Am Morgen des 18. September 1970 wird Jimi Hendrix tot in seinem Londoner Hotelzimmer aufgefunden.Bild 1 von 20 Die Welt verliert einen der populärsten Musiker seiner Zeit, der mit seiner legendären und experimentellen Spielweise auf der E-Gitarre die Entwicklung der Rockmusik nachhaltig beeinflusste.Bild 2 von 20 Hendrix wird am 27. November 1942 in Seattle als John Allen Hendrix geboren.Bild 3 von 20 Sein Vater lässt den Namen des Sohnes nach seiner Entlassung aus der Armee 1946 in James Marshall Hendrix ändern. (Im Bild: Hendrix' Vater vor einer Statue seines Sohnes in Seattle)Bild 4 von 20 Seine erste Gitarre bekommt Hendrix mit 15 und legt das Instrument fortan nicht mehr aus der Hand. Aus der Armee wird er vorzeitig entlassen, da er sich nicht auf seine Pflichten konzentriert.Bild 5 von 20 Nach ersten mühsamen Musikerjahren in den USA wird er 1965 Frontmann und Sänger der Formation "Jimmy James and the Blue Flames".Bild 6 von 20 Bei einem Auftritt wird der "Animals"-Bassist Chas Chandler auf den genialen Linkshänder aufmerksam und ist von dessen künstlerischer Leistung so beeindruckt, dass er Hendrix einen Vertrag anbietet.Bild 7 von 20 In England soll er unter dem Namen "Jimi" Stars wie den "Rolling Stones" und "The Who" Paroli bieten. Das Trio "The Jimi Hendrix Experience" entsteht im Herbst 1966.Bild 8 von 20 Der erste Auftritt findet im Pariser Olympia statt. Das Debütalbum "Are You Experienced?" erreicht Platz zwei der UK-Charts.Bild 9 von 20 Der Auftritt der Band auf dem Monterey Pop Festival in Kalifornien 1967 verhilft Hendrix auch in den USA zum Durchbruch. Am Ende seiner Show verbrennt er seine Gitarre und löst einen Skandal aus. (Im Bild: Die 1968er Fender Stratocaster, die Hendrix 1969-1970 besessen hat)Bild 10 von 20 Hendrix wird zum Idol einer rebellischen Jugend und seine rasante musikalische Mischung aus Rock, Blues und Soul sowie seine Kreativität machen ihn zum Superstar.Bild 11 von 20 Das Publikum liebt seine Auftritte. Wild bearbeitet er sein Instrument mit allen Körperteilen, reitet es, macht es zum Liebesobjekt und zerstört es nicht selten am Ende einer Show. Hendrix absolviert ein kräftezehrendes Tourneeprogramm.Bild 12 von 20 Doch der Ruhm fordert seinen Tribut. Der Musiker greift immer wieder zu Alkohol, Medikamenten und Rauschmitteln. 1969 werden am Flughafen von Toronto Haschisch und Heroin in seinem Gepäck gefunden. (Im Bild: Aufnahmen der Polizei von Toronto)Bild 13 von 20 Obwohl sein Publikum weiter die wilden Shows fordert, will Hendrix sich musikalisch weiterentwickeln. Er überwirft sich mit der Band und tritt beim Woodstock-Festival im August 1969 in neuer Formation auf. Dort spielt er zum ersten Mal seine Version der US-Nationalhymne, ...Bild 14 von 20 ... in der er durch Spieltechnik und Effekte Kriegsszenen hörbar werden lässt und damit seinen Ruf als Anti-Kriegsheld festigt. (Im Bild: Ein Totempfahl zu Ehren von Janis Joplin, Jerry Garcia und Jimi Hendrix auf dem Woodstock-Gelände)Bild 15 von 20 Das Leben abseits der Bühne ist chaotisch und geprägt von exzessivem Drogenkonsum. Seine Auftritte mit der neu formierten "Jimi Hendrix Experience" leiden zunehmend darunter. Eine Europa-Tournee wird zum Desaster.Bild 16 von 20 Das letzte Konzert gibt Hendrix beim Love-and-Peace-Festival auf der Ostseeinsel Fehmarn. Er wird anfänglich ausgepfiffen, weil er einen Tag zu spät kommt, spielt einige Hits wie Hey Joe und Purple Haze und verschwindet nach dem Auftritt sofort. 12 Tage später ist er tot.Bild 17 von 20 Um die Umstände seines Todes ranken sich bis heute Gerüchte und Verschwörungstheorien. Offiziell ist er an seinem Erbrochenen erstickt, nachdem er große Mengen Rotwein und Schlaftabletten konsumiert hatte. Aber auch Selbstmord- und Mordthesen sind im Umlauf.Bild 18 von 20 1993 werden erneut Ermittlungen aufgenommen, da seiner damaligen Geliebten Monika Dannemann, mit der Hendrix die Todesnacht verbrachte, vorgeworfen wird, zu spät Hilfe geholt zu haben. Ein Urteil gibt es nicht. Dannemann nimmt sich 1996 das Leben.Bild 19 von 20 Jimi Hendrix wird zur Legende. Und festigt durch seinen frühen Tod den "Die Besten sterben jung"-Mythos.Bild 20 von 20