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Unterhaltung

"Things We Lost In The Fire": Drama mit Halle Berry

 
Das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen - darum geht es in dem Drama von Susanne Bier mit Halle Berry, Benicio Del Toro und David Duchovny.

Das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen - darum geht es in dem Drama von Susanne Bier mit Halle Berry, Benicio Del Toro und David Duchovny.

Wie Audrey Burkes (Halle Berry) im Film "Things We Lost In The Fire" müssen viele Menschen den Tod eines geliebten Menschen verwinden. Experten entscheiden dabei vier Phasen der Bewältigung: ...

1. Phase des Nicht-Wahr-Haben Wollens und der Verleugnung: Man wehrt sich gegen die Veränderung und will nicht wahrhaben, dass das Leben nicht mehr so ist, wie es einmal war.

2. Phase der aufbrechenden Gefühle: Der Hinterbliebene fühlt sich hoffnungslos und machtlos, hadert mit dem Schicksal, verspürt Ängste und Unsicherheit, Wut, Schuldgefühle und Selbstzweifel.

3. Phase der Neuorientierung: Man beginnt, nach Lösungsmöglichkeiten und Auswegen zu suchen.

4. Phase: Neues Gleichgewicht: Die neue Situation wird akzeptiert, man hat sich arrangiert.

Diesen Weg muss auch Audrey Burkes gehen: Ihr Mann (David Duchovny) kommt bei dem Versuch, eine Frau vor ihrem gewalttätigen Ehemann zu beschützen, ums Leben.

Allein mit ihrem Schmerz und zwei Kindern, formt Audrey Burkes eine ungewöhnliche Allianz mit Jerry Sunborne (Benicio Del Toro), dem besten und ältesten Freund ihres Mannes (David Duchovny).

In der Hoffnung, dass ihr der beste Freund über den Schmerz hinweghelfen kann, bittet sie den Heroinabhängigen Jerry, ihr beizustehen, und lädt ihn ein, bei ihr zu wohnen.

So beginnt für sie ein tägliches Ringen mit dem Aufgeben, eine fortwährende Auseinandersetzung mit dem Schicksal.

Und während er die klaffende Lücke in ihrem Herzen füllt, ...

... helfen ihm das Vertrauen, das sie in ihn setzt, und die ungewohnte Verantwortung als Ersatzvater bei seinem Kampf gegen die Sucht.

Mit "Things We Lost in the Fire" dreht die dänische Erfolgsregisseurin Susanne Bier ihren ersten US-amerikanischen Film.

Ihre schnörkellosen, zugleich sehr emotionalen Geschichten, die häufig durch unerwartete Ereignisse vorangetrieben werden, begeistern weltweit ein großes Publikum.

Schon länger war die Regisseurin auf der Suche nach einer passenden Geschichte für ihr Debüt in Amerika doch sie hegte etliche Zweifel, den richtigen Stoff zu finden.

Sie las zahlreiche Drehbücher, ...

... sofort begeistert war sie jedoch nur von diesem Drama, das von zwei Menschen handelt, die eine große gemeinsame Trauer verbindet.

"Mich hat schon immer interessiert, wie sich Menschen in extremen Situationen verhalten", erläutert die Regisseurin. "Die Geschichte klang vertraut, zugleich machte sie mich sehr neugierig, denn sie handelt von Dingen, die tatsächlich geschehen könnten. ...

Zudem gefiel mir die Vorstellung, einmal mit Sam Mendes zu arbeiten. Davon erhoffte ich mir neue Anregungen und viel Spaß."

Die Dänin beschreibt ich neues Werk so: "Das ist kein Film mit einer Botschaft. Ich hasse Kino mit Botschaften. Aber ich liebe Geschichten mit Substanz. ...

... Und ich liebe Geschichten, die eine trügerische Sicherheit besitzen, die nach dem Abspann noch weiter im Gedächtnis bleiben und Gespräche auslösen."

Bier ist bekannt für ihre bewegte Kamera, ihre ersten Filme drehte sie nach den Prinzipien von Dogma 95, jenem avantgardistischen Filmmanifest, das 1995 von dänischen Regisseuren um Lars von Trier entwickelt wurde.

Ab dem 29. Mai 2008 können Sie sich selbst ein Bild davon machen, ob Susanne Bier ihr Vorhaben gelungen ist. (Fotos: ap/ DreamWorks Pictures)

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