Das japanische Wort Manga bedeutet zwangloses, ungezügeltes Bild.Bild 1 von 30 Manga sind aber vor allem beliebte Comics.Bild 2 von 30 Sie sind eher bild- als textlastig. Lesen muss man aber trotzdem.Bild 3 von 30 Entsprechend der traditionellen japanischen Leserichtung werden sie von hinten nach vorn und von rechts nach links gelesen.Bild 4 von 30 Die Leserichtung in schematischer Darstellung.Bild 5 von 30 Im Laufe der Zeit haben sich bei modernen Manga und Anime, japanischen Zeichentrickfilmen, besondere Stilelemente herausgebildet.Bild 6 von 30 Große Augen, bunte Haare und vereinfachte Gesichtszüge sind charakteristisch.Bild 7 von 30 Eines der häufigsten Elemente bei der Darstellung weiblicher Charaktere ist das Kindchenschema mit großem Kopf und Kulleraugen. Von einigen Zeitgenossen werden Manga deswegen oft als sexistisch oder gar pornografisch bezeichnet. Eine Sichtweise, die einer kritischen Betrachtung nicht standhält.Bild 8 von 30 Schon ab dem 8. Jahrhundert findet man in Japan Karikaturen und Zeichnungen, die ältesten Vorfahren der Manga-Comics.Bild 9 von 30 Das Foto zeigt ein Bild des Hokusai-Manga, welches keine Geschichte, sondern Momentaufnahmen der japanischen Gesellschaft und Kultur darstellt.Bild 10 von 30 Heute erscheinen Manga als Taschenbücher mit Schutzumschlag im Abstand von einigen Monaten, in denen mehrere Kapitel einer Serie in hoher Druckqualität zum Sammeln und Aufbewahren veröffentlicht werden.Bild 11 von 30 Manga-Zeichnungen finden übrigens auch im japanischen Alltag breite Anwendung, wie zum Beispiel bei diesem Hinweisschild, das man in japanischen Zügen finden kann.Bild 12 von 30 Der Anteil der Manga-Taschenbücher am japanischen Manga-Markt umfasst etwa 30 Prozent.Bild 13 von 30 Statistisch gesehen kauft jeder Japaner pro Jahr 15 Manga. In Deutschland werden 0,25 Comics dieser Art pro Kopf und Jahr verkauft.Bild 14 von 30 Die ersten in Deutschland veröffentlichten Manga waren die Einzelbände "Barfuß durch Hiroshima - Eine Bildergeschichte gegen den Krieg", "Heine - Dichter der Liebe und Revolution" und "Japan GmbH".Bild 15 von 30 Die erste Manga-Serie in Deutschland wurde 1991 veröffentlicht - Akira.Bild 16 von 30 Die Manga wurden zunächst nach amerikanischem und französischem Vorbild auf westliche Leserichtung, also von links nach rechts, gespiegelt.Bild 17 von 30 Der endgültige Durchbruch für ungespiegelte Manga kam erst Jahre später.Bild 18 von 30 1996 eroberte die Serie Dragonball die Herzen unzähliger Fans.Bild 19 von 30 2005 war der Manga-Sektor mit einem Zuwachs von 6,9 Prozent der ...Bild 20 von 30 ... am stärksten wachsende Bereich des deutschen Buchmarktes.Bild 21 von 30 Schätzungen zufolge machen Manga - zusammen mit südkoreanischen Manhwa und chinesischen Manhua - mittlerweile etwa 75 bis 80 Prozent des deutschsprachigen Comicmarktes aus. Das besondere: Unglaublich viele Mädchen lesen die japanischen Bildgeschichten.Bild 22 von 30 Seit der Jahrtausendwende haben Manga auf etablierten deutschen Literaturveranstaltungen wie der Frankfurter Buchmesse und der Leipziger Buchmesse eigene Messebereiche.Bild 23 von 30 Die unzähligen verkleideten Manga-Fans, die sich jedes Jahr auf der Leipziger Buchmesse tummeln, sind Anhänger des von Manga inspirierten Cosplay.Bild 24 von 30 Cosplay ist die Abkürzung aus den englischen Begriffen costume und play.Bild 25 von 30 Beim Cosplay stellt man seine Lieblingsfigur aus einem Manga, Anime oder Videospiel möglichst originalgetreu dar.Bild 26 von 30 In aufwändigen Kostümen fahren Anhänger zu Cosplay-Wettbewerben, ...Bild 27 von 30 ... auf denen sie sich präsentieren. Entweder in Gruppen oder allein wird geschauspielert, gesungen und getanzt.Bild 28 von 30 Die spinnen schon ein bisschen, ...Bild 29 von 30 ... die Römer, äh Japaner.Bild 30 von 30