Ausnahmezustand in New York am 15. Juli 1938. Tausende säumen die Straßen von Manhattan, um ihren Helden zu feiern.Bild 1 von 22 Die Euphorie gilt ihm: Howard Hughes. Exzentriker, Millionär, Hollywood-Legende - und Luftfahrt-Pionier.Bild 2 von 22 Vor wenigen Stunden erst ist er von einer Weltumrundung heil zurückgekehrt, die am 10. Juli begonnen hatte. 91 Stunden braucht Hughes für den Flug - Rekord!Bild 3 von 22 Überhaupt ist Hughes, der 1905 in Houston geboren wurde, sein Leben lang auf der Jagd nach Superlativen. Seine drei Steckenpferde: der Film, die Fliegerei und sein Firmen-Imperium.Bild 4 von 22 Er ist ein Technik-Freak. Das ist ihm in die Wiege gelegt. Früh erbt er die Bohrkopf-Firma seines Vaters und ist schlagartig ein reicher Mann. (Im Bild: Eines seiner Apartments - mit für die 70er selten großer Dachtantenne)Bild 5 von 22 Hughes ist fasziniert von der Filmindustrie. Mit seinem Vermögen im Rücken geht er in den 20er-Jahren nach Hollywood und produziert Filme. Einige floppen, andere werden Kassenschlager.Bild 6 von 22 Hughes, der unter anderem mit Schauspielerin Katharine Hepburn ein Verhältnis hat, gelingt mit "Hell's Angels" ein Riesenerfolg.Bild 7 von 22 Der Streifen handelt von Piloten im Ersten Weltkrieg. Durch aufwendige Technik und spektakuläre Stunts wird der Film mit etwa vier Millionen Dollar Produktionskosten der bis dahin teuerste Film Hollywoods.Bild 8 von 22 Gleichzeitig zu seinen Aktivitäten im Filmgeschäft entwickelt der passionierte Pilot Flugzeuge.Bild 9 von 22 Mit einer seiner Maschinen erreicht er 1935 den damaligen Geschwindigkeitsrekord von 567 km/h.Bild 10 von 22 Seine Aktivitäten münden auch immer wieder in Geschäftsideen. Hughes übernimmt 1939 die Mehrheit an der Fluglinie "Transcontinental and Western Air" (TWH). (Im Bild: Hughes mit TWA-Vize John A. Collings)Bild 11 von 22 1942 startet Hughes eines seiner spektakulärsten Projekte.Bild 12 von 22 Der begeisterte Golfer ...Bild 13 von 22 ... will für das Militär riesige Wasserflugzeuge bauen.Bild 14 von 22 Die Maschinen sollen Kriegsmaterial nach Europa transportieren. Tatsächlich bekommt Hughes einen Auftrag vom Militär.Bild 15 von 22 Doch die Entwicklung der Maschine dauert länger als der Krieg.Bild 16 von 22 So fliegt die "Spruce Goose" letztlich nur ein Mal. Die Maschine steht heute in einem Museum im US-Bundesstaat Oregon.Bild 17 von 22 Hughes Flugzeug-Visionen gehen nicht immer gut aus.Bild 18 von 22 Mehrfach gibt es kleine oder größere Unfälle. Bei einem wird Hughes am 7. Juli 1946 schwer verletzt.Bild 19 von 22 Hughes Maschine brennt aus, er selbst zieht sich bleibende Verletzungen am Kopf zu. Fortan ist er - zumindest Gerüchten zufolge - von starken Schmerzmitteln abhängig, die auch seine Persönlichkeit verändern.Bild 20 von 22 Hughes verkauft 1966 seine Anteile an der TWA - und bleibt bis zu seinem Lebensende ein reicher, aber seltsamer und kranker Mann.Bild 21 von 22 In den letzten Jahren seines Lebens lebt Hughes, dessen Geschichte Vorbild für den Scorsese-Film "Aviator" ist, sehr zurückgezogen. Er stirbt am 5. April 1976 an Organversagen - in einem Flugzeug. (Alle Bilder: AP)Bild 22 von 22