganz stimmt. Hier wachsen die Bildschirmgrößen.

Nokias neues Windows-Phone-Gerät Lumia 900 ist mit einem 4,3-Zoll-Bildschirm fast schon in der Standard-Klasse.

Es hat bereits ein Modul für den ultraschnellen Mobilfunk-Standard LTE und kommt vorerst nur in den USA und Kanada auf den Markt.

Auch das HTC Titan 2 ist LTE-fähig. Mit 4,7 Zoll ist es derzeit das größte Telefon mit Microsofts Betriebssystem Windows Phone 7.

Fujitsu hat mit dem Arrows ES IS12F nicht nur ein sehr schlankes Android-Smartphone (6,7 Millimeter) in Las Vegas gezeigt. Das 4-Zoll-Gerät ist ebenso wie sein 10 Zoll großer Tablet-Bruder wasserdicht.

Zum Beweis versenkte "Pocket-Lint" die eingeschalteten Geräte in einer Wasserschüssel.

Mit großer Spannung wurde das Sony Xperia Ion in Las Vegas erwartet, das die Japaner ohne den langjährigen Partner Ericsson verkaufen. Das Android-Telefon hat ein 4,6 Zoll großes HD-Display, einen 1,5 Gigahertz schnellen Doppelkern-Prozessor und eine 12 Megapixel-Kamera.

Motorola konnte bei seinem Heimspiel überzeugen.

Es zeigte mit dem Droid 4 das nach eigenen Angaben derzeit dünnste Smartphone mit vollwertiger QWERTZ-Tastatur ...

... und verpasste dem Razr einen 3300 Milliampere mächtigen Akku und den Zusatz "Maxx". Trotz der superstarken Batterie ist es noch 8,99 Millimeter dünn.

Das LG Spectrum ist nicht ganz so schlank wie Motorolas Kraft-Flunder.

Der 4,5 Zoll große Bildschirm bietet aber 1280 x 720 Bildpunkte und das Telefon wird von einem 1,3-Gigahertz-Doppelkern-Prozessor angetrieben.

Leider will LG den Android-Boliden vorerst nur in den USA verkaufen.

Huawei hat auf der CES mit dem Ascend P1 S angeblich das dünnste Smartphone der Welt präsentiert. Das 4,3-Zoll-Gerät mit Doppelkern-Prozessor soll 6,68 Millimeter schlank sein und nur 130 Gramm wiegen. Das AMOLED-Bildschirm hat 960 x 540 Pixel, die Kamera schießt 8-Megapixel-Fotos.

Chip-Gigant Intel will endlich auch den Smartphone-Markt erobern. Sein erstes Telefon soll Lenovo bauen. Interessanter dürften aber die Ergebnisse der Partnerschaft mit Motorola ausfallen.

Möglich macht Intels mobile Offensive der neue Atom-Prozessor Z2460 alias Medfield, der sparsam und zugleich leistungsstark sein soll.

Bei vielen Touchscreens kommt das extrem kratz- und stoßfeste Gorilla Glass der US-Firma Corning zum Einsatz.

Auf der CES führte sie die zweite Generation vor, die 30 Prozent dünner und biegsam ist.

Dies ist Nvidias Vierkern-Prozessor Tegra 3, der künftig viele Android-Tablets zu Höchstleistungen treiben soll.

Der Prozessor steckt beispielsweise im Asus Eeepad Transformer Prime, das durch eine Ansteck-Tastatur zum Notebook werden kann.

Asus hatte auf der CES auch erneut einen Prototypen des Padfone im Gepäck.

Ende Februar soll die Kombination aus Smartphone und Tablet auf der Mobilfunkmesse in Barcelona marktfertig präsentiert werden.

Eine kleine Sensation ist das Asus EeePad MeMo 370T, das nur 249 Dollar kosten soll, wie "Mobiflip" berichtete. Trotz des Kampfpreises soll das Android-Tablet mindestens einen Doppelkern-Prozessor und ein 7-Zoll-Display mit 1280 x 800 Bildpunkten haben.

Das ASUS Eee Pad_MeMO 171 hat ein hochauflösendes 7-Zoll-Display mit einer Pixeldichte von 216 ppi. Es kann mit Fingern oder dem integrierten Stylus bedient werden, ein Bluetooth-Headset macht es zum Telefon.

"Notebookcheck" bekam in Las Vegas das brandneue Acer Iconia Tab A700 in die Hände. Der Androide hat einen Tegra-3-Prozessor und ein Full-HD-Display mit 1920 x 1080 Pixeln. Besonders von dem Bildschirm waren die Tester sehr angetan.

Das Lenovo IdeaPad S2 kann sich wie das Asus Transformer Prime eine Tastatur anstecken und zum Notebook mutieren. Das 10-Zoll-Tablet hat einen Zweikern-Prozessor mit 1,5 Gigahertz, sein Display löst mit 1280 x 800 Pixeln auf.

Etwas ganz Besonderes ist auch das XO-3 der gemeinnützigen Organisation "One Laptop per Child" (OLPC). Es soll möglichst nur 100 Dollar kosten und Schulkindern in der dritten Welt eine bessere Bildung ermöglichen. Es kann per Solarzelle oder Handkurbel geladen werden.

Auch die sogenannten Ultrabooks sind ein großes Thema in diesem Jahr. Das sind leistungsstarke Notebooks im schlanken Metallgehäuse mit SSD-Festplatte. Acer hat mit dem Aspire S5 das angeblich dünnste Ultrabook der Welt. Der 13-Zöller soll nur 15 Millimeter dick sein.

Samsung hält in dieser Größenklasse mit der "Serie 5 Ultra" dagegen ...

... und hat mit dem 15 Zoll-Ultrabook der Serie 9 angeblich selbst das dünnste Gerät im Angebot. Es soll an der dicksten Stelle nur 14,9 Millimeter messen.

Auch Dell schickte in Las Vegas erstmals ein Ultrabook ins Rennen.

Es hat einen 13,3 Zoll großen Bildschirm, misst an der dicksten Stelle 18 Millimeter und wiegt weniger als 1,4 Kilogramm.

ASUS motzt sein im Oktober veröffentlichtes Zenbook durch neue Farben auf. Wer möchte kann es jetzt in "Hot Pink" oder "Rose Gold" bekommen.

Und schließlich hat auch HP auf der CES ein neues Ultrabook vorgestellt. Bildschirm, Deckel und Handballenauflage des Envy 14 Spectre sind aus Gorilla Glass. Sein 14-Zoll-Display mit 1600 x 900 Pixeln steckt dabei in einem 13,3-Zoll-Rahmen. Das edle Stück soll 1300 Euro kosten.

Was noch möglich ist, zeigte Intel mit seiner Studie namens "Nikiski". Die Handballenauflage des Notebooks ist ein durchsichtiges Touchpad, ...

... das beim zusammengeklappten Gerät zum Touchscreen wird.

Natürlich gab's in Las Vegas auch ein paar interessante neue Fernseher zu sehen.

Beispielsweise den 65 Zoll großen Beovision 12-65 von Bang & Olufsen. Der sehr flache 3D-Fernseher ist eines der hochwertigsten Geräte in den Messehallen.

Lenovo überraschte mit dem 55 Zoll großen 3D-Fernseher IdeaTV K91. Denn das Gerät ist eigentlich ein riesiger Tablet-Computer mit Googles Betriebssystem Android 4.

Samsung präsentierte neue Full-HD-LCD-Fernseher mit LED-Backlight, ...

... LG ein 55 Zoll großes OLED-Gerät ...

... und 3D-Fernseher, die Google TV an Bord haben.

Auch Sonys neuer Blueray-Player NSZ-GS7 kann mit Google TV etwas anfangen.

Das 55-Zoll-Display des Sony Crystal LED hat hinter jedem RGB-Pixel eine Leuchtdiode und soll deshalb kontrastreicher, farbenfroher und schneller als andere Geräte sein.

Von Sony stammt auch der Android-Walkman Z100, der Apples iPod touch das Wasser abgraben soll.

Außerdem stellten die Japaner in Las Vegas die sehr kleine und sehr vielseitige 3D-Handycam PJ740VE vor.

Außergewöhnlich ist auch Samsungs Taschen-Camcorder W300, der aussieht wie ein iPod classic, aber wasser- und stoßfest ist

Von Canon ist der Vixia HF M52, der besonders lichtstark ist.

Canon zeigte auch mehrere neue Kameras seiner Powershot-Serie: die G1X mit optischen 4-fach-Zoom und einem extragroßen Sensor, ...

... die kleine Exilim Elph 520 HS mit 12-fach-Zoom ...

... und das Einsteigermodell Elph 110 HS.

Panasonic veröffentlichte in Las Vegas unter anderem die 16-Megapixel-Kamera FS45 ...

... und die SZ1, die mit einem optischen 10-fach-Zoom glänzt.

Und auch Samsung hat Digitalkameras nach Las Vegas mitgebracht. Die Modelle WB850F, WB150F und ST200F können per WLAN Bilder und Videos ins Internet schicken.

Polaroid hat mit der SC1630 die erste Android-Smartphone-Kamera vorgestellt. Sie schießt Bilder mit 16 Megapixeln und hat einen 3-fachen optischen Zoom. Das Display ist 3,2 Zoll groß und löst mit 800 x 400 Pixeln auf. Die Kamera hat zwar einen Sim-Karten-Einschub, kann aber nicht telefonieren.

Star der Kamera-Show in Las Vegas war aber Nikons neues Flaggschiff D4. Statt auf sinnlos viele Megapixel bietet sie einen großen Vollformat-Sensor. Dadurch ermöglicht die D4 rauschfreie Bilder auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Und sie ist schnell, schießt bis zu elf Fotos pro Sekunde in Serie.

Auch einige Autos waren in den Ausstellungshallen geparkt. Audi beispielsweise zeigte sein ausgeklügeltes Info-System, das ab 2013 vom Tegra 3 angetrieben werden soll.

Zu guter Letzt noch ganz ein besonderes Gadget: Victorinox hat auf der CES ein Schweizer Messer ausgepackt, das einen USB-Speicher mit 1 Terabyte Kapazität ausklappen kann. Die britische Webseite Wired berichtet, dass das Werkzeug rund 3000 Dollar kosten soll.

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